
Mamdanis Eingeständnis fehlender Befugnis beruhigt jüdische Führung nicht
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani räumt ein, den israelischen Premier nicht verhaften zu können – seine Rhetorik bleibt jedoch umstritten.
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat eingeräumt, dass seine Stadtverwaltung nicht über die rechtliche Befugnis verfüge, den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu verhaften. In einem auf sozialen Medien verbreiteten Video bezeichnete Mamdani Netanjahu als „Kriegsverbrecher“ und „Architekten eines schrecklichen Völkermords am palästinensischen Volk“ und erklärte, der israelische Regierungschef sei in New York „nicht willkommen“. Zuvor hatte Mamdani im Wahlkampf angekündigt, er werde Netanjahu verhaften lassen, sobald dieser die Stadt betrete.
Jüdische Führer zeigten sich auch nach dem rechtlichen Eingeständnis des Bürgermeisters weiterhin besorgt über dessen Rhetorik. Rabbi Dr. Josh Joseph, Vizepräsident der Orthodox Union, warnte, Mamdanis Aufruf zu Protesten könne Gewalt anheizen, da Demonstrationen im Zusammenhang mit dem Israel-Hamas-Krieg in der Vergangenheit wiederholt eskaliert seien. Rabbi Mark Wildes, Gründer der Manhattan Jewish Experience, sagte, die Äußerungen des Bürgermeisters offenbarten eine grundsätzliche Feindseligkeit gegenüber dem jüdischen Staat und nicht bloß Kritik an einzelnen politischen Entscheidungen.
Nach Angaben der New Yorker Polizei entfielen im ersten Quartal 2026 78 von insgesamt 143 bestätigten Hassverbrechen auf antisemitische Taten – ein Anteil von 55 Prozent. Jüdische New Yorker machen rund zehn Prozent der Stadtbevölkerung aus. Mamdani, ein 34-jähriger Sozialist und Muslim, wurde in Uganda als Sohn indischer Eltern geboren, kam mit sieben Jahren in die Vereinigten Staaten und erhielt mit 27 die Staatsbürgerschaft. Seine Zustimmungswerte sind zuletzt auf 45 Prozent gestiegen; er setzte eine Mietpreisbremse für Wohnungen durch.
Netanjahu wird im September zur jährlichen Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York erwartet. Mamdani rief die New Yorker dazu auf, ihre Haltung durch Proteste kundzutun. Jüdische Organisationen sehen darin angesichts der angespannten Lage ein Risiko weiterer Eskalation.
| Israelische Presse | −0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
| Kontinentaleuropäische Presse | 0.00 | neutral |
| Subsaharisch-afrikanische Presse | −0.60 | critical |
The Israeli bloc emphasizes the persistent threat despite the admission of lack of authority. The Jewish community remains alert to ongoing dangers from terrorism and antisemitism. Mamdani's decision is seen as a partial relief but does not eliminate the need for vigilance.
The Atlantic press treats the matter as a routine international judicial case, with a detached and ironic tone. The admission of lack of authority is seen as a technical glitch, while the Jewish community's concern is reported without emphasis. The approach is more interested in human drama than political implications.
The continental European press, especially Nordic, approaches the news with a procedural and neutral stance. Mamdani's admission is described as a legal fact, while the Jewish community's concern is cited as a social element. Emphasis is on the lack of authority and implications for international law.
The English-speaking Sub-Saharan African press sees Mamdani's admission as a defeat for international justice. The Jewish community's concern is understood but criticized if it diverts attention from impunity of the powerful. The tone is indignant, with calls for accountability for all.
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