
Netflix-Zuschauerreport: „Él y Ella“ führt, „Teach You a Lesson“ ein Hit ohne Fortsetzung
Die Veröffentlichung der Zuschauerzahlen für das erste Halbjahr 2026 zeigt die Dominanz von Miniserien, während Netflix bei einem koreanischen Erfolg zurückrudert und eine andere Serie vorab verlängert.
Netflix hat seinen halbjährlichen Zuschauerreport „What We Watched“ für die erste Jahreshälfte 2026 vorgelegt. Wie die Branchenseite Deadline aus den Daten ermittelte, führt die Miniserie „Él y Ella“ (His & Hers) mit Tessa Thompson und Jon Bernthal die Rangliste der meistgesehenen Serien an. Auf den weiteren Plätzen folgen die vierte Staffel von „Bridgerton“, die Harlan-Coben-Adaption „I Will Find You“, die fünfte Staffel von „Stranger Things“ sowie „Run Away“, berichtet die bangladeschische Zeitung Prothom Alo unter Berufung auf den Report.
Besondere Aufmerksamkeit erhält das südkoreanische Drama „Teach You a Lesson“, das mit 48,2 Millionen kumulierten Sehstunden den sechsten Platz belegt. Die Serie um eine Spezialeinheit gegen Schulgewalt hatte in Südkorea vier Wochen lang die Spitzenposition inne und drang in die globalen Top 10 vor. Gerüchte über eine zweite Staffel, befeuert durch einen offenen Schluss und Äußerungen des Regisseurs Hong Jong-Chan, wies Netflix jedoch zurück. Wie die indonesische Zeitung Jawa Pos und Media Indonesia übereinstimmend melden, erklärte der Streamingdienst, es gebe „keine bestätigten Pläne“ für eine Fortsetzung.
Unabhängig vom Report hatte Netflix bereits vor der Premiere die Neuauflage von „Unsere kleine Farm“ (La casa en la pradera) um eine zweite Staffel verlängert. Die Serie erreichte in den ersten vier Tagen 6,4 Millionen Aufrufe und schaffte es in mindestens 28 Ländern in die Top 10, wie die argentinische Zeitung Los Andes berichtet. In Deutschland platzierte sich die Produktion auf Rang fünf der Seriencharts, wie aus der Bild-Zeitung hervorgeht. Die Plattform begründete die frühe Verlängerung mit einer „soliden Basis für die kommenden Jahre“.
Der Report markiert zugleich eine Zäsur in der Transparenzpolitik des Unternehmens. Netflix kündigte an, die bisher halbjährlich erscheinende Übersicht künftig nur noch jährlich zu veröffentlichen. In den USA wird dieser Schritt, wie das italienische Portal Open unter Verweis auf Branchenkreise schreibt, mit einem Kurssturz der Aktie nach dem letzten Report in Verbindung gebracht. Weiterhin fehlen in den Auswertungen zentrale Kennzahlen wie die Zahl einzelner Nutzer, länderspezifische Daten oder Abschlussraten, was die Bewertung des tatsächlichen Erfolgs einzelner Titel erschwert.
| Indische & südasiatische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Lateinamerikanische Presse | −0.10 | neutral |
| Südostasiatische Presse | +0.10 | neutral |
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.20 | neutral |
The news of Netflix's denial is reported in a detached manner, almost without interest. Emphasis is on other national and religious topics.
Netflix's denial is met with skepticism, seen as a strategy to maintain narrative control. Fan speculation is highlighted.
The news is handled pragmatically: Netflix denies, that's it. The official statement is reported without commentary.
Netflix's denial is seen as yet another example of contempt for the audience. The lack of transparency is criticized.
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