
US-Streitkräfte fangen iranische Raketen ab – Angriff beendet fünftägige Feuerpause
Das US-Zentralkommando meldet, dass alle von den Revolutionsgarden abgefeuerten ballistischen Raketen auf US-Stellungen im Nahen Osten abgefangen wurden, womit eine seit Freitag geltende Gefechtspause endet.
Das United States Central Command (CENTCOM) erklärte am späten Dienstagabend, dass die iranischen Revolutionsgarden um 17.45 Uhr Ostküstenzeit mehrere ballistische Raketen von iranischem Territorium aus auf amerikanische Streitkräfte im Nahen Osten abgefeuert hätten. Der Angriff sei ein „versuchter Überraschungsangriff“ gewesen. Nach Angaben des Kommandos wurden sämtliche Geschosse erfolgreich abgefangen; die US-Truppen blieben in höchster Alarmbereitschaft. Ein namentlich nicht genannter amerikanischer Regierungsvertreter präzisierte gegenüber Medien, ersten Schätzungen zufolge seien nicht mehr als vier Raketen in Richtung eines Stützpunktes in Jordanien gestartet worden.
Mit dem Vorfall endete eine seit Freitag, dem 24. Juli, andauernde Gefechtspause. US-Präsident Donald Trump hatte die seit dem 8. Juli laufenden nächtlichen Bombardements auf Iran ausgesetzt, um nach eigener Aussage Raum für Verhandlungen zu schaffen. Noch am Montag sprach Trump von „guten Gesprächen“ und einer „guten Chance“ auf eine Einigung, drohte jedoch zugleich mit einer sofortigen Wiederaufnahme der Militärschläge, sollten die Gespräche scheitern. Das iranische Außenministerium gab dagegen an, es gebe derzeit keine Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten; ein iranischer Chefunterhändler betonte, Teheran sei „vollständig auf einen umfassenden Krieg vorbereitet“.
Die jüngste Eskalation ist Teil eines seit Februar andauernden Konflikts, der sich Mitte Juli nach iranischen Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus erneut verschärft hatte. Im Zentrum der Vermittlungen, an denen nach übereinstimmenden Berichten Oman, Pakistan und Katar beteiligt sind, steht die Kontrolle der für den globalen Ölhandel zentralen Wasserstraße. Aus westlichen Diplomatenkreisen verlautet, Iran strebe eine förmliche Anerkennung seiner Kontrollrechte über die Meerenge an, während Washington dies ablehnt. Beobachter verweisen zudem darauf, dass die von Trump verfügte Angriffspause auch mit schwindenden US-Reserven an modernen Abfangraketen in Verbindung gebracht wird.
Eine offizielle Bestätigung des Raketenangriffs durch die iranische Führung blieb zunächst aus; regierungsnahe Medien in Teheran zogen die Darstellung einer lückenlosen Abwehr in Zweifel. Unmittelbare Opfer oder Schäden vermeldeten die Vereinigten Staaten nicht. An den Finanzmärkten ließ der Vorfall die Rohölpreise wieder ansteigen, nachdem sie während der Kampfpause spürbar gefallen waren. Ob Washington den Angriff militärisch vergelten wird oder die Kommunikationskanäle offen bleiben, war in den Stunden danach ungewiss. Trump hatte zuletzt gewarnt, ohne ein Abkommen werde man „zu sehr starken militärischen Maßnahmen zurückkehren“.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | +0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Russische & GUS-Presse | 0.00 | neutral |
| Israelische Presse | −0.50 | critical |
The US military successfully intercepted an attempted surprise attack by Iran, highlighting the continued threat and the need for vigilance. The attack broke a brief pause in fighting, raising concerns about escalation.
Iran launched a missile attack on a US base in Jordan, which was intercepted. This occurred after a brief pause in the US-Iran conflict, with both sides resuming hostilities.
Iran launched a ballistic missile attack on a US base, marking a dangerous escalation. The attack was thwarted but underscores Iran's aggression and the need for a firm response.
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