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Ausgabe von 20:00 CETMittwoch, 5. August 2026
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Freitag, 24. Juli 2026

Australischer Nationalspieler Volpato nach Kokaintest in Sydney unter Verdacht

Der 22-jährige Mittelfeldspieler des italienischen Serie-A-Klubs Sassuolo wurde nach zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen in einer Nacht positiv auf Kokain getestet; seine Fahrerlaubnis wurde für sechs Monate suspendiert.

Der australische Nationalspieler Cristian Volpato ist nach Angaben der Polizei von New South Wales in Sydney zweimal innerhalb weniger Stunden wegen überhöhter Geschwindigkeit gestoppt worden. Bei der zweiten Kontrolle, gegen ein Uhr nachts am Freitag, habe ein Speicheltest vor Ort ein vorläufig positives Ergebnis auf Kokain ergeben, wie die Behörden mitteilten. Volpato, der für den italienischen Erstligisten Sassuolo spielt, war zuvor gegen 23 Uhr auf der Anzac-Brücke mit einer Geschwindigkeit zwischen 86 und 94 km/h in einer 60-km/h-Zone gemessen worden; ein Alkoholtest fiel negativ aus. Rund zwei Stunden später wurde er auf derselben Brücke mit 109 km/h erfasst. Die Polizei stellte einen zweiten Speichelprobe für die Laboranalyse sicher. Volpatos internationaler Führerschein wurde für sechs Monate suspendiert, was ihm das Führen eines Fahrzeugs in New South Wales untersagt. Strafrechtliche Anklagen wurden nach bisherigem Stand nicht erhoben.

Volpato bestreitet die Vorwürfe. Sein früherer Trainer und Mentor Tony Basha erklärte gegenüber dem Sydney Morning Herald, der Spieler habe „kategorisch“ bestritten, Kokain oder andere illegale Substanzen konsumiert zu haben. Basha sagte, Volpato sei „schockiert“ gewesen; auch er selbst sei schockiert, da es sich um eine „sehr schwerwiegende Beschuldigung“ handele. Der Spieler habe sich nach Darstellung Bashas auf dem Rückweg von einer Geburtstagsfeier eines Freundes in der Innenstadt Sydneys befunden.

Der 22-Jährige hatte erst im Mai seine internationale Spielberechtigung von Italien auf Australien umgestellt und war für die Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada in drei von vier Partien zum Einsatz gekommen. Australien schied im Sechzehntelfinale nach einem Elfmeterschießen gegen Ägypten aus. Volpato, der in Sydney geboren und aufgewachsen ist, war nach Stationen in der Jugend von Roma im Jahr 2023 zu Sassuolo gewechselt. Der australische Fußballverband und der Klub haben sich bislang nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert.

Die Polizei wartet nun auf das Ergebnis der Laboranalyse der zweiten Speichelprobe, bevor über weitere Schritte entschieden wird. Sollte sich der positive Befund bestätigen, könnte dies nach australischem Antidopingrecht sportrechtliche Konsequenzen haben; die zuständigen Stellen haben jedoch noch keine Verfahren eingeleitet.

Divergenz — wer erzählt sie wie
26%Mittel
3 Blöcke · Positionen von −0.60 bis 0.00
KritischWohlwollend
ATLEURRUS
Abweichung zwischen Presseblöcken
Atlantische / angloamerikanische Presse−0.20neutral
Kontinentaleuropäische Presse0.00neutral
Russische & GUS-Presse−0.60critical
Atlantische / angloamerikanische Presse−0.20

The Australian footballer’s cocaine test is reported as a routine legal-sports matter, focusing on immediate career implications.

DistanzPragmatismus
Kontinentaleuropäische Presse0.00

The news is reported dryly and detachedly, as a brief sports snippet, with no elaboration or commentary.

Distanz
Russische & GUS-Presse−0.60

The incident is portrayed as yet another scandal in Western football, symptom of a moral crisis and double standards in anti-doping.

EmpörungSkepsis
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Freitag, 24. Juli 2026

Australischer Nationalspieler Volpato nach Kokaintest in Sydney unter Verdacht

Der 22-jährige Mittelfeldspieler des italienischen Serie-A-Klubs Sassuolo wurde nach zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen in einer Nacht positiv auf Kokain getestet; seine Fahrerlaubnis wurde für sechs Monate suspendiert.

Der australische Nationalspieler Cristian Volpato ist nach Angaben der Polizei von New South Wales in Sydney zweimal innerhalb weniger Stunden wegen überhöhter Geschwindigkeit gestoppt worden. Bei der zweiten Kontrolle, gegen ein Uhr nachts am Freitag, habe ein Speicheltest vor Ort ein vorläufig positives Ergebnis auf Kokain ergeben, wie die Behörden mitteilten. Volpato, der für den italienischen Erstligisten Sassuolo spielt, war zuvor gegen 23 Uhr auf der Anzac-Brücke mit einer Geschwindigkeit zwischen 86 und 94 km/h in einer 60-km/h-Zone gemessen worden; ein Alkoholtest fiel negativ aus. Rund zwei Stunden später wurde er auf derselben Brücke mit 109 km/h erfasst. Die Polizei stellte einen zweiten Speichelprobe für die Laboranalyse sicher. Volpatos internationaler Führerschein wurde für sechs Monate suspendiert, was ihm das Führen eines Fahrzeugs in New South Wales untersagt. Strafrechtliche Anklagen wurden nach bisherigem Stand nicht erhoben.

Volpato bestreitet die Vorwürfe. Sein früherer Trainer und Mentor Tony Basha erklärte gegenüber dem Sydney Morning Herald, der Spieler habe „kategorisch“ bestritten, Kokain oder andere illegale Substanzen konsumiert zu haben. Basha sagte, Volpato sei „schockiert“ gewesen; auch er selbst sei schockiert, da es sich um eine „sehr schwerwiegende Beschuldigung“ handele. Der Spieler habe sich nach Darstellung Bashas auf dem Rückweg von einer Geburtstagsfeier eines Freundes in der Innenstadt Sydneys befunden.

Der 22-Jährige hatte erst im Mai seine internationale Spielberechtigung von Italien auf Australien umgestellt und war für die Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada in drei von vier Partien zum Einsatz gekommen. Australien schied im Sechzehntelfinale nach einem Elfmeterschießen gegen Ägypten aus. Volpato, der in Sydney geboren und aufgewachsen ist, war nach Stationen in der Jugend von Roma im Jahr 2023 zu Sassuolo gewechselt. Der australische Fußballverband und der Klub haben sich bislang nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert.

Die Polizei wartet nun auf das Ergebnis der Laboranalyse der zweiten Speichelprobe, bevor über weitere Schritte entschieden wird. Sollte sich der positive Befund bestätigen, könnte dies nach australischem Antidopingrecht sportrechtliche Konsequenzen haben; die zuständigen Stellen haben jedoch noch keine Verfahren eingeleitet.

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