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Dienstag, 21. Juli 2026

Trump weist Regierung an, Direktflüge von US-Airlines in den Libanon zu genehmigen

Die Anordnung folgt auf ein Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun und beendet ein seit Mitte der 1980er Jahre bestehendes Verbot.

US-Präsident Donald Trump hat seine Regierung am Dienstag angewiesen, allen amerikanischen Fluggesellschaften Direktflüge in den Libanon zu gestatten. Dies gab Trump nach einem Treffen mit dem libanesischen Staatspräsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus auf seiner Plattform Truth Social bekannt. Er hoffe, dass andere Länder dem Beispiel folgten, schrieb Trump und bezeichnete den Libanon als „wunderschönes Land“.

Das Verbot direkter Flugverbindungen bestand seit Mitte der 1980er Jahre. Laut dem Nachrichtenportal Al-Monitor wurde es 1985 verhängt, nachdem Mitglieder der Hisbollah zwei Maschinen der Fluggesellschaft Trans World Airlines auf dem Beiruter Flughafen entführt hatten. Die russische Zeitung Kommersant führt die damalige Aussetzung ebenfalls auf die Aktivitäten der Hisbollah zurück.

Vor dem bilateralen Gespräch erklärte Trump, er und Aoun würden „konkrete Pläne“ besprechen, wie die USA dem Libanon helfen könnten, die Hisbollah zu vertreiben. Trump sagte zudem, die israelischen Streitkräfte befänden sich „im Prozess“ des Rückzugs aus dem Libanon und verwies auf ein „großartiges Abkommen“. Auf die Frage, ob er mit der Hisbollah sprechen würde, antwortete Trump: „Ich würde mit der Hisbollah sprechen. Ich spreche mit jedem.“ Aouns Besuch war der erste eines libanesischen Staatsoberhaupts im Weißen Haus seit 2009.

Aus Washingtoner Sicht ist die Wiederaufnahme der Flugverbindungen Teil umfassenderer Vermittlungsbemühungen. Wie der persische Dienst der Voice of America berichtet, hatte Außenminister Marco Rubio in einem Telefonat mit Aoun die Unterstützung Washingtons für die Stärkung der nationalen Souveränität, die Entwaffnung der Hisbollah und die Fortsetzung der Gespräche mit Israel bekräftigt. Nach Einschätzung von Kommersant reiht sich die Entscheidung in Trumps Bestreben ein, mehrere Konflikte im Nahen Osten beizulegen und als Vermittler zwischen Libanon und Israel aufzutreten. Konkrete nächste Schritte zur Umsetzung der Flugerlaubnis oder zu den angesprochenen Sicherheitsfragen wurden zunächst nicht bekannt gegeben.

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Dienstag, 21. Juli 2026

Trump weist Regierung an, Direktflüge von US-Airlines in den Libanon zu genehmigen

Die Anordnung folgt auf ein Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun und beendet ein seit Mitte der 1980er Jahre bestehendes Verbot.

US-Präsident Donald Trump hat seine Regierung am Dienstag angewiesen, allen amerikanischen Fluggesellschaften Direktflüge in den Libanon zu gestatten. Dies gab Trump nach einem Treffen mit dem libanesischen Staatspräsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus auf seiner Plattform Truth Social bekannt. Er hoffe, dass andere Länder dem Beispiel folgten, schrieb Trump und bezeichnete den Libanon als „wunderschönes Land“.

Das Verbot direkter Flugverbindungen bestand seit Mitte der 1980er Jahre. Laut dem Nachrichtenportal Al-Monitor wurde es 1985 verhängt, nachdem Mitglieder der Hisbollah zwei Maschinen der Fluggesellschaft Trans World Airlines auf dem Beiruter Flughafen entführt hatten. Die russische Zeitung Kommersant führt die damalige Aussetzung ebenfalls auf die Aktivitäten der Hisbollah zurück.

Vor dem bilateralen Gespräch erklärte Trump, er und Aoun würden „konkrete Pläne“ besprechen, wie die USA dem Libanon helfen könnten, die Hisbollah zu vertreiben. Trump sagte zudem, die israelischen Streitkräfte befänden sich „im Prozess“ des Rückzugs aus dem Libanon und verwies auf ein „großartiges Abkommen“. Auf die Frage, ob er mit der Hisbollah sprechen würde, antwortete Trump: „Ich würde mit der Hisbollah sprechen. Ich spreche mit jedem.“ Aouns Besuch war der erste eines libanesischen Staatsoberhaupts im Weißen Haus seit 2009.

Aus Washingtoner Sicht ist die Wiederaufnahme der Flugverbindungen Teil umfassenderer Vermittlungsbemühungen. Wie der persische Dienst der Voice of America berichtet, hatte Außenminister Marco Rubio in einem Telefonat mit Aoun die Unterstützung Washingtons für die Stärkung der nationalen Souveränität, die Entwaffnung der Hisbollah und die Fortsetzung der Gespräche mit Israel bekräftigt. Nach Einschätzung von Kommersant reiht sich die Entscheidung in Trumps Bestreben ein, mehrere Konflikte im Nahen Osten beizulegen und als Vermittler zwischen Libanon und Israel aufzutreten. Konkrete nächste Schritte zur Umsetzung der Flugerlaubnis oder zu den angesprochenen Sicherheitsfragen wurden zunächst nicht bekannt gegeben.

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