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Ausgabe von 20:00 CETSonntag, 2. August 2026
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Freitag, 24. April 2026

Unwetter über Nordafrika: Marokko und Qatar warnen vor Sturm und Gewittern

Von Rabat bis Doha ziehen derzeit schwere Wetterfronten über Nordafrika und die Arabische Halbinsel hinweg. Die marokkanische Generaldirektion für Meteorologie (DGM) hat für Donnerstag und Freitag eine orangefarbene Warnung für zahlreiche Provinzen des Königreichs herausgegeben. Betroffen sind unter anderem die östlichen Gebiete Figuig, Taourirt und Jerada, wo orkanartige Böen von 70 bis 80 Kilometern pro Stunde erwartet werden, die heftigen Staub mit sich reißen.

Aus Rabater Sicht ist die Gefahr zudem mit heftigen Gewittern, Hagel und örtlichen Starkregenfällen von 20 bis 30 Millimetern verbunden – eine seltene Kombination, die weite Teile der Nord- und Zentralregionen erfassen wird, von Sefrou und Fez bis zu den Küstenstädten Al Hoceima und Nador. Die Behörden warnen vor lokalen Überschwemmungen und Sichtbehinderungen auf den Straßen, insbesondere in den Stunden nach Mittag, wenn die Böen am stärksten einsetzen sollen. Parallel dazu gibt die Meteorologiebehörde Katars eine ähnliche Warnung heraus.

Dort sind die Bedingungen zwar weniger dramatisch, aber dennoch ernst zu nehmen: Örtliche Schauer mit Gewitterneigung, begleitet von nordwestlichen Winden, die an der Küste auf fünf bis 18 Knoten auffrischen und in Böen 24 Knoten erreichen können. Auf dem offenen Meer werden Wellen von bis zu sechs Fuß erwartet, was die Schifffahrt und die Arbeiten auf Bohrinseln beeinträchtigen könnte. Während in Marokko der Staub den Alltag landesweit erschwert, setzen die Beobachter in Doha vor allem auf die Gefahren auf See.

Auffällig ist die zeitliche Parallele der beiden Wetterereignisse, wenngild sie unterschiedlichen atmosphärischen Systemen entspringen: In Marokko handelt es sich um eine Kaltfront, die aus dem Atlantik heranzieht und auf heiße, trockene Luft trifft; in Qatar hingegen schwelen Monsunreste über dem Indischen Ozean. Die Auswirkungen auf den Reise- und Handelsverkehr sind nicht zu unterschätzen. Für deutschsprachige Touristen in beiden Ländern empfiehlt sich größte Vorsicht: In Marokko sind die Wüstenpässe um Figuig und die Berge des Atlas gefährdet, in Qatar sind Ausflüge mit Booten oder der Aufenthalt an den Stränden angesichts der hohen Wellen riskant.

Weitergehende Analysen deuten darauf hin, dass solche extremen Wetterlagen im Zuge der globalen Erwärmung häufiger auftreten könnten. Die nordafrikanischen Dienste arbeiten daher an besseren Frühwarnsystemen, um Bevölkerung und Wirtschaft rechtzeitig zu schützen.

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Freitag, 24. April 2026

Unwetter über Nordafrika: Marokko und Qatar warnen vor Sturm und Gewittern

Von Rabat bis Doha ziehen derzeit schwere Wetterfronten über Nordafrika und die Arabische Halbinsel hinweg. Die marokkanische Generaldirektion für Meteorologie (DGM) hat für Donnerstag und Freitag eine orangefarbene Warnung für zahlreiche Provinzen des Königreichs herausgegeben. Betroffen sind unter anderem die östlichen Gebiete Figuig, Taourirt und Jerada, wo orkanartige Böen von 70 bis 80 Kilometern pro Stunde erwartet werden, die heftigen Staub mit sich reißen.

Aus Rabater Sicht ist die Gefahr zudem mit heftigen Gewittern, Hagel und örtlichen Starkregenfällen von 20 bis 30 Millimetern verbunden – eine seltene Kombination, die weite Teile der Nord- und Zentralregionen erfassen wird, von Sefrou und Fez bis zu den Küstenstädten Al Hoceima und Nador. Die Behörden warnen vor lokalen Überschwemmungen und Sichtbehinderungen auf den Straßen, insbesondere in den Stunden nach Mittag, wenn die Böen am stärksten einsetzen sollen. Parallel dazu gibt die Meteorologiebehörde Katars eine ähnliche Warnung heraus.

Dort sind die Bedingungen zwar weniger dramatisch, aber dennoch ernst zu nehmen: Örtliche Schauer mit Gewitterneigung, begleitet von nordwestlichen Winden, die an der Küste auf fünf bis 18 Knoten auffrischen und in Böen 24 Knoten erreichen können. Auf dem offenen Meer werden Wellen von bis zu sechs Fuß erwartet, was die Schifffahrt und die Arbeiten auf Bohrinseln beeinträchtigen könnte. Während in Marokko der Staub den Alltag landesweit erschwert, setzen die Beobachter in Doha vor allem auf die Gefahren auf See.

Auffällig ist die zeitliche Parallele der beiden Wetterereignisse, wenngild sie unterschiedlichen atmosphärischen Systemen entspringen: In Marokko handelt es sich um eine Kaltfront, die aus dem Atlantik heranzieht und auf heiße, trockene Luft trifft; in Qatar hingegen schwelen Monsunreste über dem Indischen Ozean. Die Auswirkungen auf den Reise- und Handelsverkehr sind nicht zu unterschätzen. Für deutschsprachige Touristen in beiden Ländern empfiehlt sich größte Vorsicht: In Marokko sind die Wüstenpässe um Figuig und die Berge des Atlas gefährdet, in Qatar sind Ausflüge mit Booten oder der Aufenthalt an den Stränden angesichts der hohen Wellen riskant.

Weitergehende Analysen deuten darauf hin, dass solche extremen Wetterlagen im Zuge der globalen Erwärmung häufiger auftreten könnten. Die nordafrikanischen Dienste arbeiten daher an besseren Frühwarnsystemen, um Bevölkerung und Wirtschaft rechtzeitig zu schützen.

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