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Ausgabe von 20:00 CETSamstag, 1. August 2026
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Sonntag, 10. Mai 2026

Saudi-Arabien startet mit arabischer Gruppe in die Asienmeisterschaft 2027

Die Auslosung der Asienmeisterschaft 2027 in Riad beschert dem Gastgeber Saudi-Arabien eine reine arabische Gruppe – und birgt politische Brisanz.

Die Asienmeisterschaft 2027 nimmt Gestalt an. Am Samstagabend wurde im historischen Salwa-Palast in Diriyah, dem UNESCO-Weltkulturerbe am Rande Riads, die Gruppenauslosung für das Turnier vollzogen, das vom 7. Januar bis zum 5. Februar nächsten Jahres in Saudi-Arabien erstmals ausgetragen wird. Aus saudi-arabischer Sicht ist die Zusammensetzung der Gruppen sowohl sportlich als auch symbolisch bedeutsam: Der Gastgeber, der als einer der Favoriten gilt, trifft in Gruppe A auf Kuwait, Oman und Palästina – eine reine arabische Runde, die dem Turnier eine regionale Note verleiht. Die Begegnung mit Palästina am Eröffnungstag verleiht der Partie eine politische Dimension, die in der arabischen Öffentlichkeit nicht unbeachtet bleiben dürfte. Saudis Trainer Giorgos Donis betonte die Notwendigkeit, alle Konkurrenten zu respektieren, nannte aber den Aufbau des Teams nach seiner eigenen Philosophie als Priorität.

Aus iranischer Perspektive verlief die Auslosung weitgehend erwartungsgemäß. Der Iran, zweifacher Asienmeister, wurde in Gruppe C mit Syrien, Kirgisistan und China gelost. Nationaltrainer Amir Ghalenoei zeigte sich im Anschluss zufrieden, sprach von einer berechtigten Chance auf den Titel – wenngleich er einräumte, dass die Mannschaft im vorherigen Turnier Pech gehabt habe. Im Trainingslager in Teheran liefen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren, auch in Abwesenheit des in Riad weilenden Trainers. Beobachter in Teheran werten die Gruppe als durchaus lösbar, doch die Erwartungen an eine Mannschaft, die sich früh für die Weltmeisterschaft qualifiziert hat, sind hoch. Der vierte Titel ist das erklärte Ziel.

Aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die in Gruppe E auf Südkorea, Vietnam und den Sieger der Playoffs zwischen Libanon und Jemen treffen, wird eine Neuausrichtung der Vorbereitung gemeldet. Trainer Cosmin Olăroiu, der die Auslosung in Riad verfolgte, kündigte ein Trainingslager in Europa an, um die Mannschaft auf ein anspruchsvolles Programm einzustellen. Die Konkurrenz in Gruppe F mit Japan, dem zweimaligen Titelverteidiger Katar, Thailand und Indonesien gilt als die wohl stärkste des Turniers. Der jordanische Trainer Jamal Al-Salami, der bei der Auslosung selbst Assistenz leistete, benannte überraschend den Gastgeber Saudi-Arabien als den ersten Anwärter auf den Titel – eine Einschätzung, die die jordanische Mannschaft nicht schmälert, aber den Respekt vor dem Heimvorteil unterstreicht.

Die organisatorische Seite läuft parallel an. Der Ticketverkauf für die 51 Spiele ist in der ersten Phase gestartet, mit Preisen ab 30 Riyal (etwa 7 Euro) für die günstigsten Plätze. Die Veranstalter hoffen auf eine hohe Auslastung der Stadien, die über das gesamte Land verteilt sind. Mit Blick auf die Zukunft kann die Asienmeisterschaft für Saudi-Arabien mehr als nur ein sportliches Ereignis sein: Sie dient als Generalprobe für die Weltmeisterschaft 2034, die das Königreich ebenfalls ausrichten wird. Die Frage, ob es dem Gastgeber gelingt, nach den Titeln von 1984, 1988 und 1996 den vierten Stern zu erringen, wird nicht nur die Fans in Riad und Dschidda bewegen, sondern auch die taktischen Konzepte der asiatischen Fußballwelt einer harten Prüfung unterziehen.

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BMKG: Lokale Regenfälle in Indonesien trotz Trockenzeit und El Niño·GIIAS 2026: Chery Q verschärft mit Einführungspreis von 239,9 Millionen Rupiah den Wettbewerb·Italien setzt fast alle Großstädte wegen Hitzewelle auf höchste Alarmstufe·Israelische Armee tötet mehrere Hisbollah-Kämpfer im Südlibanon·Iran droht USA mit entschlossener Vergeltung nach Trumps Angriffsdrohungen·Hamas akzeptiert US-vermittelten Entwaffnungsplan – Israel knüpft Rückzug an Bedingungen·Nicole Polizzi unterzieht sich nach Zervixkarzinom-Diagnose einer Hysterektomie·Trump laut israelischen Medien vor Entscheidung über Militärschlag gegen Iran·BMKG: Lokale Regenfälle in Indonesien trotz Trockenzeit und El Niño·GIIAS 2026: Chery Q verschärft mit Einführungspreis von 239,9 Millionen Rupiah den Wettbewerb·Italien setzt fast alle Großstädte wegen Hitzewelle auf höchste Alarmstufe·Israelische Armee tötet mehrere Hisbollah-Kämpfer im Südlibanon·Iran droht USA mit entschlossener Vergeltung nach Trumps Angriffsdrohungen·Hamas akzeptiert US-vermittelten Entwaffnungsplan – Israel knüpft Rückzug an Bedingungen·Nicole Polizzi unterzieht sich nach Zervixkarzinom-Diagnose einer Hysterektomie·Trump laut israelischen Medien vor Entscheidung über Militärschlag gegen Iran·
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Sonntag, 10. Mai 2026

Saudi-Arabien startet mit arabischer Gruppe in die Asienmeisterschaft 2027

Die Auslosung der Asienmeisterschaft 2027 in Riad beschert dem Gastgeber Saudi-Arabien eine reine arabische Gruppe – und birgt politische Brisanz.

Die Asienmeisterschaft 2027 nimmt Gestalt an. Am Samstagabend wurde im historischen Salwa-Palast in Diriyah, dem UNESCO-Weltkulturerbe am Rande Riads, die Gruppenauslosung für das Turnier vollzogen, das vom 7. Januar bis zum 5. Februar nächsten Jahres in Saudi-Arabien erstmals ausgetragen wird. Aus saudi-arabischer Sicht ist die Zusammensetzung der Gruppen sowohl sportlich als auch symbolisch bedeutsam: Der Gastgeber, der als einer der Favoriten gilt, trifft in Gruppe A auf Kuwait, Oman und Palästina – eine reine arabische Runde, die dem Turnier eine regionale Note verleiht. Die Begegnung mit Palästina am Eröffnungstag verleiht der Partie eine politische Dimension, die in der arabischen Öffentlichkeit nicht unbeachtet bleiben dürfte. Saudis Trainer Giorgos Donis betonte die Notwendigkeit, alle Konkurrenten zu respektieren, nannte aber den Aufbau des Teams nach seiner eigenen Philosophie als Priorität.

Aus iranischer Perspektive verlief die Auslosung weitgehend erwartungsgemäß. Der Iran, zweifacher Asienmeister, wurde in Gruppe C mit Syrien, Kirgisistan und China gelost. Nationaltrainer Amir Ghalenoei zeigte sich im Anschluss zufrieden, sprach von einer berechtigten Chance auf den Titel – wenngleich er einräumte, dass die Mannschaft im vorherigen Turnier Pech gehabt habe. Im Trainingslager in Teheran liefen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren, auch in Abwesenheit des in Riad weilenden Trainers. Beobachter in Teheran werten die Gruppe als durchaus lösbar, doch die Erwartungen an eine Mannschaft, die sich früh für die Weltmeisterschaft qualifiziert hat, sind hoch. Der vierte Titel ist das erklärte Ziel.

Aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die in Gruppe E auf Südkorea, Vietnam und den Sieger der Playoffs zwischen Libanon und Jemen treffen, wird eine Neuausrichtung der Vorbereitung gemeldet. Trainer Cosmin Olăroiu, der die Auslosung in Riad verfolgte, kündigte ein Trainingslager in Europa an, um die Mannschaft auf ein anspruchsvolles Programm einzustellen. Die Konkurrenz in Gruppe F mit Japan, dem zweimaligen Titelverteidiger Katar, Thailand und Indonesien gilt als die wohl stärkste des Turniers. Der jordanische Trainer Jamal Al-Salami, der bei der Auslosung selbst Assistenz leistete, benannte überraschend den Gastgeber Saudi-Arabien als den ersten Anwärter auf den Titel – eine Einschätzung, die die jordanische Mannschaft nicht schmälert, aber den Respekt vor dem Heimvorteil unterstreicht.

Die organisatorische Seite läuft parallel an. Der Ticketverkauf für die 51 Spiele ist in der ersten Phase gestartet, mit Preisen ab 30 Riyal (etwa 7 Euro) für die günstigsten Plätze. Die Veranstalter hoffen auf eine hohe Auslastung der Stadien, die über das gesamte Land verteilt sind. Mit Blick auf die Zukunft kann die Asienmeisterschaft für Saudi-Arabien mehr als nur ein sportliches Ereignis sein: Sie dient als Generalprobe für die Weltmeisterschaft 2034, die das Königreich ebenfalls ausrichten wird. Die Frage, ob es dem Gastgeber gelingt, nach den Titeln von 1984, 1988 und 1996 den vierten Stern zu erringen, wird nicht nur die Fans in Riad und Dschidda bewegen, sondern auch die taktischen Konzepte der asiatischen Fußballwelt einer harten Prüfung unterziehen.

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