
Barcelona greift nach Bayerns Wunschspieler – und United baut um
Barcelona einigt sich mit Newcastle auf einen Transfer von Anthony Gordon – ein Rückschlag für den FC Bayern. Manchester United vollzieht unterdessen einen kostspieligen Neuanfang.
Barcelona hat sich mit dem FC Bayern München einen Wettlauf um Anthony Gordon geliefert und ihn nun offenbar für sich entschieden. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, erzielte der katalanische Klub zunächst eine persönliche Einigung mit dem englischen Nationalspieler und verhandelte anschließend mit Newcastle United über die Ablösesumme. Der Deal soll sich auf rund 70 Millionen Pfund plus Bonuszahlungen belaufen, auch eine Gebotsgröße von 80 Millionen Euro stand im Raum. Für den deutschen Rekordmeister, der den Flügelstürmer als Verstärkung für die kommende Champions-League-Saison ins Auge gefasst hatte, ist dies ein herber Dämpfer – zumal die Münchner nach Informationen aus dem Spielerumfeld bereits grundsätzliche Gespräche mit Gordon geführt hatten.
Aus Newcastle Perspektive vollzieht sich der Abschied vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Notwendigkeiten. Der Klub hatte bereits signalisiert, Einnahmen aus Spielerverkäufen generieren zu müssen, um selbst investieren zu können. Gordon, in der abgelaufenen Spielzeit mit zehn Treffern bester Torschütze der Magpies, wurde in den letzten Saisonspielen nicht mehr eingesetzt – ein Indiz für den bevorstehenden Wechsel. Beobachter aus Barcelona verweisen auf die Erfahrungen von Trainer Hansi Flick, der Gordon mehrfach in der Champions League beobachtete und den 25-Jährigen als idealen Baustein für die offensive Breite sieht.
Unterdessen schreibt Manchester United ein weiteres Kapitel seiner wechselhaften jüngeren Geschichte. Die Entlassung Ruben Amorims im vergangenen Januar, die den Verein umgerechnet mehr als drei Millionen Euro kostete, machte Platz für Michael Carrick. Der interimistisch eingesprungene frühere Mittelfeldspieler führte das Team sensationell auf Rang drei der Premier League und sicherte die Qualifikation zur Königsklasse. Der nun fest installierte Chefcoach steht vor einem personellen Umbruch: Mit einem 38-Millionen-Pfund-Paket für den brasilianischen Nationalspieler Ederson von Atalanta Bergamo steht der erste Neuzugang unmittelbar bevor, während Jadon Sancho endgültig vor dem Absprung steht – vier englische Klubs sollen um ihn buhlen. Gleichzeitig drängt Enzo Fernandez auf einen Abschied aus Chelsea; für den argentinischen Weltmeister werden 120 Millionen Pfund aufgerufen, wobei Real Madrid als bevorzugtes Ziel gilt.
Abseits der Schlagzeilen um Millionen-Transfers zeigt sich auch die Vergänglichkeit großer Karrieren: Kasper Schmeichel, Sohn der Torwartlegende Peter Schmeichel, gab am Mittwoch sein Karriereende bekannt. Eine Schulterverletzung, die er sich im Nations-League-Viertelfinale mit Dänemark zugezogen hatte, lässt keinen Weg mehr zurück auf den Platz. Für den 39-Jährigen, der mit Leicester City einst sensationell die englische Meisterschaft gewann, endet eine Ära.
Der Blick nach vorn offenbart eine Transferperiode, die von strategischen Zügen und finanziellen Zwängen geprägt ist. Während Barcelona seinen Kader unter Flick zielstrebig verjüngt, muss Bayern München nach der geplatzten Gordon-Verpflichtung alternative Optionen prüfen – ein Versäumnis, das die ohnehin schon ambitionierte Kaderplanung weiter verkompliziert. Manchester United wiederum verbindet mit der Verpflichtung des dynamischen Mittelfeldspielers Ederson die Hoffnung, unter Carrick an frühere Glanzzeiten anzuknüpfen. Für die deutschsprachigen Klubs bleibt die Entwicklung des Transfermarktes nicht ohne Signalwirkung: Sie verdeutlicht, wie eng sportlicher Erfolg, finanzielle Spielräume und die Strahlkraft der eigenen Perspektive miteinander verwoben sind.
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.30 | critical |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | +0.10 | neutral |
| Südostasiatische Presse | −0.80 | critical |
Bayern München zittert: Wunschspieler Anthony Gordon soll sich mit dem FC Barcelona auf einen Vertrag geeinigt haben. Der katalanische Klub verhandelt nun mit Newcastle über eine Ablöse und bringt die Münchner Champions-League-Pläne durcheinander.
Spanische und englische Quellen berichten, dass der FC Barcelona eine persönliche Einigung mit Anthony Gordon erzielt und ein Angebot über 80 Millionen Euro plus Boni bei Newcastle eingereicht hat. Die Vereinsführung glaubt, nach eingehender Beobachtung den perfekten Flügelspieler gefunden zu haben.
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