Anmelden
Ausgabe von 10:00 CETSonntag, 9. August 2026
320 Quellen · 17 Sprachen743 Briefings heute
SportSonntag, 21. Juni 2026

Belgien enttäuscht erneut: 0:0 gegen Iran – Rote Karte und VAR-Drama

Belgien kommt im zweiten WM-Gruppenspiel nicht über ein torloses Remis hinaus und muss nach einer Roten Karte gegen Nathan Ngoy lange in Unterzahl bestehen.

Ein aberkanntes Tor, eine Notbremse und zwei überragende Torhüter: Belgien und Iran trennten sich im zweiten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft 2026 im SoFi Stadium von Los Angeles 0:0. Die Roten Teufel, die bereits zum Auftakt gegen Ägypten nur ein 1:1 erreicht hatten, blieben damit auch im vierten WM-Spiel in Folge ohne Sieg. Iran hingegen wahrte seine Chancen auf das erstmalige Erreichen der K.o.-Runde und steht nach zwei Unentschieden mit zwei Punkten an der Spitze der Gruppe G – punktgleich mit Belgien, aber mit einem Tor mehr erzielt.

Die Partie begann mit einer frühen Hypothek für die Belgier: Romelu Lukaku, der nach seinem Joker-Einsatz gegen Ägypten in die Startelf gerückt war, stieg in der dritten Minute mit gestrecktem Bein gegen Irans Torwart Alireza Beiranvand und sah Gelb. In der Folge übernahm Belgien erwartungsgemäß die Kontrolle, kam in der ersten Halbzeit auf 81 Prozent Ballbesitz und elf Abschlüsse, doch die Abschlussversuche von Kevin De Bruyne, Youri Tielemans und Maxim De Cuyper scheiterten immer wieder an Beiranvand oder der dicht gestaffelten iranischen Fünferkette. Die größte Gefahr ging vom Außenseiter aus: In der 25. Minute vollendete Mehdi Taremi eine einstudierte Freistoßvariante, doch der Treffer wurde nach minutenlanger VAR-Überprüfung wegen einer knappen Abseitsstellung aberkannt. Auch nach der Pause blieb das Bild unverändert – Belgien drückte, Iran konterte. Beiranvand parierte in der 59. Minute spektakulär gegen De Cuyper, auf der Gegenseite entschärfte Thibaut Courtois einen Schuss von Hossein Kanaani (14.) und einen Abschluss Taremis aus kurzer Distanz (53.).

Die entscheidende Szene ereignete sich in der 66. Minute: Nathan Ngoy, 23-jähriger Innenverteidiger Belgiens, unterlief ein Rückpass, Taremi spritzte dazwischen und lief allein auf Courtois zu. Ngoy riss den Stürmer zu Boden und sah die Rote Karte – die bereits achte des Turniers, womit die Zahl der Platzverweise von Katar 2022 bereits jetzt verdoppelt wurde. In Überzahl agierte Iran fortan mutiger, doch Belgien blieb auch mit zehn Mann das spielbestimmende Team. Beiranvand vereitelte in der Schlussphase eine weitere Großchance De Cuypers, während ein Distanzschuss von Dodi Lukebakio knapp am Pfosten vorbeistrich.

Aus europäischer Perspektive verstärkt der Auftritt die Zweifel an der belgischen Mannschaft, die nach dem Rücktritt mehrerer Stützen der „Goldenen Generation“ in einem Übergang steckt. Das Fehlen des erkrankten Dribblers Jérémy Doku machte sich bemerkbar, und De Bruyne blieb als Ideengeber wirkungslos. Iran hingegen, dessen Vorbereitung durch US-Reisebeschränkungen massiv gestört war – das Team durfte erst 16 Stunden vor Anpfiff aus dem mexikanischen Trainingslager einreisen –, zeigte eine disziplinierte Defensivleistung. Die iranische Hymne wurde von Tausenden regimekritischen Exil-Iranern in Los Angeles erneut ausgepfiffen, die Mannschaft selbst jedoch lautstark unterstützt. Mit einem Altersschnitt von 32,52 Jahren stellte Iran die älteste Startelf der WM-Geschichte.

Die Gruppe G bleibt vor dem letzten Spieltag völlig offen. Belgien trifft am Samstag in Vancouver auf Neuseeland, Iran begegnet in Seattle Ägypten. Beide Partien werden zeitgleich ausgetragen. Ein Sieg ist für beide Teams Pflicht, um sicher in die Runde der letzten 32 einzuziehen – ein Unentschieden könnte angesichts der engen Konstellation bereits das Aus bedeuten.

Divergenz — wer erzählt sie wie
21%Niedrig
3 Blöcke · Positionen von 0.00 bis +0.50
KritischWohlwollend
EURINDSEA
Abweichung zwischen Presseblöcken
Kontinentaleuropäische Presse+0.20neutral
Indische & südasiatische Presse+0.50aligned
Südostasiatische Presse0.00neutral
Belgian and Iranian press outlets are not represented in this cluster of blocs; the story is absent from the provided materials.
Kontinentaleuropäische Presse+0.20
Stimme

Group G remains without a favorite after the 0-0 draw between Belgium and Iran: the stalemate shows that no team dominates and any outcome is possible.

Mechanismusequilibrio competitivo

The narrative highlights the absence of a dominant force, normalizing uncertainty as a positive feature of the tournament, without assigning blame or specific credit.

PragmatismusDistanz
Indische & südasiatische Presse+0.50
Stimme

The draw opens the door for surprises: Group G is now more balanced and teams like Iran can dream of advancing.

Mechanismusopportunità narrativa

A dull result is reframed as a window of opportunity, emphasizing the potential for underdog stories and individual performances.

TriumphPragmatismus
Südostasiatische Presse0.00
Stimme

Belgium and Iran share the spoils: one point each that does not change the hierarchy but keeps the group open.

Mechanismuscronaca essenziale

A dry, numerical register is adopted, avoiding emotional interpretations and focusing on standings data and upcoming matches.

DistanzPragmatismus
Aktuell
Indien vor Sri-Lanka-Serie: Verletzungskrise setzt das Centre of Excellence unter Druck·Netanyahu lehnt US-Plan für Gaza ab – Abzug nur bei vollständiger Entwaffnung der Hamas·Bei der Leichtathletik-EM in Birmingham greifen Schwedens Kugelstoßerinnen nach historischer Medaille·Taylor Swift lässt ihre Lieder aus Trumps TikTok-Videos entfernen·Torjubel endet im Tunnel: Jacy verletzt sich bei aberkanntem Tor für Coritiba·iPhone 18 Pro: Gestaffelter Start und deutliche Preiserhöhung erwartet·Myanmars vom Militär gestützte Regierung weist ASEAN-Aufruf zur Freilassung Suu Kyis zurück·Indiens Ex-Bildungsminister rechtfertigt Rücktritt nach Gen-Z-Protesten gegen NEET-Panne·Indien vor Sri-Lanka-Serie: Verletzungskrise setzt das Centre of Excellence unter Druck·Netanyahu lehnt US-Plan für Gaza ab – Abzug nur bei vollständiger Entwaffnung der Hamas·Bei der Leichtathletik-EM in Birmingham greifen Schwedens Kugelstoßerinnen nach historischer Medaille·Taylor Swift lässt ihre Lieder aus Trumps TikTok-Videos entfernen·Torjubel endet im Tunnel: Jacy verletzt sich bei aberkanntem Tor für Coritiba·iPhone 18 Pro: Gestaffelter Start und deutliche Preiserhöhung erwartet·Myanmars vom Militär gestützte Regierung weist ASEAN-Aufruf zur Freilassung Suu Kyis zurück·Indiens Ex-Bildungsminister rechtfertigt Rücktritt nach Gen-Z-Protesten gegen NEET-Panne·
Akt. 09:029 Sprachen · 41 Quellen
41 Quellen|9 Sprachen|3 Min. Lesezeit
Sonntag, 21. Juni 2026

Belgien enttäuscht erneut: 0:0 gegen Iran – Rote Karte und VAR-Drama

Belgien kommt im zweiten WM-Gruppenspiel nicht über ein torloses Remis hinaus und muss nach einer Roten Karte gegen Nathan Ngoy lange in Unterzahl bestehen.

Ein aberkanntes Tor, eine Notbremse und zwei überragende Torhüter: Belgien und Iran trennten sich im zweiten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft 2026 im SoFi Stadium von Los Angeles 0:0. Die Roten Teufel, die bereits zum Auftakt gegen Ägypten nur ein 1:1 erreicht hatten, blieben damit auch im vierten WM-Spiel in Folge ohne Sieg. Iran hingegen wahrte seine Chancen auf das erstmalige Erreichen der K.o.-Runde und steht nach zwei Unentschieden mit zwei Punkten an der Spitze der Gruppe G – punktgleich mit Belgien, aber mit einem Tor mehr erzielt.

Die Partie begann mit einer frühen Hypothek für die Belgier: Romelu Lukaku, der nach seinem Joker-Einsatz gegen Ägypten in die Startelf gerückt war, stieg in der dritten Minute mit gestrecktem Bein gegen Irans Torwart Alireza Beiranvand und sah Gelb. In der Folge übernahm Belgien erwartungsgemäß die Kontrolle, kam in der ersten Halbzeit auf 81 Prozent Ballbesitz und elf Abschlüsse, doch die Abschlussversuche von Kevin De Bruyne, Youri Tielemans und Maxim De Cuyper scheiterten immer wieder an Beiranvand oder der dicht gestaffelten iranischen Fünferkette. Die größte Gefahr ging vom Außenseiter aus: In der 25. Minute vollendete Mehdi Taremi eine einstudierte Freistoßvariante, doch der Treffer wurde nach minutenlanger VAR-Überprüfung wegen einer knappen Abseitsstellung aberkannt. Auch nach der Pause blieb das Bild unverändert – Belgien drückte, Iran konterte. Beiranvand parierte in der 59. Minute spektakulär gegen De Cuyper, auf der Gegenseite entschärfte Thibaut Courtois einen Schuss von Hossein Kanaani (14.) und einen Abschluss Taremis aus kurzer Distanz (53.).

Die entscheidende Szene ereignete sich in der 66. Minute: Nathan Ngoy, 23-jähriger Innenverteidiger Belgiens, unterlief ein Rückpass, Taremi spritzte dazwischen und lief allein auf Courtois zu. Ngoy riss den Stürmer zu Boden und sah die Rote Karte – die bereits achte des Turniers, womit die Zahl der Platzverweise von Katar 2022 bereits jetzt verdoppelt wurde. In Überzahl agierte Iran fortan mutiger, doch Belgien blieb auch mit zehn Mann das spielbestimmende Team. Beiranvand vereitelte in der Schlussphase eine weitere Großchance De Cuypers, während ein Distanzschuss von Dodi Lukebakio knapp am Pfosten vorbeistrich.

Aus europäischer Perspektive verstärkt der Auftritt die Zweifel an der belgischen Mannschaft, die nach dem Rücktritt mehrerer Stützen der „Goldenen Generation“ in einem Übergang steckt. Das Fehlen des erkrankten Dribblers Jérémy Doku machte sich bemerkbar, und De Bruyne blieb als Ideengeber wirkungslos. Iran hingegen, dessen Vorbereitung durch US-Reisebeschränkungen massiv gestört war – das Team durfte erst 16 Stunden vor Anpfiff aus dem mexikanischen Trainingslager einreisen –, zeigte eine disziplinierte Defensivleistung. Die iranische Hymne wurde von Tausenden regimekritischen Exil-Iranern in Los Angeles erneut ausgepfiffen, die Mannschaft selbst jedoch lautstark unterstützt. Mit einem Altersschnitt von 32,52 Jahren stellte Iran die älteste Startelf der WM-Geschichte.

Die Gruppe G bleibt vor dem letzten Spieltag völlig offen. Belgien trifft am Samstag in Vancouver auf Neuseeland, Iran begegnet in Seattle Ägypten. Beide Partien werden zeitgleich ausgetragen. Ein Sieg ist für beide Teams Pflicht, um sicher in die Runde der letzten 32 einzuziehen – ein Unentschieden könnte angesichts der engen Konstellation bereits das Aus bedeuten.

Divergenz — wer erzählt sie wie
21%Niedrig
3 Blöcke · Positionen von 0.00 bis +0.50
KritischWohlwollend
EURINDSEA
Abweichung zwischen Presseblöcken
Kontinentaleuropäische Presse+0.20neutral
Indische & südasiatische Presse+0.50aligned
Südostasiatische Presse0.00neutral
Belgian and Iranian press outlets are not represented in this cluster of blocs; the story is absent from the provided materials.
Kontinentaleuropäische Presse+0.20
Stimme

Group G remains without a favorite after the 0-0 draw between Belgium and Iran: the stalemate shows that no team dominates and any outcome is possible.

Mechanismusequilibrio competitivo

The narrative highlights the absence of a dominant force, normalizing uncertainty as a positive feature of the tournament, without assigning blame or specific credit.

PragmatismusDistanz
Indische & südasiatische Presse+0.50
Stimme

The draw opens the door for surprises: Group G is now more balanced and teams like Iran can dream of advancing.

Mechanismusopportunità narrativa

A dull result is reframed as a window of opportunity, emphasizing the potential for underdog stories and individual performances.

TriumphPragmatismus
Südostasiatische Presse0.00
Stimme

Belgium and Iran share the spoils: one point each that does not change the hierarchy but keeps the group open.

Mechanismuscronaca essenziale

A dry, numerical register is adopted, avoiding emotional interpretations and focusing on standings data and upcoming matches.

DistanzPragmatismus

Diese Nachricht erschien in

41 Quellen · 9 Sprachen

Erweitere deinen Horizont

Aus Geopolitics & Politics

US-Senat verabschiedet Sanktionspaket mit Zolldrohung gegen Russland-Energiekäufer

2 Sprachen · 40 Quellen

Aus Economy & Markets

Steigende Kreditvorsorgen belasten Bankbilanzen in Schwellenländern

2 Sprachen · 6 Quellen

Aus Technology

Amazon finanziert privates Gaskraftwerk in Texas – droht größte Einzelemissionsquelle der USA

2 Sprachen · 8 Quellen

Mehr lesen