
Über 390 Drohnen greifen Moskauer Region an – Selenskyj trifft Trump
Der Angriff auf die russische Hauptstadtregion erfolgte wenige Stunden vor dem Treffen zwischen Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus.
Die russische Hauptstadtregion Moskau ist in der Nacht zum Dienstag von mehr als 390 Drohnen angegriffen worden. Das gab Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin auf Telegram bekannt. Die meisten Drohnen seien bereits vor Erreichen der Stadt neutralisiert worden; 81 feindliche Drohnen seien bei der Annäherung an Moskau abgeschossen worden, schrieb Sobjanin. Der Gouverneur der Region Moskau, Andrei Worobjow, berichtete von Schäden an einem Wohnhaus in der Stadt Tschechow und an Häusern im Dorf Waulowo. Todesopfer gebe es bislang nicht, hieß es übereinstimmend.
Der Angriff erfolgte nur wenige Stunden vor dem Eintreffen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Washington. Selenskyj traf am Dienstag im Weißen Haus mit US-Präsident Donald Trump zusammen; die Raketenabwehr und die strategische Zusammenarbeit mit den USA hätten oberste Priorität, schrieb Selenskyj auf der Plattform X, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete. Trump selbst hatte Selenskyj zuvor als „mutig“ gelobt und sich für verschärfte G7-Sanktionen gegen Russland ausgesprochen, ihn bei einem Treffen im Februar 2025 aber noch öffentlich gedemütigt, zitierte die FAZ.
Nach Darstellung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung will Kiew mit den zunehmenden Angriffen auf russisches Staatsgebiet Moskau zurück an den Verhandlungstisch zwingen. Die von den USA angeführten diplomatischen Bemühungen zur Beendigung der Kämpfe seien in den letzten Monaten ins Stocken geraten, da sich der Fokus Washingtons auf den Krieg mit dem Iran verlagert habe, schrieb die libanesische Zeitung An-Nahar.
Weitere Details zu dem nächtlichen Angriff blieben zunächst unbestätigt. Nach Angaben des ukrainischen Portals RBC, zitiert von der italienischen Agentur ANSA, sei ein Logistikzentrum des russischen Online-Händlers Wildberries getroffen worden. Das Kyiv Independent berichtete unter Berufung auf russische Überwachungskanäle, dass auch ein Stahlwerk in der Nähe Moskaus getroffen worden sei. Die russischen Behörden äußerten sich dazu nicht.
Gleichzeitig verschärfte sich der diplomatische Ton zwischen Moskau und Bukarest. Die russische Botschaft in Rumänien wies Vorwürfe zurück, die in den letzten Tagen von der rumänischen Luftwaffe abgeschossenen Drohnen seien russisch gewesen, und warnte vor einer „weiteren Eskalation der Konfrontation“, falls Rumänien seine Luftabwehr gegen auf die Ukraine gerichtete Flugkörper einsetzen sollte, berichtete La Repubblica. In der annektierten Krim wurden zehn Zivilisten durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Wohnhaus verletzt, wie die Besatzungsbehörden mitteilten (FAZ). Selenskyj betonte vor dem Treffen erneut, dass die Ukraine dringend mehr Unterstützung bei der Flugabwehr benötige.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
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| Arabische Golfpresse | 0.00 | neutral |
| Kontinentaleuropäische Presse | 0.00 | neutral |
The bloc frames the story around the upcoming Trump-Zelensky meeting, completely omitting the drone attack on Moscow. It presents the meeting as the main event, with no mention of the context of escalating strikes.
The bloc reports the drone attack factually, noting that most were shot down, and links it to the timing of Zelensky's US visit. The focus is on the scale of the attack and the readiness of Russian defenses.
The bloc frames the drone attack as a major escalation in the war, emphasizing the large number of drones and damage to houses. It connects the attack to Zelensky's visit to Washington, suggesting a coordinated diplomatic-military pressure.
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