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Medien & UnterhaltungMittwoch, 17. Juni 2026

Daveigh Chase, Stimme von Lilo und Schrecken aus „The Ring“, mit 35 Jahren gestorben

Die US-Schauspielerin, die als Kinderstar in „The Ring“ und als Stimme von Lilo weltberühmt wurde, erlag einer Meningitis und Sepsis – nach Jahren des Rückzugs und der Obdachlosigkeit.

Die amerikanische Schauspielerin Daveigh Chase, die einer ganzen Generation als gespenstische Samara aus dem Horrorfilm „The Ring“ und als Originalstimme der hawaiianischen Waise Lilo in Disneys „Lilo & Stitch“ in Erinnerung bleiben wird, ist am Dienstag im Alter von 35 Jahren in einem Krankenhaus in Los Angeles gestorben. Ihr Lebensgefährte Roy Hernandez bestätigte gegenüber dem Branchenportal TMZ, dass eine Meningitis und schwere Blutinfektionen zu einer Sepsis und schließlich multiplem Organversagen geführt hätten. Wenige Tage zuvor hatte Hernandez noch eine Spendenkampagne auf GoFundMe ins Leben gerufen, um die Behandlung der bereits wegen Unterernährung eingelieferten Chase zu unterstützen.

Chase, 1990 in Las Vegas geboren, erlebte ihren künstlerischen Durchbruch 2002 gleich mit zwei Rollen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Als kindliche Stimme von Lilo verkörperte sie unbändige Lebensfreude und exzentrische Herzlichkeit, während sie als Samara Morgan – das unheimliche Mädchen, das aus dem Fernsehbildschirm kriecht – weltweit Albträume auslöste. Für die Rolle in „The Ring“ wurde sie 2003 mit dem MTV Movie Award als beste Filmbösewichtin ausgezeichnet; ihre Sprechleistung in „Lilo & Stitch“ brachte ihr einen Annie Award ein. Daneben lieh sie der englischen Fassung von Hayao Miyazakis „Chihiros Reise ins Zauberland“ ihre Stimme und war in Kultfilmen wie „Donnie Darko“ sowie in der HBO-Serie „Big Love“ zu sehen.

Hinter der frühen Berühmtheit verbarg sich jedoch eine zunehmend brüchige Biografie. Chase zog sich 2016 vollständig aus dem Filmgeschäft zurück, durchlebte Phasen der Obdachlosigkeit und kämpfte mit Drogenproblemen. US-Medien berichten, dass Freunde jahrelang vergeblich versuchten, den Kontakt wiederherzustellen; zuletzt soll sie in einem Lager für wohnungslose Menschen gelebt haben. Ihr Manager John Ryan Jr., der sie 15 Jahre lang begleitete, beschrieb sie gegenüber der BBC als zurückgezogene Person mit großer Liebe zu Katzen und Engagement in Tierschutzprojekten. Die von Hernandez initiierte Spendenaktion offenbarte zudem eine schwierige Kindheit und einen schmerzhaften Bruch mit der Familie.

Die Nachricht von Chases Tod verbreitete sich binnen Stunden von Hollywood aus über lateinamerikanische, europäische und asiatische Medien – ein Beleg für die globale Strahlkraft ihrer ikonischen Rollen. Besonders in Italien, Spanien und Brasilien, wo „The Ring“ und „Lilo & Stitch“ fest im kollektiven Filmbewusstsein verankert sind, löste die Meldung Bestürzung aus. Auch im deutschsprachigen Raum war Chase durch die synchronisierten Fassungen einem breiten Publikum vertraut. Ihr früher Tod wirft ein Schlaglicht auf die oft übersehenen Belastungen von Kinderstars, deren öffentliches Bild mit privaten Krisen kollidiert. Was bleibt, ist das Paradox einer Darstellerin, die gleichzeitig kindliche Wärme und abgründigen Schrecken verkörperte – und deren Gesicht und Stimme weit über ihr kurzes Leben hinaus fortwirken.

Divergenz — wer erzählt sie wie
15%Niedrig
3 Blöcke · Positionen von −0.30 bis +0.20
KritischWohlwollend
LATATLJPK
Abweichung zwischen Presseblöcken
Lateinamerikanische Presse0.00neutral
Atlantische / angloamerikanische Presse−0.30critical
Japanisch-koreanische Presse+0.20neutral
Lateinamerikanische Presse0.00

Die Schauspielerin Daveigh Chase, bekannt als Stimme von Lilo in 'Lilo & Stitch' und als Samara in 'The Ring', starb mit 35 Jahren an Meningitis und Sepsis. Ihr Partner bestätigte die Nachricht und gab an, dass sie wegen Unterernährung im Krankenhaus lag. Die Medien erinnern an ihren Weg vom Kinderstar zur Horror-Ikone.

DistanzPragmatismus
Atlantische / angloamerikanische Presse−0.30

Daveigh Chase, die Stimme von Lilo und die furchterregende Samara aus 'The Ring', ist mit nur 35 Jahren nach einer plötzlichen Gesundheitskrise gestorben. Ihr Freund gab bekannt, dass sie wegen Unterernährung im Krankenhaus lag, bevor sie an Meningitis erkrankte, die zu Sepsis und Organversagen führte. Das tragische Ende des ehemaligen Kinderstars wirft Fragen nach dem Druck frühen Ruhms und den verborgenen Kämpfen hinter Hollywoods Glanz auf.

AlarmPaternalismus
Japanisch-koreanische Presse+0.20

Daveigh Chase, die Chihiro in der englischen Fassung von Studio Ghiblis 'Chihiros Reise ins Zauberland' ihre Stimme lieh und Samara im Hollywood-Remake von 'Ring' spielte, ist mit 35 Jahren gestorben. Das japanische Publikum erinnert sich an sie dafür, dass sie den beliebten Anime-Charakter einem internationalen Publikum näherbrachte und für ihre erschreckende Darstellung in der Horror-Adaption. Ihr Tod wird als Verlust eines Talents gesehen, das japanische und amerikanische Popkultur verband.

DistanzPragmatismus
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Mittwoch, 17. Juni 2026

Daveigh Chase, Stimme von Lilo und Schrecken aus „The Ring“, mit 35 Jahren gestorben

Die US-Schauspielerin, die als Kinderstar in „The Ring“ und als Stimme von Lilo weltberühmt wurde, erlag einer Meningitis und Sepsis – nach Jahren des Rückzugs und der Obdachlosigkeit.

Die amerikanische Schauspielerin Daveigh Chase, die einer ganzen Generation als gespenstische Samara aus dem Horrorfilm „The Ring“ und als Originalstimme der hawaiianischen Waise Lilo in Disneys „Lilo & Stitch“ in Erinnerung bleiben wird, ist am Dienstag im Alter von 35 Jahren in einem Krankenhaus in Los Angeles gestorben. Ihr Lebensgefährte Roy Hernandez bestätigte gegenüber dem Branchenportal TMZ, dass eine Meningitis und schwere Blutinfektionen zu einer Sepsis und schließlich multiplem Organversagen geführt hätten. Wenige Tage zuvor hatte Hernandez noch eine Spendenkampagne auf GoFundMe ins Leben gerufen, um die Behandlung der bereits wegen Unterernährung eingelieferten Chase zu unterstützen.

Chase, 1990 in Las Vegas geboren, erlebte ihren künstlerischen Durchbruch 2002 gleich mit zwei Rollen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Als kindliche Stimme von Lilo verkörperte sie unbändige Lebensfreude und exzentrische Herzlichkeit, während sie als Samara Morgan – das unheimliche Mädchen, das aus dem Fernsehbildschirm kriecht – weltweit Albträume auslöste. Für die Rolle in „The Ring“ wurde sie 2003 mit dem MTV Movie Award als beste Filmbösewichtin ausgezeichnet; ihre Sprechleistung in „Lilo & Stitch“ brachte ihr einen Annie Award ein. Daneben lieh sie der englischen Fassung von Hayao Miyazakis „Chihiros Reise ins Zauberland“ ihre Stimme und war in Kultfilmen wie „Donnie Darko“ sowie in der HBO-Serie „Big Love“ zu sehen.

Hinter der frühen Berühmtheit verbarg sich jedoch eine zunehmend brüchige Biografie. Chase zog sich 2016 vollständig aus dem Filmgeschäft zurück, durchlebte Phasen der Obdachlosigkeit und kämpfte mit Drogenproblemen. US-Medien berichten, dass Freunde jahrelang vergeblich versuchten, den Kontakt wiederherzustellen; zuletzt soll sie in einem Lager für wohnungslose Menschen gelebt haben. Ihr Manager John Ryan Jr., der sie 15 Jahre lang begleitete, beschrieb sie gegenüber der BBC als zurückgezogene Person mit großer Liebe zu Katzen und Engagement in Tierschutzprojekten. Die von Hernandez initiierte Spendenaktion offenbarte zudem eine schwierige Kindheit und einen schmerzhaften Bruch mit der Familie.

Die Nachricht von Chases Tod verbreitete sich binnen Stunden von Hollywood aus über lateinamerikanische, europäische und asiatische Medien – ein Beleg für die globale Strahlkraft ihrer ikonischen Rollen. Besonders in Italien, Spanien und Brasilien, wo „The Ring“ und „Lilo & Stitch“ fest im kollektiven Filmbewusstsein verankert sind, löste die Meldung Bestürzung aus. Auch im deutschsprachigen Raum war Chase durch die synchronisierten Fassungen einem breiten Publikum vertraut. Ihr früher Tod wirft ein Schlaglicht auf die oft übersehenen Belastungen von Kinderstars, deren öffentliches Bild mit privaten Krisen kollidiert. Was bleibt, ist das Paradox einer Darstellerin, die gleichzeitig kindliche Wärme und abgründigen Schrecken verkörperte – und deren Gesicht und Stimme weit über ihr kurzes Leben hinaus fortwirken.

Divergenz — wer erzählt sie wie
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Die Schauspielerin Daveigh Chase, bekannt als Stimme von Lilo in 'Lilo & Stitch' und als Samara in 'The Ring', starb mit 35 Jahren an Meningitis und Sepsis. Ihr Partner bestätigte die Nachricht und gab an, dass sie wegen Unterernährung im Krankenhaus lag. Die Medien erinnern an ihren Weg vom Kinderstar zur Horror-Ikone.

DistanzPragmatismus
Atlantische / angloamerikanische Presse−0.30

Daveigh Chase, die Stimme von Lilo und die furchterregende Samara aus 'The Ring', ist mit nur 35 Jahren nach einer plötzlichen Gesundheitskrise gestorben. Ihr Freund gab bekannt, dass sie wegen Unterernährung im Krankenhaus lag, bevor sie an Meningitis erkrankte, die zu Sepsis und Organversagen führte. Das tragische Ende des ehemaligen Kinderstars wirft Fragen nach dem Druck frühen Ruhms und den verborgenen Kämpfen hinter Hollywoods Glanz auf.

AlarmPaternalismus
Japanisch-koreanische Presse+0.20

Daveigh Chase, die Chihiro in der englischen Fassung von Studio Ghiblis 'Chihiros Reise ins Zauberland' ihre Stimme lieh und Samara im Hollywood-Remake von 'Ring' spielte, ist mit 35 Jahren gestorben. Das japanische Publikum erinnert sich an sie dafür, dass sie den beliebten Anime-Charakter einem internationalen Publikum näherbrachte und für ihre erschreckende Darstellung in der Horror-Adaption. Ihr Tod wird als Verlust eines Talents gesehen, das japanische und amerikanische Popkultur verband.

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