
Bencic mit Mühelosigkeit, Eala mit Revanche – Zweite Runde in Toronto
Belinda Bencic deklassiert die frühere US-Open-Siegerin Sloane Stephens, während die Philippinin Alexandra Eala ihren Siegeszug fortsetzt und mit Venus Williams im Doppel antritt.
Die Ostschweizerin Belinda Bencic hat in der zweiten Runde des WTA-1000-Turniers in Toronto ein Ausrufezeichen gesetzt. Die 29-Jährige, Weltranglisten-Vierzehnte, ließ der Amerikanerin Sloane Stephens beim 6:3, 6:1 nicht den Hauch einer Chance. Stephens, die 2017 die US Open gewann und mittlerweile auf Platz 286 abgerutscht ist, hatte die beiden vorherigen Duelle für sich entschieden. Diesmal diktierte Bencic das Geschehen nach Belieben, gab nur einen einzigen Breakball ab und verwandelte nach 96 Minuten ihren dritten Matchball. In der dritten Runde trifft sie auf Taylor Townsend oder Marie Bouzkova.
Für Alexandra Eala war der Auftritt auf dem Centre Court des Sobeys Stadium zugleich süsse Revanche. Die 21-jährige Philippinin, als Nummer 25 gesetzt und frisch gekürte Titelträgerin von Washington, bezwang die Amerikanerin Alycia Parks mit 6:1, 4:6, 6:2. Es war die Wiedergutmachung für die Erstrundenniederlage bei den Australian Open 2026, als Parks nach einem 0:6 noch 6:3, 6:2 gewann. Eala, die in der Weltrangliste auf Platz 20 geführt wird, dominierte den ersten Satz, musste den zweiten abgeben, riss dann aber mit vier Spielen in Folge die Entscheidung an sich. Nächste Gegnerin ist Caty McNally, die Wimbledon-Siegerin Linda Noskova aus dem Turnier nahm.
Auch die weiteren Favoritinnen wahrten ihre Chancen, wenngleich nicht alle ohne Mühe. Die an Nummer zwei gesetzte Australian-Open-Siegerin Jelena Rybakina rang die Australierin Daria Kasatkina in 2:33 Stunden mit 6:3, 5:7, 6:4 nieder, haderte aber mit 16 Doppelfehlern und 58 unerzwungenen Fehlern. „Ich will eine bessere Aufschlagquote sehen“, sagte sie und verwies auf Jetlag. Jessica Pegula drehte einen Satzrückstand gegen Magdalena Frech noch zu einem 3:6, 6:3, 6:2. Coco Gauff setzte sich gegen Kayla Day 6:2, 7:5 durch, French-Open-Siegerin Mirra Andreeva deklassierte Karolina Pliskova 6:0, 6:2, und Naomi Osaka gewann 6:2, 6:4 gegen Panna Udvardy.
Abseits des Einzels sorgt Eala für zusätzliche Aufmerksamkeit: Gemeinsam mit der siebenfachen Grand-Slam-Siegerin Venus Williams erhielt sie eine Wildcard für das Doppel. Die beiden waren bereits im Juni in Bad Homburg bis ins Viertelfinale vorgedrungen. „Jede Gelegenheit, mit ihr auf dem Platz zu stehen, ist etwas Besonderes“, sagte Eala. Turnierdirektor Karl Hale sprach von einem „speziellen Moment“, wenn die Legende und die aufstrebende Kraft erstmals in Toronto gemeinsam antreten. Ihr erstes Doppel ist für die Abendsession am Donnerstag angesetzt.
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Eala rächt ihre Melbourne-Niederlage und etabliert sich als aufstrebender Star, während das Wiedersehen im Doppel mit Venus Williams für zusätzliche Begeisterung sorgt.
Durch die wiederholte Verwendung von Begriffen wie 'süße Rache' und 'historischer Titel' wird das Match als persönliche Erlösungsgeschichte dargestellt, die Ealas Sieg unvermeidlich und triumphal erscheinen lässt.
Eala und Venus Williams schließen sich im Doppel zusammen, ein mit Spannung erwartetes Paar, das Jugend und Legende vereint.
Durch das Zitieren des Turnierdirektors und die Betonung des legendären Status von Venus legitimiert der Block das Paar als große Attraktion und spielt den Einzelkontext herunter.
Der Artikel erwähnt nicht Ealas Einzelsieg über Parks oder die Rache für die Melbourne-Niederlage, sondern konzentriert sich ausschließlich auf das Doppel-Wiedersehen.
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