
Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff: Alle Kontaktpersonen in Frankreich und Niederlande negativ getestet
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der „MV Hondius“ melden Frankreich und die Niederlande negative Tests aller Kontaktpersonen. Weltweit drei Tote, acht bestätigte Infektionen. Die Lage bleibt angespannt.
Die französische Gesundheitsministerin Stéphanie Rist hat am Donnerstag Entwarnung für die unmittelbaren Kontaktpersonen des Hantavirus-Ausbruchs auf dem Kreuzfahrtschiff „MV Hondius“ gegeben. Alle 26 in Frankreich identifizierten engen Kontaktpersonen seien negativ getestet worden, erklärte sie auf der Plattform X. Sie befinden sich dennoch in Krankenhausisolation, da die Inkubationszeit des Erregers nach aktuellen Erkenntnissen bis zu 42 Tage betragen kann und die Letalität der Erkrankung auf 30 bis 40 Prozent geschätzt wird. Die niederländischen Behörden bestätigten zeitgleich, dass auch alle Passagiere, die mit Evakuierungsflügen aus dem betroffenen Schiff in die Niederlande gebracht wurden, negativ getestet seien.
Weltweit hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bislang elf Fälle im Zusammenhang mit dem Ausbruch registriert, der am 2. Mai seinen Ausgang nahm. Acht davon gelten als bestätigte Infektionen mit dem Hantavirus-Stamm Andes, der als einziger Untertyp bekannt ist, der auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Hinzu kommen zwei wahrscheinliche Fälle und einer, der aufgrund widersprüchlicher Testergebnisse als unklar eingestuft wird. Drei Menschen sind gestorben, zwei Todesfälle sind bestätigt, einer wird als wahrscheinlich geführt. Die betroffenen Personen stammen aus Frankreich, Spanien und den Vereinigten Staaten.
Aus italienischer Perspektive gibt es nach Angaben der Gesundheitsbehörden bislang keine bestätigten Infektionen. Alle Personen, die möglicherweise Kontakt zu Erkrankten hatten, werden jedoch weiterhin überwacht. Die WHO bewertet das Risiko für die Allgemeinbevölkerung weiterhin als niedrig, warnt aber vor möglichen weiteren Fällen in den kommenden Wochen, da die Inkubationszeit ungewöhnlich lang ist. Die französischen Behörden haben angekündigt, künftig nur noch dann öffentlich über den Ausbruch zu informieren, wenn ein weiterer positiver Test vorliegt.
Die Entwicklung zeigt, wie labil die Lage trotz der negativen Testergebnisse bleibt. Der Andes-Stamm bereitet Virologen besondere Sorgen, weil er im Gegensatz zu anderen Hantaviren direkt zwischen Menschen übertragen werden kann – ein Risikofaktor, der bei einem Ausbruch auf einem eng belegten Kreuzfahrtschiff besonders schwer wiegt. Die Entscheidung der französischen und niederländischen Behörden, alle Kontaktpersonen vorsorglich zu isolieren und mehrfach wöchentlich zu testen, spiegelt diese Besorgnis wider. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob die bisherige Seuchenschutzstrategie ausreicht, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
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In Frankreich sind alle Kontaktpersonen bislang negativ getestet, doch die Behörden gehen auf Nummer sicher: Angesichts einer Sterblichkeit von 30–40 % und einer Inkubationszeit von bis zu 42 Tagen bleiben 26 Personen in Krankenhausisolation und werden dreimal wöchentlich getestet. Auch Italien meldet negative Tests, während die WHO 8 bestätigte, 2 wahrscheinliche und 1 unklaren Fall zählt und warnt, dass weitere auftreten könnten. Die kontinentaleuropäische Reaktion ist von äußerster Vorsicht geprägt und setzt auf Eindämmung statt auf Beschwichtigung.
Die WHO hat bestätigt, dass 8 der 11 Hantavirus-Fälle auf dem Kreuzfahrtschiff zum Andes-Stamm gehören, dem einzigen, der eine Übertragung von Mensch zu Mensch ermöglicht, und drei Menschen sind gestorben. Obwohl das globale Risiko als gering eingestuft wird, gibt die Schwere der Erkrankung Anlass zur Sorge. Fälle wurden aus Frankreich, Spanien und den USA gemeldet, und die Lage wird genau beobachtet.
Frankreich und die Niederlande haben gemeldet, dass alle engen Kontaktpersonen der Hantavirus-Fälle auf dem Kreuzfahrtschiff negativ getestet wurden. Weltweit sind drei Menschen gestorben, sechs Fälle sind bestätigt und einer gilt als wahrscheinlich. Der Schwerpunkt liegt auf der erfolgreichen Eindämmung und den negativen Testergebnissen, wodurch der Ausbruch als weitgehend unter Kontrolle dargestellt wird.
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