
Djokovic ringt Royer in vier Sätzen nieder und zieht in dritte Runde ein
Der 39-jährige Serbe bezwingt den Franzosen Valentin Royer in einer Hitzeschlacht mit 6:3, 6:2, 6:7(7), 6:3. Am Donnerstag trifft er auf den Brasilianer Joao Fonseca.
Novak Djokovic hat sich in einem kräftezehrenden Zweitrundenmatch bei den French Open gegen den Franzosen Valentin Royer mit 6:3, 6:2, 6:7(7), 6:3 durchgesetzt. Unter einer brütenden Nachmittagssonne, die der amerikanische Hall‑of‑Famer Jim Courier als „cauldron of heat“ beschrieb, rang der 39‑Jährige den 23‑jährigen Herausforderer in 3 Stunden und 44 Minuten nieder. Royer, Nummer 143 der Welt, nutzte im dritten Satz eine Schwächephase des Serben, erzwang einen Tiebreak und holte sich den Durchgang, doch Djokovic fand im vierten wieder zu seinem dominanten Aufschlag zurück und machte den Sieg mit einem Ass perfekt.
Aus Pariser Sicht überwog nach dem Match die Enttäuschung. Der geschlagene Royer erklärte, er sei „ein wenig enttäuscht von meiner Leistung, vor allem in den ersten beiden Sätzen. Djokovic hat gut gespielt und hervorragend serviert, aber ich habe es nicht geschafft, meine Chancen zu kapitalisieren.“ Der Lokalmatador, der zuvor noch keinen Grand‑Slam‑Sieg gefeiert hatte, brachte Publikum wie Gegner phasenweise ins Wanken. Während die französische Presse die vergebenen Möglichkeiten des Außenseiters in den Vordergrund rückte, lenkte die internationale Berichterstattung den Blick auf die mentale und physische Wucht des 24‑fachen Major‑Champions.
Die spanische Sportzeitung Excelsior attestierte dem Serben eine „intratable“ Vorstellung, der auch mit fast 40 Jahren in Paris als Titelkandidat gelte. Mit 46 direkten Gewinnschlägen, einer Quote von 78 Prozent gewonnener Punkte beim ersten Aufschlag und einer 14:0‑Siegesserie gegen Franzosen bei Roland Garros untermauerte Djokovic seine Ausnahmestellung. Indes zogen andere Favoriten ohne große Mühe in die nächste Runde: Iga Swiatek und Elina Switolina erreichten, wie der Live‑Ticker dokumentierte, das Achtelfinale ohne Satzverlust, während im innerfranzösischen Duell Quentin Halys überraschend Ugo Humbert bezwang.
Am Donnerstag wartet auf Djokovic die nächste Herausforderung: der brasilianische Jungstar Joao Fonseca, an Nummer 28 gesetzt, der nach 0:2‑Satzrückstand noch den Kroaten Dino Prizmic bezwang – jenen Prizmic, der Djokovic im Frühjahr beim Masters in Rom aus dem Turnier geworfen hatte. Die Erschöpfung nach der Hitzeschlacht dürfte die zentrale Frage sein; Djokovics Jagd nach dem 25. Grand‑Slam‑Titel wird damit zu einem immer schärferen körperlichen Test.
| Lateinamerikanische Presse | +0.70 | aligned |
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| Atlantische / angloamerikanische Presse | +0.30 | aligned |
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.30 | critical |
Ein unaufhaltsamer Djokovic schlägt Royer in vier Sätzen und bleibt auf Kurs für den 25. Grand-Slam-Titel. Der brasilianische Youngster João Fonseca, der ein 0:2-Satzrückstand drehte, trifft nun in der dritten Runde auf die serbische Legende.
Bei brütender Hitze ringt Djokovic den Franzosen Royer in vier Sätzen nieder und wahrt die Chance auf den 25. Grand-Slam-Titel. Jim Courier spricht von einem 'glühenden Kessel', und als Nächstes wartet der brasilianische Aufsteiger Fonseca.
Royer bot Djokovic über weite Strecken Paroli und haderte nach dem Ausscheiden damit, die Legende nicht noch mehr in Bedrängnis gebracht zu haben. Djokovic beklagte den mangelnden Respekt des Pariser Publikums und schrieb damit ein weiteres Kapitel seiner schwierigen Beziehung zu diesem Platz.
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