
Sepang steht als Kandidat für Rückkehr in den Formel-1-Kalender 2026 bereit
Wegen des Nahost-Konflikts erwägt die Formel 1, den malaysischen Sepang-Kurs als Ersatz für den ausgefallenen Bahrain-Grand-Prix in den Oktober zu legen.
Die anhaltenden Kampfhandlungen im Nahen Osten zwingen die Formel 1, über eine Rückkehr des malaysischen Sepang International Circuit in den Rennkalender nachzudenken. Nachdem die Grands Prix von Bahrain und Saudi-Arabien im April wegen des Krieges abgesagt worden waren, galt der 4. Oktober als möglicher Ersatztermin für Bahrain – zwischen den Rennen in Aserbaidschan (26. September) und Singapur (11. Oktober). Aufgrund der jüngsten Eskalation des Konflikts zwischen den USA und Iran, die einen zuvor vereinbarten Waffenstillstand beendete, gilt diese Option nun als unwahrscheinlich, wie mehrere Quellen übereinstimmend berichten.
Aus Kreisen der Formel 1, die von „The Athletic“ und „ESPN“ zitiert werden, gilt Sepang als einer der vielversprechendsten Kandidaten für eine Rennveranstaltung am 4. Oktober. Die Strecke liegt weniger als eine Flugstunde von Singapur entfernt, was die Logistik für einen Dreifach-Event in Europa und Asien erheblich erleichtern würde. Neben Sepang werden auch der Istanbul Park in der Türkei und der Algarve International Circuit in Portugal als mögliche Ausweichorte genannt, wie die Nachrichtenagentur dpa und andere Quellen berichten.
Der Konflikt bedroht nicht nur die bereits ausgefallenen Rennen, sondern auch die für Ende November und Anfang Dezember geplanten Saisonfinales in Katar und Abu Dhabi. Die Formel 1 ist nach Angaben von „The Race“ auf eine Mindestanzahl von 22 Grands Prix angewiesen, um ihre Verträge mit den Fernsehsendern zu erfüllen, die teilweise über 100 Millionen Dollar pro Jahr zahlen. Sepang selbst verfügt über die erforderliche FIA-Grad-1-Lizenz und war von 1999 bis 2017 fester Bestandteil des Kalenders, bevor es aufgrund steigender Ausrichtergebühren gestrichen wurde.
Eine endgültige Entscheidung über den Oktober-Termin steht noch aus. Nach Informationen mehrerer Medien wird eine baldige Bekanntgabe erwartet, möglicherweise noch während der Sommerpause, die nach dem Großen Preis von Ungarn an diesem Wochenende beginnt. Der Weltrat des Automobilweltverbandes FIA tagt ebenfalls an diesem Wochenende, um über die Rennen im Nahen Osten zu beraten. Offizielle Bestätigungen liegen bislang nicht vor.
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.30 | critical |
| Südostasiatische Presse | +0.30 | aligned |
The Middle East conflict disrupts the Formula 1 calendar, but for Latin America it is a distant story. The possibility of Malaysia hosting a Grand Prix again is seen with curiosity, but without direct involvement.
The Middle East conflict once again shows how regional instability has global repercussions, even on sports. Formula 1 is forced to change its schedule, highlighting the fragility of international sports infrastructure in the face of geopolitical tensions.
The Middle East conflict pushes Formula 1 to seek alternatives, and Malaysia seizes the opportunity to bring the race back to Sepang after nine years. It is a victory for the country, showcasing organizational capacity and resilience.
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