Anmelden
Ausgabe von 20:00 CETSamstag, 8. August 2026
320 Quellen · 17 Sprachen964 Briefings heute
Mittwoch, 22. Juli 2026

CAF weitet Afrika-Cup auf 28 Teams aus und lobt WM-Bilanz

Der afrikanische Fußballverband CAF hat die Aufstockung des Afrika-Cups auf 28 Teilnehmer ab 2027 beschlossen und die Rekordleistung der zehn afrikanischen WM-Teams gewürdigt.

Der afrikanische Fußballverband CAF hat die Teilnehmerzahl des Afrika-Cups (AFCON) ab der Ausgabe 2027 von 24 auf 28 Mannschaften erhöht. Das gab CAF-Präsident Patrice Motsepe am Mittwoch in Johannesburg bekannt. Die Erweiterung sei ein bedeutender Schritt, um die Beteiligung zu vergrößern und mehr Nationalteams des Kontinents Chancen zu bieten, so Motsepe. Das Turnier 2027 wird erstmals in Ostafrika ausgetragen, und zwar gemeinsam von Kenia, Tansania und Uganda. Nach dem neuen Modus werden die 28 qualifizierten Teams in sieben Gruppen zu je vier Mannschaften eingeteilt. Die beiden Gruppenersten jeder Gruppe qualifizieren sich direkt für die K.o.-Runde, hinzu kommen die zwei besten Gruppendritten, sodass ein Achtelfinale mit 16 Teams entsteht. Die Qualifikation für das Turnier soll im September 2026 beginnen.

Parallel dazu würdigte Motsepe die Leistungen der zehn afrikanischen Nationalmannschaften bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Neun der zehn Teams – Algerien, Cabo Verde, Côte d’Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Ägypten, Ghana, Marokko, Senegal und Südafrika – erreichten die K.o.-Runde, was einer Quote von 90 Prozent entspricht. Dies sei der höchste Wert in der Geschichte des Wettbewerbs, so Motsepe. Afrika stellte 20,8 Prozent der 48 WM-Teilnehmer, aber 28,1 Prozent der Mannschaften in der K.o.-Runde. Nur der europäische Verband UEFA schnitt mit 40 Prozent seiner Teams besser ab. Marokko erreichte zum zweiten Mal in Folge das Viertelfinale, Ägypten zog ebenfalls in die K.o.-Runde ein. Tunesien schied als einziger afrikanischer Vertreter in der Vorrunde aus.

Motsepe kündigte an, dass die CAF eine Konferenz mit Nationaltrainern, Technikern, ehemaligen Spielern und Experten einberufen werde, um die WM-Leistungen zu analysieren und Empfehlungen für die WM 2030 zu erarbeiten. „Wir haben auch spezifische Bereiche identifiziert, in denen Verbesserungsbedarf besteht“, sagte Motsepe. Er zeigte sich zuversichtlich, dass ein afrikanisches Team künftig Weltmeister werden könne. Die CAF werde weiter in die Ausbildung von Spielern und Trainern sowie in die Infrastruktur investieren. Jeder Mitgliedsverband solle über ein Stadion verfügen, das den CAF- und FIFA-Standards entspreche.

Für die Frauen-Afrika-Cup (WAFCON) 2026 in Marokko erhöhte die CAF das Preisgeld für den Sieger auf zwei Millionen US-Dollar, eine Verdoppelung gegenüber der letzten Ausgabe. Die Gesamtpreissumme steigt auf 5,8 Millionen Dollar. Das Turnier wird von 26. Juli bis 16. August ausgetragen und dient zugleich als Qualifikation für die Frauen-WM 2027. Die CAF betonte, dass das Preisgeld für den Sieger seit Amtsantritt der aktuellen Führung um 900 Prozent gestiegen sei. Die endgültige Entscheidung über eine mögliche Aufstockung der Teilnehmerzahl in den Klubwettbewerben Champions League und Confederation Cup steht noch aus; der ägyptische Verband hatte einen entsprechenden Antrag eingebracht, der vom Exekutivkomitee geprüft wird.

Divergenz — wer erzählt sie wie
0%Niedrig
2 Blöcke · Positionen von +0.50 bis +0.80
KritischWohlwollend
AFRALM
Abweichung zwischen Presseblöcken
Subsaharisch-afrikanische Presse+0.80aligned
Arabische Levante-Maghreb-Presse+0.50aligned
Subsaharisch-afrikanische Presse+0.80

African football leadership celebrates the expansion of AFCON to 28 teams and the doubling of women's prize money, framing it as a historic step for inclusion and growth. The record performance of African teams at the 2026 World Cup is cited as proof of the continent's rising football power.

TriumphPragmatismus
Arabische Levante-Maghreb-Presse+0.50

The expansion of AFCON to 28 teams and the increase in women's prize money are presented as concrete reforms by CAF's president, focusing on institutional decisions rather than celebration. The tone is factual and descriptive, without triumphalist emphasis.

DistanzPragmatismus
Aktuell
Ein Mann im Schaukasten: Netflix’ surreale Werbeaktion für „The Last House“·Flug in Kanada gestrichen, weil Kleinkind sich nicht anschnallen ließ·Eierwurf im Parlament: Kosovo steckt in politischer Krise fest·Iranisches Staatsfernsehen zeigt Video von Oberstem Führer – Gesundheit bleibt unklar·Persepolis verpflichtet Taheri, scheitert an Hosseinnejad und warnt vor Leaks·Proteste in Jharkhand gegen Prüfungsunregelmäßigkeiten dauern an – Gespräche ohne Ergebnis·Nolans ‚Odyssee‘ lockt Millionen ins Kino, doch die Deutung bleibt umstritten·Doppelsilber im Schicksalstakt: Barnaba und Cosetti springen in der Seine gemeinsam aufs Podest·Ein Mann im Schaukasten: Netflix’ surreale Werbeaktion für „The Last House“·Flug in Kanada gestrichen, weil Kleinkind sich nicht anschnallen ließ·Eierwurf im Parlament: Kosovo steckt in politischer Krise fest·Iranisches Staatsfernsehen zeigt Video von Oberstem Führer – Gesundheit bleibt unklar·Persepolis verpflichtet Taheri, scheitert an Hosseinnejad und warnt vor Leaks·Proteste in Jharkhand gegen Prüfungsunregelmäßigkeiten dauern an – Gespräche ohne Ergebnis·Nolans ‚Odyssee‘ lockt Millionen ins Kino, doch die Deutung bleibt umstritten·Doppelsilber im Schicksalstakt: Barnaba und Cosetti springen in der Seine gemeinsam aufs Podest·
Akt. 15:103 Sprachen · 8 Quellen
8 Quellen|3 Sprachen|3 Min. Lesezeit
Mittwoch, 22. Juli 2026

CAF weitet Afrika-Cup auf 28 Teams aus und lobt WM-Bilanz

Der afrikanische Fußballverband CAF hat die Aufstockung des Afrika-Cups auf 28 Teilnehmer ab 2027 beschlossen und die Rekordleistung der zehn afrikanischen WM-Teams gewürdigt.

Der afrikanische Fußballverband CAF hat die Teilnehmerzahl des Afrika-Cups (AFCON) ab der Ausgabe 2027 von 24 auf 28 Mannschaften erhöht. Das gab CAF-Präsident Patrice Motsepe am Mittwoch in Johannesburg bekannt. Die Erweiterung sei ein bedeutender Schritt, um die Beteiligung zu vergrößern und mehr Nationalteams des Kontinents Chancen zu bieten, so Motsepe. Das Turnier 2027 wird erstmals in Ostafrika ausgetragen, und zwar gemeinsam von Kenia, Tansania und Uganda. Nach dem neuen Modus werden die 28 qualifizierten Teams in sieben Gruppen zu je vier Mannschaften eingeteilt. Die beiden Gruppenersten jeder Gruppe qualifizieren sich direkt für die K.o.-Runde, hinzu kommen die zwei besten Gruppendritten, sodass ein Achtelfinale mit 16 Teams entsteht. Die Qualifikation für das Turnier soll im September 2026 beginnen.

Parallel dazu würdigte Motsepe die Leistungen der zehn afrikanischen Nationalmannschaften bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Neun der zehn Teams – Algerien, Cabo Verde, Côte d’Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Ägypten, Ghana, Marokko, Senegal und Südafrika – erreichten die K.o.-Runde, was einer Quote von 90 Prozent entspricht. Dies sei der höchste Wert in der Geschichte des Wettbewerbs, so Motsepe. Afrika stellte 20,8 Prozent der 48 WM-Teilnehmer, aber 28,1 Prozent der Mannschaften in der K.o.-Runde. Nur der europäische Verband UEFA schnitt mit 40 Prozent seiner Teams besser ab. Marokko erreichte zum zweiten Mal in Folge das Viertelfinale, Ägypten zog ebenfalls in die K.o.-Runde ein. Tunesien schied als einziger afrikanischer Vertreter in der Vorrunde aus.

Motsepe kündigte an, dass die CAF eine Konferenz mit Nationaltrainern, Technikern, ehemaligen Spielern und Experten einberufen werde, um die WM-Leistungen zu analysieren und Empfehlungen für die WM 2030 zu erarbeiten. „Wir haben auch spezifische Bereiche identifiziert, in denen Verbesserungsbedarf besteht“, sagte Motsepe. Er zeigte sich zuversichtlich, dass ein afrikanisches Team künftig Weltmeister werden könne. Die CAF werde weiter in die Ausbildung von Spielern und Trainern sowie in die Infrastruktur investieren. Jeder Mitgliedsverband solle über ein Stadion verfügen, das den CAF- und FIFA-Standards entspreche.

Für die Frauen-Afrika-Cup (WAFCON) 2026 in Marokko erhöhte die CAF das Preisgeld für den Sieger auf zwei Millionen US-Dollar, eine Verdoppelung gegenüber der letzten Ausgabe. Die Gesamtpreissumme steigt auf 5,8 Millionen Dollar. Das Turnier wird von 26. Juli bis 16. August ausgetragen und dient zugleich als Qualifikation für die Frauen-WM 2027. Die CAF betonte, dass das Preisgeld für den Sieger seit Amtsantritt der aktuellen Führung um 900 Prozent gestiegen sei. Die endgültige Entscheidung über eine mögliche Aufstockung der Teilnehmerzahl in den Klubwettbewerben Champions League und Confederation Cup steht noch aus; der ägyptische Verband hatte einen entsprechenden Antrag eingebracht, der vom Exekutivkomitee geprüft wird.

Divergenz — wer erzählt sie wie
0%Niedrig
2 Blöcke · Positionen von +0.50 bis +0.80
KritischWohlwollend
AFRALM
Abweichung zwischen Presseblöcken
Subsaharisch-afrikanische Presse+0.80aligned
Arabische Levante-Maghreb-Presse+0.50aligned
Subsaharisch-afrikanische Presse+0.80

African football leadership celebrates the expansion of AFCON to 28 teams and the doubling of women's prize money, framing it as a historic step for inclusion and growth. The record performance of African teams at the 2026 World Cup is cited as proof of the continent's rising football power.

TriumphPragmatismus
Arabische Levante-Maghreb-Presse+0.50

The expansion of AFCON to 28 teams and the increase in women's prize money are presented as concrete reforms by CAF's president, focusing on institutional decisions rather than celebration. The tone is factual and descriptive, without triumphalist emphasis.

DistanzPragmatismus

Diese Nachricht erschien in

8 Quellen · 3 Sprachen

Erweitere deinen Horizont

Aus Geopolitics & Politics

US-Senat verabschiedet Sanktionspaket mit Zolldrohung gegen Russland-Energiekäufer

8 Sprachen · 40 Quellen

Aus Economy & Markets

Steigende Kreditvorsorgen belasten Bankbilanzen in Schwellenländern

2 Sprachen · 6 Quellen

Aus Technology

Amazon finanziert riesiges Gaskraftwerk in Texas für KI-Rechenzentren

4 Sprachen · 10 Quellen

Mehr lesen