
Algerien trennt sich von Trainer Petković nach WM-Aus im Sechzehntelfinale
Der algerische Fußballverband gab am Montag die einvernehmliche Auflösung des Vertrags mit dem Schweizer Coach Vladimir Petković bekannt.
Der algerische Fußballverband (FAF) hat sich mit sofortiger Wirkung von Nationaltrainer Vladimir Petković getrennt. Wie die FAF am Montag mitteilte, einigten sich beide Seiten auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung. Der Verband dankte dem 62-jährigen Schweizer und seinem gesamten Trainerteam für ihren „professionellen Einsatz“ während der 29 Monate seiner Amtszeit. Petković hatte den Posten im Februar 2024 übernommen und war noch vor der Weltmeisterschaft 2026 bis Juni 2028 verlängert worden.
Auslöser der Trennung war das frühe Ausscheiden Algeriens bei der Endrunde in Nordamerika. Die „Wüstenkrieger“ waren in der Gruppenphase als einer der besten Gruppendritten ins Sechzehntelfinale eingezogen – nach einer 0:3-Auftaktniederlage gegen Argentinien, einem 2:1-Sieg gegen Jordanien und einem 3:3-Unentschieden gegen Österreich. In der ersten K.o.-Runde unterlag die Mannschaft jedoch mit 0:2 gegen die Schweiz und schied aus. Zuvor war Algerien bereits im Viertelfinale des Afrika-Cups 2025 gescheitert.
Berichten zufolge hatte Petković nach der WM-Enttäuschung selbst um eine vorzeitige Vertragsauflösung gebeten. Intern soll es zudem Spannungen gegeben haben; laut einem Medienbericht hatte der Trainer während seiner gesamten Amtszeit mit einigen Spielern nie persönlich gesprochen – nicht einmal über einen Dolmetscher. Die FAF zahlte dem Coach und seinen Assistenten nach Informationen aus Verbandskreisen als Abfindung drei Monatsgehälter.
Der algerische Verband steht nun vor der Aufgabe, einen Nachfolger zu finden. Ein erstes Treffen der Technischen Kommission zur Sichtung von Kandidaten ist für den kommenden Donnerstag anberaumt. Dabei zeichnet sich eine Präferenz für Trainer aus der spanischen Schule ab. Der neue Coach wird nur wenig Zeit haben: Schon im September beginnen die Qualifikationsspiele für den Afrika-Cup 2027. Algerien trifft in der Gruppe Neun auf Sambia, Togo und Burundi.
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Der algerische Fußballverband macht die einvernehmliche Trennung offiziell, ohne auf die Gründe einzugehen.
Indem das Ereignis als routinemäßige Verwaltungsverfahren dargestellt wird, normalisiert der Block die Trennung und vermeidet eine negative Rahmung, die die Kompetenz des Verbandes oder des Trainers in Frage stellen könnte.
Die enttäuschende Weltmeisterschaftsleistung wird nicht als Grund für den Abgang genannt, obwohl sie in anderen Presseblöcken ein zentraler Kontext ist.
Der algerische Verband beendete Petkovics Zyklus nach einer enttäuschenden Weltmeisterschaft und signalisierte, dass die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprachen.
Durch die Einfügung des Adjektivs 'enttäuschend' stellt der Block die Kündigung als direkte Folge des Scheiterns dar und lässt die gegenseitige Vereinbarung wie eine Entlassung wegen schlechter Leistung erscheinen.
Die offizielle Sprache der 'gegenseitigen Vereinbarung' und die Dankesworte werden weggelassen und durch eine direkte kausale Verbindung zur schlechten Weltmeisterschaftskampagne ersetzt.
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