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Ausgabe von 20:00 CETMittwoch, 5. August 2026
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Donnerstag, 7. Mai 2026

NBA-Krise im Osten: Celtics und Bucks vor radikalen Kaderentscheidungen

Nach dem frühen Playoff-Aus der Celtics und der ungewissen Zukunft von Giannis Antetokounmpo zeichnet sich ein spektakulärer Tausch ab. Auch die Warriors stehen vor einem Umbruch.

Die spektakulärste Personalie dieses NBA-Sommers zeichnet sich im Osten ab: Die Boston Celtics erwägen, ihren Flügelspieler Jaylen Brown im Tausch gegen Giannis Antetokounmpo nach Milwaukee zu schicken. Aus Milwaukeeer Sicht hat sich die Situation zugespitzt, seit Co-Eigner Jimmy Haslam am Mittwoch ein klares Zeitfenster für eine Entscheidung über den Superstar nannte. „Vor dem Draft ist der natürliche Zeitpunkt“, sagte Haslam und ließ keinen Zweifel daran, dass man im Fall eines Abgangs ein Maximum an Vermögenswerten erwarte. Die Beziehung zwischen dem zweimaligen MVP und den Bucks sei, so berichten es US-Medien übereinstimmend, tief zerrüttet – obwohl nie ein offizielles Handelsgesuch einging.

In Boston wiederum verfolgt man die Entwicklung mit geballter Dramatik. Die Celtics hatten nach einer starken regulären Saison trotz des Ausfalls von Jayson Tatum in der ersten Playoff-Runde eine 3:1-Führung gegen Philadelphia verspielt und das entscheidende siebte Spiel daheim verloren. Das Fiasko entfachte nicht nur Spekulationen über die Zukunft des Kerns, sondern brachte Jaylen Brown auch eine saftige Geldstrafe ein. Die NBA belegte den fünfmaligen All-Star mit 50.000 Dollar, nachdem er in einem Livestream die Schiedsrichter beschuldigt hatte, „eine Agenda“ gegen ihn zu verfolgen. Aus Bostoner Perspektive wirken Browns öffentliche Ausbrüche wie der Schatten einer tiefer liegenden Frustration – Hall-of-Famer Tracy McGrady hatte zuvor von „tiefer Unzufriedenheit“ des Spielers mit der Organisation gesprochen.

Doch der mögliche Handel könnte noch eine dritte Partei ins Spiel bringen. Wie der Fox-Sports-Analyst Nick Wright skizzierte, könnten die Atlanta Hawks als Vermittler auftreten: Sie würden zwei ihrer Spieler nach Milwaukee schicken, um den Deal zu ermöglichen, und im Gegenzug Brown als neuen Eckpfeiler erhalten. Aus der Perspektive der Hawks, die seit Jahren nach einem Star suchen, wäre dies ein mutiger Schritt.

Während sich die Gespräche im Osten zuspitzen, erlebt der Westen eine ähnlich grundlegende Neuordnung. Die Golden State Warriors hatten nach einer enttäuschenden Saison mit 37 Siegen und dem erneuten Scheitern im Play-In-Turnament ihre eigene Bestandsaufnahme eingeleitet. Trainer Steve Kerrs Zukunft stand infrage, und Draymond Green ließ sich unlängst in einer „Inside the NBA“-Sendung auf einen Schlagabtausch mit Charles Barkley ein, der die Dynastie bereits totgesagt hatte. Greens kämpferische Replik – „Glaubt nicht alles, was ihr hört“ – täuscht jedoch nicht über den bevorstehenden Umbruch hinweg. Aus europäischer Sicht, insbesondere für deutschsprachige Fans, die die Karrieren von Giannis, Brown und Curry verfolgen, könnten die kommenden Wochen die Liga nachhaltig verändern. Wohin die Reise geht, entscheidet sich spätestens am Draft-Abend Ende Juni.

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NBA-Krise im Osten: Celtics und Bucks vor radikalen Kaderentscheidungen

Nach dem frühen Playoff-Aus der Celtics und der ungewissen Zukunft von Giannis Antetokounmpo zeichnet sich ein spektakulärer Tausch ab. Auch die Warriors stehen vor einem Umbruch.

Die spektakulärste Personalie dieses NBA-Sommers zeichnet sich im Osten ab: Die Boston Celtics erwägen, ihren Flügelspieler Jaylen Brown im Tausch gegen Giannis Antetokounmpo nach Milwaukee zu schicken. Aus Milwaukeeer Sicht hat sich die Situation zugespitzt, seit Co-Eigner Jimmy Haslam am Mittwoch ein klares Zeitfenster für eine Entscheidung über den Superstar nannte. „Vor dem Draft ist der natürliche Zeitpunkt“, sagte Haslam und ließ keinen Zweifel daran, dass man im Fall eines Abgangs ein Maximum an Vermögenswerten erwarte. Die Beziehung zwischen dem zweimaligen MVP und den Bucks sei, so berichten es US-Medien übereinstimmend, tief zerrüttet – obwohl nie ein offizielles Handelsgesuch einging.

In Boston wiederum verfolgt man die Entwicklung mit geballter Dramatik. Die Celtics hatten nach einer starken regulären Saison trotz des Ausfalls von Jayson Tatum in der ersten Playoff-Runde eine 3:1-Führung gegen Philadelphia verspielt und das entscheidende siebte Spiel daheim verloren. Das Fiasko entfachte nicht nur Spekulationen über die Zukunft des Kerns, sondern brachte Jaylen Brown auch eine saftige Geldstrafe ein. Die NBA belegte den fünfmaligen All-Star mit 50.000 Dollar, nachdem er in einem Livestream die Schiedsrichter beschuldigt hatte, „eine Agenda“ gegen ihn zu verfolgen. Aus Bostoner Perspektive wirken Browns öffentliche Ausbrüche wie der Schatten einer tiefer liegenden Frustration – Hall-of-Famer Tracy McGrady hatte zuvor von „tiefer Unzufriedenheit“ des Spielers mit der Organisation gesprochen.

Doch der mögliche Handel könnte noch eine dritte Partei ins Spiel bringen. Wie der Fox-Sports-Analyst Nick Wright skizzierte, könnten die Atlanta Hawks als Vermittler auftreten: Sie würden zwei ihrer Spieler nach Milwaukee schicken, um den Deal zu ermöglichen, und im Gegenzug Brown als neuen Eckpfeiler erhalten. Aus der Perspektive der Hawks, die seit Jahren nach einem Star suchen, wäre dies ein mutiger Schritt.

Während sich die Gespräche im Osten zuspitzen, erlebt der Westen eine ähnlich grundlegende Neuordnung. Die Golden State Warriors hatten nach einer enttäuschenden Saison mit 37 Siegen und dem erneuten Scheitern im Play-In-Turnament ihre eigene Bestandsaufnahme eingeleitet. Trainer Steve Kerrs Zukunft stand infrage, und Draymond Green ließ sich unlängst in einer „Inside the NBA“-Sendung auf einen Schlagabtausch mit Charles Barkley ein, der die Dynastie bereits totgesagt hatte. Greens kämpferische Replik – „Glaubt nicht alles, was ihr hört“ – täuscht jedoch nicht über den bevorstehenden Umbruch hinweg. Aus europäischer Sicht, insbesondere für deutschsprachige Fans, die die Karrieren von Giannis, Brown und Curry verfolgen, könnten die kommenden Wochen die Liga nachhaltig verändern. Wohin die Reise geht, entscheidet sich spätestens am Draft-Abend Ende Juni.

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