
Französischer Verband beruft Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Nationaltrainers ein
Am 28. Juli 2026 will die FFF den Nachfolger von Didier Deschamps präsentieren; Zinédine Zidane gilt als klarer Favorit, ohne dass sein Name offiziell genannt wurde.
Die Fédération Française de Football (FFF) hat für Dienstag, den 28. Juli 2026, um 11:00 Uhr eine Pressekonferenz anberaumt, um den nächsten Cheftrainer der Équipe de France vorzustellen. Wie der Verband am Donnerstag mitteilte, wird Präsident Philippe Diallo im Anschluss an eine außerordentliche Sitzung des Exekutivkomitees am selben Morgen den neuen Nationalcoach den Medien präsentieren. Der Name Zinédine Zidane fand in der offiziellen Erklärung keine Erwähnung, doch sämtliche vorliegenden Berichte sehen in dem 54-Jährigen den aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge von Didier Deschamps.
Aus Sicht der französischen Sportzeitung L’Équipe, auf die sich arabischsprachige Medien wie Echorouk berufen, haben die Gespräche zwischen Zidane und Verbandspräsident Diallo in den vergangenen Monaten bereits konkrete Konturen angenommen. Demnach soll der ehemalige Weltklassespieler einen Vierjahresvertrag erhalten. Zidane selbst hat seit seinem Abschied von Real Madrid im Jahr 2021 kein Traineramt mehr bekleidet, jedoch stets öffentlich seinen Wunsch bekräftigt, eines Tages die französische Nationalmannschaft zu führen. Er würde damit in die Fußstapfen seiner früheren Nationalmannschaftskollegen Laurent Blanc (2010–2012) und Didier Deschamps treten, dessen zwölfjährige Amtszeit am vergangenen Samstag mit dem vierten Platz bei der Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten endete.
Zidane bringt für die Aufgabe eine einzigartige Erfolgsbilanz mit: Als Spieler wurde er 1998 Weltmeister und 2000 Europameister; als Trainer führte er Real Madrid zu drei aufeinanderfolgenden Titeln in der Champions League (2016, 2017, 2018). Diese Erfolge verleihen seiner Kandidatur aus Pariser Sicht besonderes Gewicht, zumal der Verband nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der WM einen Neuanfang sucht. Die FFF selbst hat sich zu den Vertragsmodalitäten oder zur Identität des Kandidaten bislang nicht geäußert.
Für den neuen Trainer steht unmittelbar eine intensive Arbeitsphase an. Wie Echorouk unter Berufung auf den Spielplan berichtet, bestreitet Frankreich in der kommenden Länderspielpause Ende September und Anfang Oktober vier Partien in der Nations League: am 25. und 28. September gegen die Türkei und Belgien sowie am 2. und 5. Oktober gegen Italien und erneut Belgien. Die offizielle Bestätigung der Personalie wird auf der Pressekonferenz am Dienstag erwartet.
| Arabische Golfpresse | −0.10 | neutral |
|---|---|---|
| Subsaharisch-afrikanische Presse | +0.60 | aligned |
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | +0.50 | aligned |
The appointment of France's new coach is seen as a test of the federation's autonomy against media pressures, echoing recent threats of resignation from other managers. The focus is on communication management and the relationship between press and the head coach role.
The appointment of the new French coach is welcomed as a positive event that enhances the prestige of world football, in line with the successes of the recent World Cup. The focus is on the coach's contribution to global football development and the opportunities this choice opens for African football in terms of visibility and partnerships.
The selection of the new French coach is framed as an event of great interest to the Arab world, given the presence of players of North African origin in the national team. The coverage is detached but pleased, highlighting football's role as a cultural bridge.
Erweitere deinen Horizont
Trump setzt geplante Großangriffe auf Iran aus und knüpft Bedingungen an rasche Einigung
2 Sprachen · 74 Quellen
Aus Economy & MarketsÖlkonzerne melden sprudelnde Gewinne im zweiten Quartal – Trump rügt „zu viel Geld“
6 Sprachen · 21 Quellen
Aus TechnologySpaceX-Raketenstufe schlägt am Mittwoch auf dem Mond ein
6 Sprachen · 16 Quellen