
Apple und Klarna starten Geräteleasing „Apple Upgrade“ in den USA
Das Programm, das am 28. Juli anläuft, ersetzt bestehende Finanzierungsmodelle und verlagert das Kreditrisiko auf den schwedischen Zahlungsdienstleister.
Apple wird nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg am 28. Juli in den Vereinigten Staaten ein abonnementähnliches Leasingprogramm für Geräte mit dem Namen „Apple Upgrade“ einführen. Finanziert wird das Angebot von dem schwedischen Fintech-Unternehmen Klarna. Kunden können die meisten Modelle von iPhone, Mac, iPad und Apple Watch gegen eine monatliche Gebühr leasen, mit der Option auf vorzeitige Aufrüstung, Ablösung oder Übernahme des Geräts am Vertragsende. Die Laufzeiten betragen 24 Monate für iPhones und Apple Watches sowie 36 Monate für Macs und iPads.
Aus Sicht des kalifornischen Konzerns bedeutet der Schritt eine Abkehr von eigentumszentrierten Finanzierungen hin zu einem Modell, das einem Fahrzeugleasing ähnelt. Das bestehende „iPhone Upgrade Program“ und die herkömmlichen Kreditangebote für Neukunden werden dem Bericht zufolge eingestellt. Apple hatte bereits 2022 Pläne für einen eigenen Hardware-Abodienst verfolgt, diese aber laut dem Technologiemagazin The Verge wegen Softwareproblemen und regulatorischer Hürden aufgegeben. Durch die Partnerschaft mit Klarna verlagert Apple das Kreditrisiko auf den Buy-now-pay-later-Anbieter, während es sich auf Hardware und Dienste konzentrieren kann. Die Aktien von Klarna legten nach Bekanntwerden der Allianz um nahezu neun Prozent zu; auch die Apple-Aktie tendierte nach der Bloomberg-Meldung aufwärts. Weder Apple noch Klarna haben das Programm offiziell bestätigt; eine Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters blieb zunächst unbeantwortet.
Das Leasingangebot schließt Einstiegsgeräte wie die Apple Watch SE, das Basismodell des iPad, das iPhone 16 und das MacBook Neo aus, ebenso Käufe über Geschäfts- und Bildungskanäle. AppleCare ist nicht mehr im Programm enthalten. Der Vorstoß erfolgt in einem schwierigeren Hardware-Markt: Apple hat zuletzt die Preise für mehrere Produkte, darunter iPads und MacBooks, erhöht, was Bloomberg auf gestiegene Kosten für Speicher- und Prozessorchips infolge von KI-Infrastrukturinvestitionen zurückführt. Forschungsunternehmen wie IDC und Counterpoint Research beobachten zudem, dass sich die Upgrade-Zyklen bei Premium-Smartphones verlängert haben, da die jährlichen Hardware-Verbesserungen inkrementeller ausfallen. Eine niedrigere monatliche Rate könnte häufigere Gerätewechsel begünstigen, ohne dass Kunden die Geräte sofort kaufen müssen.
Apple hatte 2024 eigene Pläne für ein Hardware-Abonnement verworfen. Die Zusammenarbeit mit Klarna erlaubt es dem Unternehmen nun, ein flexibles Leasingmodell anzubieten, ohne das finanzielle Risiko direkt in der Bilanz zu tragen. Das Programm wird zunächst in den amerikanischen Ladengeschäften und auf der Online-Plattform verfügbar sein. Die Neueinschreibung in das alte Upgrade-Programm und die traditionellen Kreditschemata wird mit dem Start ausgesetzt. Der nächste faktische Schritt ist der geplante Einführungstermin am 28. Juli; eine offizielle Bestätigung durch die beteiligten Unternehmen steht noch aus.
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The Apple rental program news was not covered by this press bloc.
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