
Zugunglück bei Bedford: Ein Toter, 89 Verletzte
Zwei Personenzüge der East Midlands Railway stiessen auf der Strecke zwischen Bedford und Luton zusammen; die Behörden melden ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte, während die Ermittlungen zur Unfallursache andauern.
Am späten Freitagnachmittag sind südlich von Bedford, rund 90 Kilometer nördlich von London, zwei Personenzüge kollidiert. Nach Angaben der britischen Transportpolizei kam ein Mensch ums Leben, 89 weitere Personen erlitten Verletzungen.
Beide Züge der East Midlands Railway (EMR) waren in Richtung des Londoner Bahnhofs St Pancras unterwegs. Der aus Corby kommende Zug fuhr aus noch ungeklärter Ursache auf den vorausfahrenden Zug aus Nottingham auf. Die Rettungskräfte lösten einen Grosseinsatz aus; nach Mitteilung des East of England Ambulance Service wurden 20 Krankenwagen und sechs Rettungshelikopter an die Unfallstelle entsandt. Elf Personen schwebten demnach in Lebensgefahr, 22 wurden schwer und 56 leicht verletzt.
Augenzeugen berichteten von einem heftigen Aufprall, der an eine Explosion erinnert habe. Passagiere seien aus den Sitzen geschleudert worden, viele hätten Knochenbrüche und Schnittwunden erlitten. Zur Unfallursache gibt es erste Hinweise: Britische Medien zitieren Ermittler mit der Annahme, dass einer der Züge aufgrund eines Sicherheitssystemfehlers zum Stehen kam und der nachfolgende Zug daraufhin auffuhr. Der Telegraph meldete unter Berufung auf Sicherheitskreise, der Lokführer des vorderen Zuges habe zeitgleich mit dem Wartungsdienst telefoniert, um die Störung zu melden. Offizielle Stellen haben diese Darstellung bislang nicht bestätigt.
Der britische Premierminister Keir Starmer sprach von einer tragischen Kollision und dankte den Rettungskräften. Verkehrsministerin Heidi Alexander äusserte sich tief besorgt. Die Eisenbahnergewerkschaft RMT bestätigte, dass es sich bei dem Todesopfer um einen Lokführer handelt. Der Bahnhof St Pancras wurde für ausgehende und ankommende Züge gesperrt, der regionale Verkehr zwischen Luton und Bedford unterbrochen. Die britische Bahnunfalluntersuchungsbehörde hat Ermittlungen aufgenommen. Zugkollisionen dieser Art sind im Vereinigten Königreich selten; das letzte tödliche Unglück ereignete sich 2020 in Schottland.
| Russische & GUS-Presse | −0.50 | critical |
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Ein Zusammenstoß zweier Personenzüge im Vereinigten Königreich wurde Berichten zufolge durch einen Ausfall des Sicherheitssystems verursacht, was zu einer Entgleisung und mehreren Verletzten führte. Der Vorfall verdeutlicht mögliche Schwächen der britischen Schieneninfrastruktur.
Rettungsdienste sind nach einem schweren Zugunglück nahe Bedford im Einsatz, die Öffentlichkeit wird gebeten, das Gebiet zu meiden. Alle Bahnstrecken sind gesperrt, und es werden mehrere Verletzte gemeldet, während sich die Lage entwickelt.
Ein Zugunglück nördlich von London hat einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst, mit Luftrettung und Berichten über schwere Verletzungen. Augenzeugen beschrieben einen plötzlichen Aufprall, der Bahnverkehr zwischen Luton und Bedford bleibt eingestellt.
Zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidierten nördlich von London und verursachten mehrere Verletzte. Rettungskräfte, darunter ein Rettungshubschrauber, eilten zur Unfallstelle, wo ein beschädigter Zug aufrecht auf den Gleisen stand und Fahrgäste auf einem nahen Feld warteten.
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