
Eni und XRG steigen als Upstream-Partner in Argentiniens LNG-Großprojekt ein
Die italienische Eni und die emiratische XRG übernehmen jeweils 32 Prozent an den Gasfeldern, die das geplante Flüssigerdgas-Terminal in Río Negro versorgen sollen.
Der argentinische Staatskonzern YPF hat am Montag die Unterzeichnung von Vereinbarungen bekanntgegeben, mit denen die italienische Eni und die emiratische XRG – der internationale Energieinvestitionsarm der Abu Dhabi National Oil Company – in die Fördergesellschaft des Projekts Argentina LNG eintreten. Beide Unternehmen erwerben jeweils 32 Prozent des Kapitals der Vehikelgesellschaft UPCO ARLNG I S.A.U., YPF behält 36 Prozent. Die Transaktion betrifft die Blöcke Meseta Buena Esperanza I und II, Aguada Villanueva Norte sowie Las Tacanas I und II in der nicht-konventionellen Lagerstätte Vaca Muerta und unterliegt noch der Genehmigung durch die Provinz Neuquén.
Die Einbindung der Partner in die Gasförderung vervollständigt die vertikale Integration des Vorhabens. Bereits im Februar 2026 hatten die drei Konzerne ein verbindliches Joint-Development-Agreement für die nachgelagerte Verflüssigung und Vermarktung unterzeichnet. Das integrierte Projekt sieht vor, zwei schwimmende LNG-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von zunächst 12 Millionen Tonnen pro Jahr vor der Küste von Sierra Grande in der Provinz Río Negro zu errichten; eine spätere Erweiterung auf 18 Millionen Tonnen ist vorgesehen. Die endgültige Investitionsentscheidung wird für das zweite Halbjahr 2026 angestrebt, erste kommerzielle Exporte für das Jahr 2030.
Aus Sicht der argentinischen Regierung und von YPF-Chef Horacio Marín stärkt der Schritt die Wertschöpfungskette und bringt das Land seinem Ziel näher, zu einem bedeutenden globalen LNG-Exporteur aufzusteigen. Schätzungen zufolge könnte das Projekt nach vollständiger Inbetriebnahme jährlich zwischen 20 und 25 Milliarden US-Dollar an Exporterlösen generieren. Für Eni, vertreten durch Guido Brusco, bietet die Beteiligung Zugang zu einer der ressourcenreichsten nicht-konventionellen Lagerstätten weltweit und positioniert das Unternehmen entlang der gesamten Kette vom argentinischen Upstream bis zur Belieferung internationaler Kunden. XRG-Präsident Mohamed Al Aryani hob das Potenzial Argentiniens hervor, die wachsende globale Gasnachfrage zu bedienen, und verwies auf die Skalierbarkeit und Qualität der Vaca-Muerta-Ressourcen.
Vorausgegangen war eine Bereinigung der Eigentümerstruktur: Ende April hatte YPF durch einen Asset-Tausch mit Pluspetrol deren 50-Prozent-Anteil an den betroffenen Blöcken übernommen und so die alleinige Kontrolle erlangt, um die Felder anschließend in die Vehikelgesellschaft einzubringen. Die nun vereinbarte Beteiligung von Eni und XRG bedarf noch der Zustimmung der Provinzbehörden. Mit diesem Genehmigungsschritt und der anvisierten Final Investment Decision im kommenden Jahr rückt die Umsetzung des größten Energieinfrastrukturprojekts Argentiniens in eine entscheidende Phase.
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The Latin American bloc ignores the YPF sale, focusing on local and weather news.
The total absence of coverage renders the news invisible, suggesting it is not worthy of attention for the Latin American audience.
Any reference to the Argentine energy transaction, which involves a state-owned company from the region, is missing.
The Arab Gulf bloc ignores the YPF sale, focusing on regional projects and internal affairs.
The absence of coverage renders the news invisible, suggesting it is not relevant to the Gulf audience.
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