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Wirtschaft & MärkteDienstag, 28. Juli 2026

Barclays übertrifft Gewinnerwartungen, Aktie fällt trotzdem

Der britische Bankkonzern Barclays steigerte im zweiten Quartal den Vorsteuergewinn um 31 Prozent, enttäuschte aber mit einer nur moderaten Anhebung der Jahresprognose.

Der britische Bankkonzern Barclays hat im zweiten Quartal 2026 einen Vorsteuergewinn von 3,25 Milliarden Pfund erzielt, ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und leicht über den Analystenerwartungen von 3,12 Milliarden Pfund. Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 8,34 Milliarden Pfund. Trotz dieser starken Zahlen gab die Aktie an der Londoner Börse um mehr als fünf Prozent nach. Grund war die verhaltene Anhebung der Jahresumsatzprognose von 31 auf 31,5 Milliarden Pfund, die von Beobachtern als enttäuschend bewertet wurde. Richard Hunter, Marktanalyst bei Interactive Investor, sprach von einem „Hauch von Enttäuschung“.

Der Gewinnsprung wurde vor allem von der Investmentbank getragen, deren Erlöse um 20 Prozent auf knapp vier Milliarden Pfund zulegten. Treiber waren nach Angaben des Konzerns die Aktiensparte mit einem Plus von 45 Prozent im zweiten Quartal sowie höhere Gebühren. Die Finanzmärkte waren zeitweise stark volatil infolge des Nahostkonflikts und der US-Handelspolitik, was zu höheren Handelsvolumina führte. Das US-Verbrauchergeschäft von Barclays steigerte die Erlöse um 38 Prozent im Jahresvergleich. Die Risikovorsorge für faule Kredite stieg im ersten Halbjahr auf 1,4 Milliarden Pfund (Vorjahr: 1,1 Milliarden), was das Institut unter anderem auf den Zusammenbruch des britischen Immobilienkreditgebers Market Financial Solutions im ersten Quartal zurückführte, der eine einmalige Belastung von 228 Millionen Pfund verursachte.

Konzernchef C. S. Venkatakrishnan bekräftigte die Finanz- und Ausschüttungsziele für 2026 und 2028. Zugleich kündigte Barclays ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von einer Milliarde Pfund an, das die Erwartungen der Analysten übertraf. Zudem erwarb die Bank ihren Hauptsitz im Londoner Stadtteil Canary Wharf für 750 Millionen Pfund in einem 999-jährigen Pachtvertrag, der langfristige Kostensicherheit bietet.

Als nächster Meilenstein gilt die Erreichung der für 2026 gesetzten Leistungsziele. Barclays zeigte sich zuversichtlich, auf dem richtigen Weg zu sein, die Prognose für das Gesamtjahr zu erfüllen.

Divergenz — wer erzählt sie wie
32%Mittel
4 Blöcke · Positionen von +0.20 bis +0.60
KritischWohlwollend
ATLLATSEAGLF
Abweichung zwischen Presseblöcken
Atlantische / angloamerikanische Presse+0.20neutral
Lateinamerikanische Presse+0.50aligned
Südostasiatische Presse+0.50aligned
Arabische Golfpresse+0.60aligned
Atlantische / angloamerikanische Presse+0.20

Barclays posted a sharp profit increase driven by investment banking, but also set aside £1.4 billion for potential bad debts, signaling caution. The market reacted skeptically, sending the stock down despite the earnings beat.

PragmatismusDistanz
Lateinamerikanische Presse+0.50

Barclays beat expectations with strong net profit growth driven by investment banking. The bank raised guidance and announced a new share buyback, signaling confidence in the future.

TriumphPragmatismus
Südostasiatische Presse+0.50

Barclays reported a 36% net profit jump driven by market volatility, with rising revenues and a new share buyback. The CEO reaffirmed confidence in financial targets.

TriumphPragmatismus
Arabische Golfpresse+0.60

Barclays beat expectations with 17% profit growth in the first half, driven by equity trading. The bank launched a £1 billion buyback and raised revenue guidance.

TriumphPragmatismus
Aktuell
Ghanaischer Anwalt wehrt sich gegen Gerichtstermine im Justizurlaub – ein Konflikt mit psychologischer Dimension·Kraftstoffpreise steigen weltweit: Spanien verzeichnet Rekordanstieg, Flugbenzin verteuert sich stark·Gericht in New Mexico verurteilt Meta zu 567 Millionen Dollar für Jugendschutzfonds·Mindestens 58 Soldaten bei Huthi-Angriffen im Jemen getötet·Staatsanwaltschaft von Rondônia klagt Zahnarzt wegen vorsätzlicher HIV-Übertragung auf vier Frauen an·Ex-Gouverneur von Guerrero wegen Vertuschung im Fall Ayotzinapa festgenommen·Erstmals außerhalb Bogotás: De la Espriella wird in Cali als Präsident vereidigt·Argentiniens Renten steigen im August um 1,89 Prozent – ein gefrorener Bonus bleibt·Ghanaischer Anwalt wehrt sich gegen Gerichtstermine im Justizurlaub – ein Konflikt mit psychologischer Dimension·Kraftstoffpreise steigen weltweit: Spanien verzeichnet Rekordanstieg, Flugbenzin verteuert sich stark·Gericht in New Mexico verurteilt Meta zu 567 Millionen Dollar für Jugendschutzfonds·Mindestens 58 Soldaten bei Huthi-Angriffen im Jemen getötet·Staatsanwaltschaft von Rondônia klagt Zahnarzt wegen vorsätzlicher HIV-Übertragung auf vier Frauen an·Ex-Gouverneur von Guerrero wegen Vertuschung im Fall Ayotzinapa festgenommen·Erstmals außerhalb Bogotás: De la Espriella wird in Cali als Präsident vereidigt·Argentiniens Renten steigen im August um 1,89 Prozent – ein gefrorener Bonus bleibt·
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Dienstag, 28. Juli 2026

Barclays übertrifft Gewinnerwartungen, Aktie fällt trotzdem

Der britische Bankkonzern Barclays steigerte im zweiten Quartal den Vorsteuergewinn um 31 Prozent, enttäuschte aber mit einer nur moderaten Anhebung der Jahresprognose.

Der britische Bankkonzern Barclays hat im zweiten Quartal 2026 einen Vorsteuergewinn von 3,25 Milliarden Pfund erzielt, ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und leicht über den Analystenerwartungen von 3,12 Milliarden Pfund. Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 8,34 Milliarden Pfund. Trotz dieser starken Zahlen gab die Aktie an der Londoner Börse um mehr als fünf Prozent nach. Grund war die verhaltene Anhebung der Jahresumsatzprognose von 31 auf 31,5 Milliarden Pfund, die von Beobachtern als enttäuschend bewertet wurde. Richard Hunter, Marktanalyst bei Interactive Investor, sprach von einem „Hauch von Enttäuschung“.

Der Gewinnsprung wurde vor allem von der Investmentbank getragen, deren Erlöse um 20 Prozent auf knapp vier Milliarden Pfund zulegten. Treiber waren nach Angaben des Konzerns die Aktiensparte mit einem Plus von 45 Prozent im zweiten Quartal sowie höhere Gebühren. Die Finanzmärkte waren zeitweise stark volatil infolge des Nahostkonflikts und der US-Handelspolitik, was zu höheren Handelsvolumina führte. Das US-Verbrauchergeschäft von Barclays steigerte die Erlöse um 38 Prozent im Jahresvergleich. Die Risikovorsorge für faule Kredite stieg im ersten Halbjahr auf 1,4 Milliarden Pfund (Vorjahr: 1,1 Milliarden), was das Institut unter anderem auf den Zusammenbruch des britischen Immobilienkreditgebers Market Financial Solutions im ersten Quartal zurückführte, der eine einmalige Belastung von 228 Millionen Pfund verursachte.

Konzernchef C. S. Venkatakrishnan bekräftigte die Finanz- und Ausschüttungsziele für 2026 und 2028. Zugleich kündigte Barclays ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von einer Milliarde Pfund an, das die Erwartungen der Analysten übertraf. Zudem erwarb die Bank ihren Hauptsitz im Londoner Stadtteil Canary Wharf für 750 Millionen Pfund in einem 999-jährigen Pachtvertrag, der langfristige Kostensicherheit bietet.

Als nächster Meilenstein gilt die Erreichung der für 2026 gesetzten Leistungsziele. Barclays zeigte sich zuversichtlich, auf dem richtigen Weg zu sein, die Prognose für das Gesamtjahr zu erfüllen.

Divergenz — wer erzählt sie wie
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Barclays posted a sharp profit increase driven by investment banking, but also set aside £1.4 billion for potential bad debts, signaling caution. The market reacted skeptically, sending the stock down despite the earnings beat.

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Barclays reported a 36% net profit jump driven by market volatility, with rising revenues and a new share buyback. The CEO reaffirmed confidence in financial targets.

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