
Niederländischer Abwehrchef de Ligt verpasst WM 2026 nach Rückenoperation
Matthijs de Ligt fällt nach einer Rückenoperation bis zur nächsten Saison aus. Der Innenverteidiger von Manchester United verpasst damit die WM.
Die schwerwiegendste Personalie im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2026 betrifft die Niederlande. Matthijs de Ligt, Innenverteidiger von Manchester United und Abwehrchef der Oranje, hat sich einer Rückenoperation unterzogen und wird nicht nur den Rest der Saison, sondern auch das Turnier in Nordamerika verpassen. Wie der englische Klub am Freitag mitteilte, sei der Eingriff erfolgreich verlaufen. „Seit November habe ich alles versucht, mich in jeder Einheit gepusht und jede Option erkundet, um wieder spielen zu können“, ließ der 26-Jährige über den Verein verlauten. Die Entscheidung zur Operation fiel, nachdem eine sechsmonatige konservative Behandlung ohne nachhaltigen Erfolg geblieben war.
Aus Manchesterer Sicht ist der Ausfall ein schwerer Schlag, hatte de Licht doch in den ersten 13 Premier-League-Partien der Saison jede Minute absolviert, bevor ihn die Rückenbeschwerden im November ausbremsten. Sein letztes Pflichtspiel absolvierte er am 9. November beim 2:1-Sieg gegen Crystal Palace. Die Rehabilitation zog sich über den Winter hin, ohne dass eine Rückkehr absehbar war. Nun wird de Ligt voraussichtlich erst in der Frühphase der kommenden Spielzeit wieder zur Verfügung stehen, womit auch die WM-Teilnahme in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada hinfällig ist. In den Niederlanden, die in Gruppe D auf Kamerun, die USA und Neuseeland treffen, müssen Bundestrainer Ronald Koeman und sein Team nun ohne den gelernten Abwehrchef auskommen.
Während die Niederlande einen ihrer Schlüsselspieler ersetzen müssen, plagen auch die Skandinavier vor dem Turnier Personalsorgen, wenngleich weniger dramatisch. Der schwedische Stürmer Alexander Isak, der sich Ende Dezember einen Beinbruch zugezogen hatte, kehrte Anfang April in der Champions League zurück und kam seitdem in vier Premier-League-Partien zum Einsatz. Allerdings fehlte er zuletzt gegen Manchester United wegen einer Leistenverletzung, wie die schwedische Zeitung Sydsvenskan berichtet. Isak war nicht verfügbar, als Schweden Ende März über die Play-offs gegen die Ukraine und Polen die WM-Teilnahme sicherte. Am Donnerstag wurde er dennoch von Bundestrainer Graham Potter in den 23-köpfigen Kader für das Turnier berufen, in dem Schweden am 15. Juni in Monterrey auf Tunesien trifft. Abwehrspieler Victor Nilsson Lindelöf musste jüngst vorzeitig ausgewechselt werden, die genauen Hintergründe sind noch unklar.
Der Ausfall de Ligts wirft ein Schlaglicht auf die Fragilität von WM-Kadern, die Monate vor dem Anpfiff noch in Bewegung sind. Für Bondscoach Koeman bedeutet die Verletzung, dass er seine Defensive ohne den erfahrensten Innenverteidiger neu formieren muss. Aus medizinischer Sicht ist die Entscheidung für die Operation nachvollziehbar: Ein chronisches Rückenleiden, das auf konservative Therapie nicht anspricht, lässt auf Dauer nur den operativen Weg. De Ligt selbst sprach von einer „schwierigen, aber notwendigen Entscheidung“. Während die Niederlande bei der WM in einer überschaubaren Gruppe dennoch als Favorit gelten, stellt sich die Frage, ob der Abwehrchef nach der langen Pause zu alter Form zurückfinden wird – eine Frage, die für United und die Nationalmannschaft über das Turnier hinaus von Bedeutung ist.
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Die niederländische Nationalmannschaft muss bei der Weltmeisterschaft auf Matthijs de Ligt verzichten, nachdem er sich einer Rückenoperation unterzogen hat. Dies wird als schwerer Rückschlag angesehen, insbesondere vor dem Auftaktspiel gegen Japan und dem entscheidenden Duell mit Schweden. Unterdessen hat auch der schwedische Stürmerstar Alexander Isak mit einer Verletzung zu kämpfen, was die Unsicherheit in der Gruppe erhöht.
Matthijs de Ligt durchlebt einen der schwierigsten Momente seiner Karriere, nachdem er sich einer Rückenoperation unterziehen musste, die ihn bis zur nächsten Saison außer Gefecht setzt. Der niederländische Verteidiger wird die WM 2026 verpassen – ein schwerer Schlag sowohl für Manchester United als auch für die Nationalmannschaft. Die Darstellung vermittelt Mitgefühl für die Notlage des Spielers, betont aber auch die Ungewissheit über seine vollständige Genesung.
Manchester United hat bekannt gegeben, dass Matthijs de Ligt erfolgreich am Rücken operiert wurde und bis zum Beginn der nächsten Saison ausfallen wird. Die Verletzung, die seit November behandelt wurde, erforderte letztlich einen korrigierenden Eingriff. Der Bericht hält sich an die Aussage des Vereins und den erwarteten Zeitplan, ohne emotionale Wertung.
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