
Spotify-Aktie unter Druck: Nutzerwachstum enttäuscht, Gewinn übertrifft Erwartungen
Die Streaming-Plattform verfehlte im zweiten Quartal die Prognosen bei den monatlich aktiven Nutzern und legte einen verhaltenen Ausblick für das dritte Quartal vor, während der operative Gewinn die Schätzungen übertraf.
Die Aktien von Spotify Technology S.A. gerieten am Dienstag unter Abgabedruck, nachdem der Streaming-Dienst für das zweite Quartal ein schwächer als erwartetes Nutzerwachstum gemeldet und einen zurückhaltenden Ausblick für das laufende Vierteljahr gegeben hatte. Im vorbörslichen Handel in New York gab das Papier um bis zu 6,4 Prozent nach, im frühen Verlauf an der New York Stock Exchange lag das Minus bei rund 2,6 Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich der Kursrückgang auf etwa 16 Prozent.
Im abgelaufenen Quartal stieg die Zahl der monatlich aktiven Nutzer im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 777 Millionen. Das waren 16 Millionen mehr als im Vorquartal, blieb jedoch um eine Million hinter den Markterwartungen zurück. Die Zahl der zahlenden Premium-Abonnenten kletterte um 9 Prozent auf 300 Millionen und übertraf damit leicht die Konsensschätzung von 299,2 Millionen. Der Umsatz legte um 14 Prozent auf 4,78 Milliarden Euro zu, verfehlte aber die von Analysten erwarteten 4,80 Milliarden Euro knapp. Dagegen sprang der operative Gewinn um 61 Prozent auf 655 Millionen Euro und lag damit deutlich über der Prognose von 639,2 Millionen Euro. Das Unternehmen führte die verbesserte Profitabilität auf ein starkes Umsatzwachstum und geringere Lohnnebenkosten zurück.
Für das dritte Quartal stellt Spotify einen Anstieg der monatlich aktiven Nutzer auf 788 Millionen in Aussicht – deutlich weniger als die von Visible Alpha ermittelten 793,6 Millionen. Die Zahl der Premium-Kunden soll um netto 5 Millionen auf 305 Millionen zulegen, was im Rahmen der Erwartungen liegt. Beim operativen Ergebnis rechnet das Unternehmen mit 670 Millionen Euro, während Analysten im Schnitt 677,8 Millionen Euro prognostiziert hatten. Die Umsatzprognose von 5 Milliarden Euro liegt hingegen leicht über den Schätzungen.
Als Belastung für die Profitabilität nannte die „Financial Times“ höhere Ausgaben für Marketing und Künstliche Intelligenz. Zudem verlangsamt sich das Nutzerwachstum in wichtigen Märkten Europas und Nordamerikas. Um neue Abonnenten zu gewinnen, setzt Spotify auf KI-gestützte Funktionen wie personalisierte Podcasts, exklusive Konzertticket-Vorverkäufe für Premium-Kunden und Remix-Werkzeuge. Ob diese Initiativen die Wachstumsdynamik wieder beschleunigen können, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.40 | critical |
|---|---|---|
| Kontinentaleuropäische Presse | +0.30 | aligned |
| Lateinamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
Spotify faces a challenging market with slowing user growth and fierce competition, despite AI innovations.
By listing multiple competitors and the premarket drop, the narrative creates an atmosphere of inevitable pressure that overshadows any positive signals.
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By highlighting the profit beat and the CEO's confident statement, the focus shifts from growth weakness to financial strength, reframing the miss as a normal transition.
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