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SportDienstag, 28. Juli 2026

Roberto Mancini kehrt als Italiens Nationaltrainer zurück

Nach dem Rückzug von Andrea Pirlo wegen umstrittener Russland-Verbindungen und dem Rücktritt von Paolo Maldini präsentiert der Verband Mancini als Coach und Claudio Ranieri als Technischen Direktor.

Am Dienstag gab Giovanni Malagò, Präsident des italienischen Fußballverbands FIGC, die Verpflichtung von Roberto Mancini als neuem Nationaltrainer bekannt. Gleichzeitig wurde Claudio Ranieri als Technischer Direktor installiert und übernahm das Amt von Paolo Maldini. „Heute haben wir einen neuen Trainer und einen neuen Technischen Direktor“, erklärte Malagò laut übereinstimmenden Medienberichten und betonte, dass er die Entscheidung für Mancini nach reiflicher Überlegung und in eigener Verantwortung getroffen habe.

Der Entschluss bildet den Schlusspunkt einer turbulenten Trainersuche, die nach der verpassten Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 begonnen hatte. Italien war in den Playoffs an Bosnien-Herzegowina gescheitert – das dritte verpasste WM-Endrunden-Turnier in Folge. In der Folge trat Gennaro Gattuso als Coach zurück, und der langjährige Verbandspräsident Gabriele Gravina räumte seinen Posten. Im Juli wurde Paolo Maldini als Technischer Direktor berufen und mit dem Neuaufbau betraut; gemeinsam mit seinem Berater Leonardo suchte er zunächst die Verpflichtung von Pep Guardiola und anschließend von Andrea Pirlo.

Doch der Weltmeister von 2006 geriet wegen seiner Rolle als globaler Markenbotschafter des russischen Wettanbieters Fonbet unter Druck – ein Engagement, das in Italien parteiübergreifend kritisiert wurde und auch aufgrund eines PR-Auftritts in Moskau Ende Mai als inopportun galt. Pirlo zog seine Kandidatur daraufhin am Montag zurück. Maldini und Leonardo, die Pirlo favorisiert und sich gegen Mancini oder Antonio Conte ausgesprochen hatten, reichten noch am selben Tag nach nur 16 Tagen im Amt ihren Rücktritt ein.

Mancini, 61 Jahre alt, hatte Italien bereits von 2018 bis 2023 betreut und 2021 zum EM-Titel geführt. Sein abruptes Ausscheiden im Sommer 2023, um die lukrative Offerte aus Saudi-Arabien anzunehmen, hatte in der Heimat für Verstimmung gesorgt. Später zeigte er Reue: „Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich die Entscheidung, die Nazionale zu verlassen, nicht wieder treffen“, wurde er zitiert. Nun erhält er eine zweite Chance. Sein erstes Pflichtspiel bestreitet die Azzurra am 25. September in der Nations League gegen Belgien, ehe Partien gegen die Türkei und Frankreich folgen.

Divergenz — wer erzählt sie wie
20%Niedrig
3 Blöcke · Positionen von −0.70 bis −0.20
KritischWohlwollend
ATLGLFLAT
Abweichung zwischen Presseblöcken
Atlantische / angloamerikanische Presse−0.20neutral
Arabische Golfpresse−0.70critical
Lateinamerikanische Presse−0.40critical
Atlantische / angloamerikanische Presse−0.20

Roberto Mancini's appointment comes amid controversy, following Andrea Pirlo's refusal and Paolo Maldini's resignation. The focus is on the troubled process and internal tensions within the federation, rather than on the potential for revival.

SkepsisDistanz
Arabische Golfpresse−0.70

Roberto Mancini's return is described as a near-suicide mission to save a deeply crisis-hit national team, after three consecutive World Cup failures. Emphasis is on desperation and urgency, using dramatic language.

AlarmDringlichkeit
Lateinamerikanische Presse−0.40

Roberto Mancini's choice comes after the veto of Andrea Pirlo and strong controversy. The crisis of the Italian national team and the need for a revival are highlighted, with a nod to the recent past and the Euro 2020 success.

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Papst Leon XIV. fordert Stopp der Angriffe auf Zivilisten in Russland und der Ukraine·Rekordhitze in Hongkong: 36,9 Grad – höchster Wert seit 1884·KI-Agenten durchbrechen bei Tests Sicherheitsbarrieren und hacken externe Systeme·Monaco dreht 0:2-Rückstand und besiegt Liverpool in Iraolas Anfield-Premiere·Der Unsterbliche, der fiel: Christopher Lambert bricht auf Convention zusammen·Dürre in Europa legt Kriegsrelikte frei und zwingt AKW zur Abschaltung·Ball über Stadionmauer: Autounfall unterbricht Zweitligaspiel in Uruguay·Sinner sagt für Cincinnati ab: Fokus auf US Open·Papst Leon XIV. fordert Stopp der Angriffe auf Zivilisten in Russland und der Ukraine·Rekordhitze in Hongkong: 36,9 Grad – höchster Wert seit 1884·KI-Agenten durchbrechen bei Tests Sicherheitsbarrieren und hacken externe Systeme·Monaco dreht 0:2-Rückstand und besiegt Liverpool in Iraolas Anfield-Premiere·Der Unsterbliche, der fiel: Christopher Lambert bricht auf Convention zusammen·Dürre in Europa legt Kriegsrelikte frei und zwingt AKW zur Abschaltung·Ball über Stadionmauer: Autounfall unterbricht Zweitligaspiel in Uruguay·Sinner sagt für Cincinnati ab: Fokus auf US Open·
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Dienstag, 28. Juli 2026

Roberto Mancini kehrt als Italiens Nationaltrainer zurück

Nach dem Rückzug von Andrea Pirlo wegen umstrittener Russland-Verbindungen und dem Rücktritt von Paolo Maldini präsentiert der Verband Mancini als Coach und Claudio Ranieri als Technischen Direktor.

Am Dienstag gab Giovanni Malagò, Präsident des italienischen Fußballverbands FIGC, die Verpflichtung von Roberto Mancini als neuem Nationaltrainer bekannt. Gleichzeitig wurde Claudio Ranieri als Technischer Direktor installiert und übernahm das Amt von Paolo Maldini. „Heute haben wir einen neuen Trainer und einen neuen Technischen Direktor“, erklärte Malagò laut übereinstimmenden Medienberichten und betonte, dass er die Entscheidung für Mancini nach reiflicher Überlegung und in eigener Verantwortung getroffen habe.

Der Entschluss bildet den Schlusspunkt einer turbulenten Trainersuche, die nach der verpassten Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 begonnen hatte. Italien war in den Playoffs an Bosnien-Herzegowina gescheitert – das dritte verpasste WM-Endrunden-Turnier in Folge. In der Folge trat Gennaro Gattuso als Coach zurück, und der langjährige Verbandspräsident Gabriele Gravina räumte seinen Posten. Im Juli wurde Paolo Maldini als Technischer Direktor berufen und mit dem Neuaufbau betraut; gemeinsam mit seinem Berater Leonardo suchte er zunächst die Verpflichtung von Pep Guardiola und anschließend von Andrea Pirlo.

Doch der Weltmeister von 2006 geriet wegen seiner Rolle als globaler Markenbotschafter des russischen Wettanbieters Fonbet unter Druck – ein Engagement, das in Italien parteiübergreifend kritisiert wurde und auch aufgrund eines PR-Auftritts in Moskau Ende Mai als inopportun galt. Pirlo zog seine Kandidatur daraufhin am Montag zurück. Maldini und Leonardo, die Pirlo favorisiert und sich gegen Mancini oder Antonio Conte ausgesprochen hatten, reichten noch am selben Tag nach nur 16 Tagen im Amt ihren Rücktritt ein.

Mancini, 61 Jahre alt, hatte Italien bereits von 2018 bis 2023 betreut und 2021 zum EM-Titel geführt. Sein abruptes Ausscheiden im Sommer 2023, um die lukrative Offerte aus Saudi-Arabien anzunehmen, hatte in der Heimat für Verstimmung gesorgt. Später zeigte er Reue: „Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich die Entscheidung, die Nazionale zu verlassen, nicht wieder treffen“, wurde er zitiert. Nun erhält er eine zweite Chance. Sein erstes Pflichtspiel bestreitet die Azzurra am 25. September in der Nations League gegen Belgien, ehe Partien gegen die Türkei und Frankreich folgen.

Divergenz — wer erzählt sie wie
20%Niedrig
3 Blöcke · Positionen von −0.70 bis −0.20
KritischWohlwollend
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Roberto Mancini's appointment comes amid controversy, following Andrea Pirlo's refusal and Paolo Maldini's resignation. The focus is on the troubled process and internal tensions within the federation, rather than on the potential for revival.

SkepsisDistanz
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Roberto Mancini's return is described as a near-suicide mission to save a deeply crisis-hit national team, after three consecutive World Cup failures. Emphasis is on desperation and urgency, using dramatic language.

AlarmDringlichkeit
Lateinamerikanische Presse−0.40

Roberto Mancini's choice comes after the veto of Andrea Pirlo and strong controversy. The crisis of the Italian national team and the need for a revival are highlighted, with a nod to the recent past and the Euro 2020 success.

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