
Ben Stokes will Englands Testtrainer werden und kritisiert Kapitänswahl
Der zurückgetretene Kapitän äußerte in einem Podcast seinen Wunsch, eines Tages das Nationalteam zu coachen, und zeigte sich verwundert über die Ernennung von Joe Root anstelle von Harry Brook.
Ben Stokes hat seine internationale Karriere im Juni 2026 nach der Testserie gegen Neuseeland beendet – ein Entschluss, den er im Podcast „For the Love of Cricket“ nun als endgültig bekräftigte. Der 35-Jährige, der den zweiten Test der Serie wegen eines Verstoßes gegen die Ausgangssperre verpasst hatte, erklärte auf die Frage seines ehemaligen Mannschaftskollegen Jos Buttler, ob er wirklich zurückgetreten sei, knapp: „Definitiv.“ Statt einer Rückkehr zu den Ashes 2027 verfolgt Stokes ein neues Ziel: Er absolviert bereits die Level-3-Trainerausbildung und sagte, er würde „absolut“ gerne eines Tages englischer Nationaltrainer werden.
Für Aufsehen sorgte Stokes’ Kritik an der Entscheidung des englischen Verbandes, nach seinem Abgang nicht den bisherigen Vizekapitän Harry Brook, sondern Joe Root erneut zum Testkapitän zu ernennen. „Ich habe die Begründung verstanden, aber welche Botschaft sendet das an ihn? Er ist Vizekapitän, der Kapitän spielt nicht, aber er ist nicht Kapitän – was?“, fragte Stokes. Er wünsche Root zwar „nichts als Erfolg“, äußerte jedoch die Sorge, das Amt könne diesen erneut gesundheitlich belasten, nachdem Roots erste Amtszeit von 2017 bis 2022 mit nur einem Sieg aus 17 Tests und der Aussage, der Job habe „seinen Tribut gefordert“, geendet hatte.
Der Führungswechsel im englischen Testteam vollzog sich parallel zum Trainerwechsel: Brendon McCullum, mit dem Stokes seit 2022 den aggressiven „Bazball“-Stil geprägt hatte, trat zwei Wochen nach Stokes’ Rücktritt zurück. Die Mannschaft hatte sieben der letzten neun Tests verloren. Stokes kommentierte dies mit einem Scherz: „Wenn ich meine Entscheidung nicht getroffen hätte, wäre Baz noch Trainer. Also ist es meine Schuld!“ McCullum bleibt Trainer der White-Ball-Mannschaften; sein Nachfolger im Testbereich wurde der Neuseeländer Stephen Fleming, der vierte ausländische Cheftrainer seit 2009.
In derselben Podcast-Folge wies Stokes die Vorstellung zurück, allein Englands Cricket leide unter einer Alkoholkultur. „Cricket hat eine Kultur, die mit Alkohol verbunden ist, und das hat sich nicht geändert – vom Vereinscricket bis ganz nach oben“, sagte er. Der englische Verband hatte nach dem Vorfall, der zu Stokes’ Sperre führte, strengere Alkoholrichtlinien für die Nationalspieler eingeführt.
Stokes will seine aktive Karriere im Vereins- und Franchise-Cricket fortsetzen. Medienberichten zufolge buhlen mehrere Teams der australischen Big Bash League um ihn, wobei die Sydney Sixers als Favoriten gelten. Ein Vertrag über umgerechnet rund 600.000 australische Dollar könnte ihn zum bestbezahlten ausländischen Spieler der BBL-Geschichte machen. Eine sofortige IPL-Rückkehr ist dagegen ausgeschlossen, da er nach den geltenden Regularien bis 2028 nicht an der Auktion teilnehmen darf.
| Subsaharisch-afrikanische Presse | −0.10 | neutral |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.60 | critical |
| Indische & südasiatische Presse | +0.30 | aligned |
Stokes shares his future coaching plans and his views on Root's captaincy return.
The report simply relays Stokes' own words without adding context or analysis, making the story appear as a straightforward announcement.
The report omits the broader context of limited coaching opportunities in English cricket that other blocs discuss.
The English cricket establishment faces a structural failure in providing coaching pathways for its legends.
By interpreting Stokes' ambition as a symptom of a deeper problem, the report shifts attention from the individual to the system, using the personal story as a diagnostic tool.
The report omits the potentially lucrative financial opportunities for Stokes in global leagues like the BBL, which other blocs highlight.
Stokes is a hot commodity in global cricket, with his next moves carefully watched by leagues and fans alike.
By foregrounding the BBL contract speculation and his coaching plans, the coverage frames Stokes' retirement as a new beginning rather than an end, leveraging market language of value and opportunity.
The report omits the critical perspective on English cricket's coaching system and the potential difficulties Stokes may face, as emphasized by other blocs.
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