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Ausgabe von 10:00 CETMontag, 10. August 2026
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Samstag, 2. Mai 2026

Fifa bestätigt iranische WM-Teilnahme in den USA – Teheran stellt Bedingungen

Die Zusage steht, doch der Weg dorthin ist von politischen Verwerfungen gesäumt. Gianni Infantino, Präsident des Weltfussballverbands Fifa, hat in Vancouver bekräftigt, dass die iranische Nationalmannschaft ihre Vorrundenspiele der Weltmeisterschaft 2026 wie geplant in den Vereinigten Staaten austragen werde. Aus Washingtoner Sicht scheint die grösste Hürde damit ausgeräumt: US-Präsident Donald Trump erklärte kürzlich im Weissen Haus, er habe Infantino freie Hand gelassen, und meinte lakonisch: „Lassen wir sie spielen.“ Doch die Vorgänge um die Einreise des iranischen Fussballchefs Mehdi Taj nach Kanada zeigen, wie fragil der Konsens ist.

Taj, einst Mitglied der Islamischen Revolutionsgarden, war am Flughafen von Toronto drei Stunden lang festgehalten und zu seiner Vergangenheit befragt worden. Kanadische Behörden hatten zuvor klargestellt, dass Angehörige der als terroristisch eingestuften Garden nicht einreisen dürfen. Taj selbst bestritt eine Deportation: Man habe ihn zwar passieren lassen, doch die iranische Delegation habe aus eigenem Entschluss die Rückreise angetreten, um gegen die Behandlung zu protestieren.

In Teheran wird der Vorfall als willkürlicher Akt westlicher Überheblichkeit gedeutet. Taj liess in Interviews mit iranischen Medien keinen Zweifel daran, dass er das Verhalten als Provokation empfinde. „Ein Terrorist ist, wer 176 Kinder tötet“, sagte er in Anspielung auf den Abschuss einer ukrainischen Passagiermaschine durch die iranische Luftabwehr im Jahr 2020. Gleichzeitig lud Fifa-Generalsekretär Mattias Grafström Taj schriftlich zu einem Gespräch nach Zürich ein.

Die Fifa betonte, sie bedaure die Vorfälle zutiefst, könne aber letztlich nicht über Einreiseentscheide souveräner Staaten bestimmen. Aus Schweizer Sicht ist der Fall brisant: Der Sitz des Weltverbandes in Zürich wird zum Schauplatz von Vermittlungen, die weit über den Sport hinausreichen. In Teheran stellt man nun Bedingungen.

Taj kündigte an, die Fifa müsse Garantien für die uneingeschränkte Teilnahme aller iranischen Delegierten geben, bevor man endgültig zusage. Sollte es im Juni zu ähnlichen Einreisehindernissen in die USA kommen, droht eine Eskalation, die Infantinos Credo von der verbindenden Kraft des Fussballs auf eine harte Probe stellte. Für den deutschsprachigen Raum ist die Entwicklung doppelt relevant: Die Schweiz als Gastgeberin der Fifa-Zentrale und die österreichische Skepsis gegenüber geopolitischer Instrumentalisierung des Sports könnten sich in den kommenden Wochen verstärken.

Die Weltmeisterschaft rückt näher, und die Frage, ob ein Sportevent politische Differenzen überbrücken kann, bleibt unbeantwortet.

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Trump setzt im Iran-Konflikt auf wirtschaftlichen Druck – Teheran knüpft Hormuz-Öffnung an Bedingungen·Apples Produktfeuerwerk: iPhone 18 Pro und faltbares iPhone im September erwartet·E-Wallet-Nutzung in Malaysia: Ältere Jahrgänge treiben Wachstum auf 81 Prozent·Britische Häftlinge in Iran beenden Hungerstreik nach fast drei Monaten·Vater tötet seine beiden Töchter in São Paulo und stellt sich der Polizei·Malaysias Premier Anwar Ibrahim am 79. Geburtstag wegen Nabelbruchs operiert·Brand in Sofafabrik in Riad: 16 bangladeschische Arbeiter ums Leben gekommen·Prabowo schlägt Destry Damayanti als alleinige Kandidatin für BI-Gouverneursposten vor·Trump setzt im Iran-Konflikt auf wirtschaftlichen Druck – Teheran knüpft Hormuz-Öffnung an Bedingungen·Apples Produktfeuerwerk: iPhone 18 Pro und faltbares iPhone im September erwartet·E-Wallet-Nutzung in Malaysia: Ältere Jahrgänge treiben Wachstum auf 81 Prozent·Britische Häftlinge in Iran beenden Hungerstreik nach fast drei Monaten·Vater tötet seine beiden Töchter in São Paulo und stellt sich der Polizei·Malaysias Premier Anwar Ibrahim am 79. Geburtstag wegen Nabelbruchs operiert·Brand in Sofafabrik in Riad: 16 bangladeschische Arbeiter ums Leben gekommen·Prabowo schlägt Destry Damayanti als alleinige Kandidatin für BI-Gouverneursposten vor·
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Fifa bestätigt iranische WM-Teilnahme in den USA – Teheran stellt Bedingungen

Die Zusage steht, doch der Weg dorthin ist von politischen Verwerfungen gesäumt. Gianni Infantino, Präsident des Weltfussballverbands Fifa, hat in Vancouver bekräftigt, dass die iranische Nationalmannschaft ihre Vorrundenspiele der Weltmeisterschaft 2026 wie geplant in den Vereinigten Staaten austragen werde. Aus Washingtoner Sicht scheint die grösste Hürde damit ausgeräumt: US-Präsident Donald Trump erklärte kürzlich im Weissen Haus, er habe Infantino freie Hand gelassen, und meinte lakonisch: „Lassen wir sie spielen.“ Doch die Vorgänge um die Einreise des iranischen Fussballchefs Mehdi Taj nach Kanada zeigen, wie fragil der Konsens ist.

Taj, einst Mitglied der Islamischen Revolutionsgarden, war am Flughafen von Toronto drei Stunden lang festgehalten und zu seiner Vergangenheit befragt worden. Kanadische Behörden hatten zuvor klargestellt, dass Angehörige der als terroristisch eingestuften Garden nicht einreisen dürfen. Taj selbst bestritt eine Deportation: Man habe ihn zwar passieren lassen, doch die iranische Delegation habe aus eigenem Entschluss die Rückreise angetreten, um gegen die Behandlung zu protestieren.

In Teheran wird der Vorfall als willkürlicher Akt westlicher Überheblichkeit gedeutet. Taj liess in Interviews mit iranischen Medien keinen Zweifel daran, dass er das Verhalten als Provokation empfinde. „Ein Terrorist ist, wer 176 Kinder tötet“, sagte er in Anspielung auf den Abschuss einer ukrainischen Passagiermaschine durch die iranische Luftabwehr im Jahr 2020. Gleichzeitig lud Fifa-Generalsekretär Mattias Grafström Taj schriftlich zu einem Gespräch nach Zürich ein.

Die Fifa betonte, sie bedaure die Vorfälle zutiefst, könne aber letztlich nicht über Einreiseentscheide souveräner Staaten bestimmen. Aus Schweizer Sicht ist der Fall brisant: Der Sitz des Weltverbandes in Zürich wird zum Schauplatz von Vermittlungen, die weit über den Sport hinausreichen. In Teheran stellt man nun Bedingungen.

Taj kündigte an, die Fifa müsse Garantien für die uneingeschränkte Teilnahme aller iranischen Delegierten geben, bevor man endgültig zusage. Sollte es im Juni zu ähnlichen Einreisehindernissen in die USA kommen, droht eine Eskalation, die Infantinos Credo von der verbindenden Kraft des Fussballs auf eine harte Probe stellte. Für den deutschsprachigen Raum ist die Entwicklung doppelt relevant: Die Schweiz als Gastgeberin der Fifa-Zentrale und die österreichische Skepsis gegenüber geopolitischer Instrumentalisierung des Sports könnten sich in den kommenden Wochen verstärken.

Die Weltmeisterschaft rückt näher, und die Frage, ob ein Sportevent politische Differenzen überbrücken kann, bleibt unbeantwortet.

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