
Pentagon identifiziert dritten getöteten US-Soldaten nach Angriff auf jordanische Luftwaffenbasis
Die Identifizierung von Sergeant Angel S. Rampersad erfolgte, nachdem das US-Militär zuvor zwei weitere Todesopfer des iranischen Raketen- und Drohnenangriffs auf den Stützpunkt Muwaffaq Salti bekannt gegeben hatte.
Das US-Verteidigungsministerium hat am Dienstag einen dritten amerikanischen Soldaten für tot erklärt, der bei dem Angriff auf die jordanische Luftwaffenbasis Muwaffaq Salti ums Leben gekommen sein soll. Es handelt sich um Sergeant Angel S. Rampersad, 28, aus New York. Rampersad war nach der Attacke zunächst als vermisst geführt worden; ihr Status wurde von „Duty Status–Whereabouts Unknown“ auf „believed to be deceased“ geändert, wie das Zentralkommando und das Pentagon mitteilten. Bereits am Montag waren First Lieutenant Tyler James Feehan, 25, aus Hawaii, und Private Isabella Gonzales, 19, aus Texas als Todesopfer identifiziert worden. Rampersad gehörte derselben Einheit an wie Gonzales – dem in Ansbach stationierten 10th Army Air & Missile Defense Command.
Nach Darstellung des US-Zentralkommandos wurden die Soldaten durch iranische ballistische Raketen- und Drohnenangriffe getötet. Es handele sich um die ersten amerikanischen Gefallenen durch direktes iranisches Feuer seit den ersten Tagen des Krieges. Präsident Donald Trump erklärte mit Blick auf die Attacke, Iran werde für den Tod jedes amerikanischen Soldaten „vielfach bezahlen“. Verteidigungsminister Pete Hegseth würdigte Trump in einer Anhörung des Bewilligungsausschusses des Senats für den „Mut, sicherzustellen, dass verrückte Islamisten keine Atomwaffe bekommen können“. Republikaner im Kongress hatten bereits zuvor schärfere Vergeltungsmaßnahmen bis hin zu direkten Schlägen gegen Iran gefordert, den sie für die Angriffe verantwortlich machen.
Am selben Tag flogen die Vereinigten Staaten nach Angaben des Zentralkommandos die elfte Nacht in Folge Raketenangriffe auf Iran. Ziele seien militärische Operationszentren, maritime Fähigkeiten, Flugzeughangars, Drohnenlager und logistische Infrastruktur gewesen. Der Angriff auf die jordanische Basis erfolgte laut einem Bericht des Wall Street Journal in mehreren Wellen, wobei ein Schlag die Unterkünfte traf. Unabhängig davon identifizierte die US-Armee Sergeant Michael Emmanuel Swinton, der im irakischen Erbil bei der kontrollierten Sprengung eines nicht explodierten iranischen Drohnensprengkörpers ums Leben kam. Die Gesamtzahl der seit Kriegsbeginn getöteten amerikanischen Soldaten stieg damit auf mindestens 18, über 400 wurden verletzt.
Jordanien ist ein zentraler Verbündeter der USA in der Region und beherbergt eine erhebliche Anzahl amerikanischer Truppen. Das Königreich wurde nach dem Friedensvertrag mit Israel 1994 Partner der NATO; die amerikanische Militärhilfe wächst seit 1996 kontinuierlich. Ein Abkommen von 2021 zwischen dem Pentagon und dem jordanischen Verteidigungsministerium sichert den US-Streitkräften ungehinderten Zugang zu Einrichtungen und Territorien des Landes. Die Untersuchung zum Tod von Rampersad dauert an. Die Vereinigten Staaten setzen ihre Militäroperationen gegen Iran fort; Präsident Trump bekräftigte, der Einsatz werde so lange weitergeführt, wie amerikanische Soldaten getötet würden.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.30 | critical |
|---|---|---|
| Russische & GUS-Presse | +0.10 | neutral |
| Arabische Golfpresse | −0.10 | neutral |
The US military suffers continued losses in the Middle East, with a third soldier killed in Jordan and another during a drone disposal in Iraq, raising questions about the effectiveness and cost of American operations. The administration's strategy appears increasingly strained as casualties mount.
The reported US casualties in Jordan and Iraq are part of the ongoing instability caused by American interventionism. While regrettable, they highlight the futility of Washington's military adventures in the region.
The death of US soldiers in Jordan and Iraq underscores the persistent security threats in the region, particularly from Iran-backed militias. Gulf states feel the spillover effects and urge a calibrated response that does not escalate into wider conflict.
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