
Putins Bunker-Existenz: Europäischer Geheimdienstbericht enthüllt wachsende Putschangst und Rivalitäten im Kreml
Die Sicherheitsvorkehrungen um Wladimir Putin haben ein Ausmaß erreicht, das an die späte Sowjetära erinnert. Nach einem Bericht eines europäischen Geheimdienstes, der mehreren Redaktionen vorliegt, verbringt der russische Präsident den Großteil seiner Zeit in unterirdischen Bunkern und meidet öffentliche Auftritte. Seine engsten Mitarbeiter – Köche, Leibwächter, Fotografen – dürfen keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr benutzen; Besucher werden zweimal durchleuchtet, ihre Smartphones bleiben außerhalb des Kremls. Im März 2026 habe Putin noch nicht einmal seine traditionelle Residenz auf dem Waldai besucht, eine Abweichung, die selbst eingeweihte Kreise in Moskau als alarmierend werten. Auslöser der Paranoia ist nicht allein die Welle von Attentaten auf hochrangige Militärs, sondern vor allem die Sorge vor einem Staatsstreich, angeführt von Teilen der eigenen Elite.
Aus Moskauer Perspektive offenbart der Bericht tiefe Risse in den Machtstrukturen. Die europäischen Analysten heben hervor, dass Putin den früheren Verteidigungsminister Sergei Schoigu zunehmend als Risiko für einen Putschversuch betrachtet. Schoigu, der noch vor zwei Jahren als treuer Verwalter galt, wird in der Datscha-Szenerie nun mit konspirativen Kreisen in Verbindung gebracht, die einen Führungswechsel erwägen könnten. Zugleich eskaliert der Konflikt zwischen den Sicherheitsbehörden: Die Präsidialgarde FSO und die Militärspionage GRU liefern sich einen internen Machtkampf, der die ohnehin angeknackste Loyalität der Sicherheitsapparate weiter untergräbt. Beobachter aus Washington sehen darin eine strategische Chance: Ein destabilisierter Kreml könnte die Kriegsführung in der Ukraine verlangsamen oder zu unberechenbaren Entscheidungen führen, etwa zu einem taktischen Einsatz von Massenvernichtungsmitteln.
In europäischen Hauptstädten wird der Bericht mit Sorge aufgenommen, denn er nährt die Befürchtung, die russische Führung könne die Kontrolle über ihre eigenen Geheimdienste verlieren. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz bedeutet dies eine doppelte Herausforderung: Zum einen müssen sie sich auf eine mögliche Eskalation des Ukrainekriegs einstellen, zum anderen droht ein Machtvakuum in Moskau, das die Sicherheitsarchitektur Europus weiter erschüttern könnte. Die Berichte über Putins Bunkerleben bestätigen, was Geheimdienste seit Monaten vermuten: Der Autokrat hat nicht mehr den Überblick über sein Reich. Das Tor zur post-Putin-Ära ist einen Spalt weit geöffnet – nur weiß in Moskau niemand, wer es als Erster durchschreiten wird.
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