
WM-Generalprobe: Spanien testet gegen Irak, Brasilien zittert um Neymar
Eine Woche vor dem WM-Start 2026 bereiten sich die Favoriten vor: Spanien empfängt den Irak, Frankreich die Elfenbeinküste. Brasiliens Superstar Neymar ist derweil angeschlagen und könnte das Auftaktspiel verpassen.
Der Countdown läuft: In genau einer Woche eröffnet die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ihre Pforten. Während die 48 Teilnehmer ihre letzten Feinabstimmungen vornehmen, sorgt vor allem eine Personalie für Schlagzeilen – der angeschlagene brasilianische Superstar Neymar. Aus südamerikanischer Perspektive ist die Sorge groß: Der 34-Jährige laboriert an einer Muskelverletzung zweiten Grades in der rechten Wade und droht das erste Gruppenspiel gegen Marokko am 13. Juni zu verpassen. „Er macht gute Fortschritte, aber wir haben keine Eile“, zitiert die ghanaische Presse Nationaltrainer Carlo Ancelotti nach der Ankunft in Newark. Der italienische Coach rechnet damit, dass Neymar frühestens im zweiten Gruppenspiel zur Verfügung steht – ein kalkuliertes Risiko bei einem Turnier, das für Brasilien erst mit dem Achtelfinale so richtig beginnt.
Während Brasilien um seine Ikone bangt, nutzen die europäischen Titelanwärter die verbleibenden Testspiele zur Formüberprüfung. Spanien, amtierender Europameister und Mitfavorit, trifft an diesem Donnerstag im Estadio Abanca Riazor in A Coruña auf den Irak. Aus brasilianischen Medien verlautet, dass die Iberer seit Juni 2024 in der regulären Spielzeit ungeschlagen sind und auf jenen Stamm vertrauen, der sie zum EM-Triumph führte: 16 Akteure des damaligen Kaders stehen erneut im Aufgebot. Luis de la Fuente, der Architekt des Erfolgs, will laut indonesischen Beobachtern vor allem die Spielmechanismen verfeinern, bevor es in der Gruppe H gegen Kap Verde, Saudi-Arabien und Uruguay geht – ein durchaus machbares Los, das den Einzug in die K.o.-Runde erwarten lässt. Auch Frankreich, Weltmeister von 2018, testet zeitgleich gegen die Elfenbeinküste und zählt wie Spanien zum engsten Favoritenkreis.
Die Verletzung Neymars wirft ein Schlaglicht auf die Fragilität großer Turnierhoffnungen. Während die spanische Presse die Tiefe des Kaders lobt, hadert man in Brasilien mit der neuerlichen Blessur des alternden Stars. Ancelottis gelassene Haltung täuscht nicht darüber hinweg, dass die Seleção ihren Spielmacher dringend benötigt, soll nach 24 Jahren wieder der Titel gelingen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob Neymar rechtzeitig fit wird – oder ob der fünffache Weltmeister einen Umweg über die Gruppenphase nehmen muss.
Mit Spannung blickt die Fußballwelt auf die finalen Proben: Für die Favoriten geht es nicht nur um den letzten Schliff, sondern auch darum, ohne weitere Verletzte in das Turnier zu kommen. Die WM 2026 verspricht ein Fest der Kontraste zu werden – zwischen der jugendlichen Frische Spaniens und dem bangen Warten Brasiliens auf seinen gealterten Helden.
| Lateinamerikanische Presse | +0.60 | aligned |
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| Subsaharisch-afrikanische Presse | +0.20 | neutral |
| Südostasiatische Presse | +0.10 | neutral |
Spanien, Weltmeister 2010 und Europameister 2024, zählt zu den Topfavoriten für die WM 2026. Mit einem unbesiegten Lauf in der regulären Spielzeit seit Juni 2023 und einem vielversprechenden jungen Kern bestreitet La Roja ein letztes Testspiel gegen den Irak. Brasilien hingegen droht bei seinem Auftaktspiel der Ausfall von Neymar.
Brasiliens Trainer Ancelotti sieht der Wadenverletzung von Neymar gelassen entgegen und will den Superstar nicht übereilt einsetzen. Der 34-Jährige fällt laut Mannschaftsarzt bis zu drei Wochen aus, könnte aber schon zum ersten oder zweiten Gruppenspiel fit sein. Die Ruhe des Italieners unterstreicht das Vertrauen in einen tief besetzten Kader.
Das Freundschaftsspiel gegen den Irak ist die letzte Gelegenheit für La Roja, vor der WM 2026 die Taktik zu verfeinern. Trainer de la Fuente will die Partie nutzen, um den Feinschliff vor der Abreise nach Nordamerika vorzunehmen. In Gruppe H gelost, strebt Spanien nach Wettkampfhärte und Abstimmung.
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