
Hitzewelle in Nordafrika und Nahost: Temperaturen bis 49 Grad, begleitet von Gewittern
Eine ausgedehnte Hitzewelle mit Spitzenwerten von 47 Grad in Marokko und 49 Grad im Iran erfasst weite Teile Nordafrikas und des Nahen Ostens, während örtlich schwere Gewitter und Staubstürme auftreten.
In mehreren Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens herrscht derzeit eine extreme Hitzewelle. Die marokkanische Wetterbehörde (DGM) hat für die Provinzen Errachidia, Zagora, Tata, Assa-Zag, Es-Semara, Boujdour, Oued Eddahab und Aousserd eine orangefarbene Warnstufe herausgegeben; dort werden von Mittwoch bis Freitag Temperaturen zwischen 44 und 47 Grad Celsius erwartet. In Essaouira sollen 39 bis 42 Grad erreicht werden. Für Algerien meldet der Wetterdienst eine Hitzewelle in den Provinzen El Oued, Touggourt, Ouargla, In Salah und Adrar. Im Iran wird Ahvaz am Donnerstag und Freitag mit 49 Grad als heißeste Provinzhauptstadt geführt, während in Israel die Temperaturen am Mittwoch noch über dem saisonalen Mittel liegen und eine starke bis extreme Hitzebelastung in den meisten Landesteilen herrscht.
Als Ursache der Hitze in Marokko nennen Fachleute das anhaltende Ausdehnen des saharischen Hitzetiefs sowie das Aufsteigen heißer, trockener Luftmassen aus der Sahara – ein als „Chergui“ bekanntes Phänomen, das die nächtliche Abkühlung verringert und die thermische Regeneration des Körpers einschränkt. Parallel dazu kommt es in mehreren Regionen zu teils heftigen Gewittern. Die marokkanische DGM warnt für Mittwoch zwischen 13 und 23 Uhr in den Provinzen Midelt, Boulemane, Béni Mellal, Azilal, Al Haouz, Tinghir, Taroudant und Ouarzazate vor Gewitterschauern mit Hagel und starken Windböen. In Algerien gelten für Mittwoch und Donnerstag Gewitterwarnungen unter anderem für Tébessa, Khenchela, El Bayadh, Naâma und Béchar, begleitet von Sandstürmen in In Salah und Tamanrasset. Im Iran sagen die Meteorologen bis Samstag in den nördlichen Provinzen sowie in den Alborz-Hochlagen wiederholt Regenfälle, Gewitter und starke Winde voraus, während im Osten des Landes eine fünftägige Phase starker Winde mit Staubaufwirbelung erwartet wird.
Die gesundheitlichen Risiken sind erheblich. In Marokko wird vor Dehydrierung, Hitzestress und Sonnenstich gewarnt, besonders bei Kindern, älteren Menschen, chronisch Kranken und Arbeitern im Freien. Empfohlen werden das Verschieben nicht notwendiger Aktivitäten während der Spitzenstunden, leichte Baumwollkleidung, das Lüften von Wohnungen und das Vermeiden, Kinder oder Senioren selbst kurzzeitig in geschlossenen Fahrzeugen zurückzulassen. Im Iran weisen die Behörden auf die Gefahr von Sturzfluten, Blitzschlag, Astbruch und Steinschlag in Bergregionen hin und raten zu Vorsicht bei Reisen, Bergtouren und landwirtschaftlichen Tätigkeiten. Für das Kaspische Meer gilt von Donnerstag bis Freitagnachmittag eine gelbe Warnung vor Windgeschwindigkeiten von 20 bis 24 Knoten und Wellenhöhen von 1 bis 1,5 Metern; Badeverbote und Einschränkungen für die Fischerei werden ausgesprochen.
Die Hitzewelle in Marokko soll bis Freitag anhalten. In Israel wird bereits für Donnerstag eine weitere leichte Abkühlung erwartet, sodass die Temperaturen auf das saisonale Mittel zurückgehen und die Hitzebelastung spürbar nachlässt. Im Iran bleiben die Gewitter- und Windereignisse bis zum Wochenende wetterbestimmend, während im Osten des Landes die Staubstürme voraussichtlich bis Sonntag andauern.
| Iranische & verwandte Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | 0.00 | neutral |
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
| Israelische Presse | +0.20 | neutral |
Der Iran gibt detaillierte Wetterwarnungen für Provinzen heraus, mit Vorhersagen von Gewittern und starken Winden.
Stellt die Prognosen als offizielle Verlautbarungen des staatlichen Wetterdienstes dar, die unbestreitbare Autorität verleihen.
Erwähnt nicht den globalen Klimawandelkontext oder Hitzewellen in anderen Weltregionen.
Marokko und Algerien geben orangefarbene Warnungen vor Hitzewelle und Gewittern heraus.
Verwendet den orangefarbenen Farbcode, um ein Gefühl der Dringlichkeit und institutionellen Legitimität zu erzeugen.
Unterlässt es, die Hitzewelle mit ähnlichen Ereignissen in anderen Mittelmeerländern zu verknüpfen.
Großbritannien prognostiziert einen Temperaturabfall nach einem Sommer extremer Hitze.
Balanced die Erzählung extremer Hitze mit der Aussicht auf Besserung und normalisiert die Variabilität.
Erörtert nicht die Ursachen extremer Hitze, wie den Klimawandel.
Israel kündigt einen Temperaturabfall und das Ende der Hitzewelle an.
Betonte die allmähliche Abkühlung und konstruiert eine Erzählung der Rückkehr zur Normalität.
Bezieht sich nicht auf Hitzewarnungen in anderen Regionen des Nahen Ostens.
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