
Perseiden und Mondfinsternis prägen den Augusthimmel 2026
Der August 2026 hält mit der Perseiden-Meteorschauer und einer partiellen Mondfinsternis zwei astronomische Höhepunkte bereit, die unter günstigen Bedingungen zu sehen sind.
Der August 2026 bietet zwei besonders beachtenswerte Himmelsereignisse: den Höhepunkt der Perseiden-Meteorschauer in der Nacht vom 12. auf den 13. August und eine partielle Mondfinsternis in der Nacht vom 27. auf den 28. August. Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA fällt der Perseiden-Gipfel in diesem Jahr auf einen Neumond, sodass der Himmel ungewöhnlich dunkel bleibt und auch schwächere Meteore sichtbar werden. Die Dubaier Astronomy Group beziffert die maximale Rate auf bis zu 100 Meteore pro Stunde unter idealen Bedingungen. Die Perseiden entstehen, wenn die Erde in die Staubspur des Kometen 109P/Swift-Tuttle eintritt; die Partikel verglühen in der Atmosphäre und erzeugen die als Sternschnuppen bekannten Leuchtspuren.
Die partielle Mondfinsternis am 27. und 28. August ist das zweite große Ereignis des Monats. Wie das mexikanische Instituto Nacional de Astrofísica, Óptica y Electrónica (INAOE) mitteilt, taucht dabei ein Teil der Mondscheibe in den Erdschatten ein und erscheint vorübergehend dunkler. Nach Angaben der Zeitung La Razón wird die Erdabdeckung des Mondes rund 96 Prozent betragen, was die Finsternis deutlich sichtbar macht. Anders als bei einer Sonnenfinsternis besteht bei der Beobachtung keine Gefahr für die Augen; das Phänomen ist mit bloßem Auge erkennbar. Die genaue Uhrzeit des Maximums wird von den Quellen unterschiedlich angegeben, weshalb sich Interessierte an aktuellen Ephemeriden orientieren sollten.
Bereits am 12. August kann in Teilen Europas, insbesondere auf der Iberischen Halbinsel, eine totale Sonnenfinsternis beobachtet werden – ein Ereignis, das laut La Razón in dieser Region seit rund hundert Jahren nicht mehr stattgefunden hat. Dieser Höhepunkt fällt zeitlich mit dem Beginn der Perseiden-Nacht zusammen, sodass der August 2026 gleich mehrere spektakuläre Phänomene vereint.
Zur optimalen Beobachtung empfehlen die NASA und das INAOE, Standorte mit möglichst geringer Lichtverschmutzung aufzusuchen und den Augen etwa 20 bis 30 Minuten Zeit zur Dunkeladaption zu geben. Teleskope oder Ferngläser sind für die Meteorschauer nicht erforderlich, können aber bei der Mondfinsternis zusätzliche Details der Oberfläche zeigen. Der nächste markante Termin ist die Perseiden-Spitze in der zweiten Augustwoche; die Mondfinsternis folgt am Monatsende.
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Mexiko ermutigt seine Leser, ihre Ausrüstung und ihren Standort vorzubereiten, um die Mondfinsternis und die Perseiden zu genießen, und stellt die europäische Sonnenfinsternis als eine historische Kuriosität dar, die vom Land aus nicht sichtbar ist.
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