
JD Vance stellt Bedingungen für Kandidatur 2028 – und verteidigt Trumps Gesundheit
Der US-Vizepräsident will nach den Midterms mit seiner Frau über eine Präsidentschaftsbewerbung entscheiden und erwartet Trumps Unterstützung.
Vizepräsident JD Vance hat sich erstmals konkret zu einer möglichen Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2028 geäußert. In einem Interview mit CBS News erklärte er, dass er mit der vollen Unterstützung Donald Trumps rechne, sollte er sich für eine Bewerbung entscheiden. Eine endgültige Festlegung werde jedoch erst nach den Kongresswahlen 2026 gemeinsam mit seiner Frau Usha getroffen. Aus Washingtoner Sicht unterstreicht diese vorsichtige Positionierung Vances Ambitionen, ohne den amtierenden Präsidenten vorzeitig herauszufordern oder die innerparteiliche Geschlossenheit zu gefährden.
Zugleich wies Vance Spekulationen über Trumps Gesundheitszustand entschieden zurück. Der 78-Jährige verfüge über mehr Energie und Ausdauer als viele deutlich jüngere Kabinettsmitglieder, sagte der Vizepräsident. Iranische Medien griffen diese Äußerungen auf und stellten sie in den Kontext der angespannten Lage im Nahen Osten – ein Indiz dafür, dass in Teheran die Stabilität der amerikanischen Führung aufmerksam registriert wird. Vance betonte, die Diskussion über Trumps Fitness sei allein ein Produkt der Medien und entspreche nicht seinen täglichen Beobachtungen.
Die republikanische Basis hat Vance bei der CPAC-Umfrage 2026 bereits zum Favoriten für die Nachfolge gekürt, allerdings dicht gefolgt von Außenminister Marco Rubio. Trump selbst hat sich bislang nicht auf einen Kandidaten festgelegt, was Beobachter als strategisches Kalkül werten: Eine zu frühe Designation könnte seine eigene Dominanz über die Partei schmälern. Das Interview gewährte auch private Einblicke – Vance sprach über sein neues Buch "Communion", das seine Konversion zum Katholizismus beschreibt, und über das Familienleben mit drei kleinen Kindern sowie einem vierten, das in Kürze erwartet wird.
Für Europa und insbesondere Deutschland bleibt die Personalie bedeutsam. Ein Präsident Vance würde voraussichtlich den isolationistischen Kurs der Trump-Administration fortsetzen und transatlantische Bündnisse weiter belasten. Die Midterms 2026 werden damit nicht nur über die Mehrheiten im Kongress entscheiden, sondern auch als inoffizieller Auftakt zur republikanischen Nachfolgedebatte dienen – mit einem Vizepräsidenten, der sich bereits in Stellung bringt, aber noch den richtigen Moment abwartet.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
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| Iranische & verwandte Presse | 0.00 | neutral |
Der Vizepräsident sagte, er werde nach den Zwischenwahlen mit seiner Frau besprechen, ob er die republikanische Nominierung für 2028 anstrebt. Er zeigte sich zuversichtlich, dass Trump jede seiner Entscheidungen sehr unterstützen würde. Das Interview konzentrierte sich auf Vances politische Zukunft und familiäre Überlegungen.
Der Vizepräsident ging auf Spekulationen über Trumps Gesundheit ein und erklärte, dieser sei bei perfekter Gesundheit und habe mehr Ausdauer als viele Jüngere. Er tat Mediendiskussionen darüber als routinemäßiges Geschwätz ab. Der Bericht hob Vances Verteidigung der körperlichen Fitness des Präsidenten hervor.
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