
Deniz Undavs später Doppelpack bricht den Bann: Deutschland nach 2:1 gegen Elfenbeinküste im Achtelfinale
Der eingewechselte Stürmer traf in der 68. und 94. Minute und sicherte dem DFB-Team im zweiten Gruppenspiel der WM 2026 den vorzeitigen Einzug in die Runde der letzten 32 – das erste Mal seit dem Titelgewinn 2014.
Tief in der Nachspielzeit, als bereits alles auf ein Unentschieden hindeutete, schlug Deniz Undav erneut zu. Der Stürmer vom VfB Stuttgart, in der 60. Minute eingewechselt, nahm eine kluge Hereingabe von Felix Nmecha auf, drehte sich blitzschnell um die eigene Achse und vollendete präzise zum 2:1 für Deutschland. Das Toronto Stadium mit seinen 43'000 Zuschauern, mehrheitlich in deutschen Farben, explodierte – und der Fluch war gebannt.
Dabei hatte lange Zeit wenig auf einen deutschen Erfolg hingedeutet. Die Elf von Julian Nagelsmann dominierte zwar den Ballbesitz, doch zwei Treffer wurden in der ersten Halbzeit zurückgenommen: zunächst ein Kopfball von Aleksandar Pavlovic nach einer Ecke (22.), weil der Schiedsrichter ein Foul am ivorischen Torwart Yahia Fofana sah, dann ein Tor von Kai Havertz (38.) nach einem angeblichen Vergehen von Jamal Musiala im Aufbau. Stattdessen geriet Deutschland in der 30. Minute in Rückstand: Yan Diomande setzte sich auf der linken Seite durch, seine Hereingabe blockte Nathaniel Brown, doch der abgefälschte Abschluss von Amad Diallo landete bei Franck Kessie, der aus kurzer Distanz einschoss.
Nach dem Seitenwechsel drängten die Ivorer auf das zweite Tor und vergaben ihrerseits mehrere Chancen, ehe Nagelsmann reagierte. In der 60. Minute brachte er mit Nadiem Amiri, Jamie Leweling und Undav frische Kräfte. Der Schachzug wirkte sofort: Acht Minuten später flankte Amiri präzise in den Strafraum, wo Undav per Direktabnahme zum 1:1 traf. In der 88. Minute hatte Simon Adingra die große Möglichkeit zur erneuten Führung für die Elfenbeinküste, doch sein Zögern im Strafraum ließ die Gelegenheit verstreichen.
Mit dem Sieg beendet Deutschland eine zwölfjährige Durststrecke bei Weltmeisterschaften. Nach dem Titel 2014 war das DFB-Team sowohl 2018 als auch 2022 bereits in der Vorrunde gescheitert. Nun steht es mit sechs Punkten aus zwei Spielen vorzeitig im Achtelfinale. Manuel Neuer bestritt dabei sein 21. WM-Spiel und löste Hugo Lloris als Rekordtorhüter ab. Undav avancierte mit nun neun Treffern in seinen letzten acht Länderspielen zum Matchwinner und könnte laut Nagelsmann im nächsten Spiel gegen Ecuador von Beginn an auflaufen.
Die Elfenbeinküste, die trotz der Niederlage eine engagierte Leistung zeigte, muss nun im letzten Gruppenspiel gegen Curacao gewinnen, um ihrerseits den Einzug in die K.o.-Runde zu schaffen. Deutschland trifft in New Jersey auf Ecuador und kann mit einem weiteren Sieg den Gruppensieg perfekt machen.
| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
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| Indische & südasiatische Presse | +0.50 | aligned |
Germany handles the pressure and secures a playoff spot thanks to a clinical finish.
The success is normalized as a logical consequence of Germany's strength, avoiding triumphalist tones and presenting the result as routine.
The emotional context of the decisive double and the historical significance for Undav are not mentioned, downplaying the feat.
Undav becomes the hero of the night, Germany flies to the playoffs thanks to his talent.
The victory is personalized onto the individual player, creating an epic narrative that exalts the technical gesture and individual determination.
The collective contribution of the team and the tactical difficulties faced during the match are not discussed.
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