
Carolina Hurricanes und Vegas Golden Knights stehen im Stanley-Cup-Finale
Die Carolina Hurricanes besiegen Montreal 4:1, die Vegas Golden Knights fegen Colorado 4:0 vom Eis. Das Finale verspricht Hochspannung, während US-Medien um die TV-Quote bangen.
Die Carolina Hurricanes und die Vegas Golden Knights bestreiten das diesjährige Stanley-Cup-Finale. Carolina setzte sich in der Eastern-Conference-Finalserie mit 4:1 gegen die Montreal Canadiens durch und machte den Einzug mit einem 6:1-Heimsieg im fünften Spiel perfekt. Vegas hatte zuvor die favorisierten Colorado Avalanche überraschend mit einem Sweep (4:0) ausgeschaltet. Die Finalserie beginnt am 3. Juni in Raleigh, North Carolina. Für die Hurricanes ist es die erste Finalteilnahme seit dem Titelgewinn vor 20 Jahren, während die Golden Knights nach dem Cup-Sieg 2023 und der Finalniederlage 2018 bereits zum dritten Mal in der noch jungen Franchise-Geschichte um die Trophäe spielen.
Aus kanadischer Perspektive endete eine bemerkenswerte Aufholjagd der Canadiens, des jüngsten Teams der NHL. Nach zwei nervenaufreibenden Sieben-Spiele-Serien war die Kraftreserve gegen das ausgeruhte und taktisch disziplinierte Team von Rod Brind'Amour zu gering. Trainer Martin St. Louis betonte dennoch den Wert dieser Playoff-Erfahrung: „Man lernt mehr durch Misserfolge als durch Erfolge.“ In Montréal herrscht trotz der klaren Niederlage Zuversicht, dass der Kern dieser jungen Mannschaft in den kommenden Jahren konkurrenzfähig sein wird.
In den USA hingegen dominieren wirtschaftliche Sorgen die Wahrnehmung. Fachmedien wie „Newsweek“ bezeichnen das Duell als „Quoten-Albtraum“, da weder Carolina noch Vegas zu den traditionellen Hockey-Märkten mit großer TV-Reichweite gehören. Stars von überragender Strahlkraft fehlen, wenngleich Mitch Marner bei den Golden Knights mit 21 Playoff-Punkten überzeugt. Für Hockey-Puristen ist die Paarung dennoch reizvoll: zwei Organisationen, die sich in den letzten Jahren als Dauergäste in der Endrunde etabliert haben und nun die Krönung suchen.
Eine besondere Note erhält die Serie durch ihre internationalen Bezüge. Aus russischer Sicht ist bereits sicher, dass zum dritten Mal in Folge ein russischer Spieler den Cup gewinnen wird, da in beiden Teams Akteure wie Alexander Nikischin und Andrei Swetschnikow (Carolina) sowie weitere Landsleute in Vegas stehen. Die Westschweizer Zeitung „Blick“ verweist auf die Präsenz eines Schweizer Spielers bei den Golden Knights. Hinzu kommt die lokale Komponente für Québec: Laut „Le Devoir“ stammen alle drei bei Carolina engagierten Quebecer aus der Region Montréal, was dem Duell für frankophone Kanadier eine zusätzliche emotionale Ebene verleiht.
Die Vorzeichen für die Endspielserie versprechen Intensität auf höchstem Niveau. Carolina hat den Heimvorteil und den Schwung aus einer dominanten Halbfinalserie, während Vegas auf seine Finalerfahrung und defensive Stabilität baut. Egal, ob das US-Fernsehpublikum schwindet – auf dem Eis wird eine hochklassige Auseinandersetzung erwartet, die den Stanley-Cup-Sieger 2025 krönt.
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Die russischen Spieler Alexander Nikishin und Andrej Swetschnikow steuerten jeweils eine Vorlage zum 6:1-Sieg bei, der Carolina ins Finale brachte. Das Endspiel Carolina gegen Vegas garantiert, dass zum dritten Mal in Folge mindestens zwei Russen den Stanley Cup gewinnen, was die anhaltende russische Spitzenpräsenz in der NHL unterstreicht.
Das jüngste Team der Liga musste seine Reise beenden, doch die Erfahrung gegen einen überlegenen Gegner war unbezahlbar. Trainer und Spieler gehen mit dem Wissen, was noch zu tun ist, und der Überzeugung, dass diese Rückschläge den Charakter für künftige Spielzeiten formen werden.
Ein Stanley-Cup-Finale zwischen zwei kleinen Märkten ist ein Quoten-Albtraum, der Fragen nach der Geschäftsstrategie der Liga aufwirft. Allerdings hängt die Gesundheit des Sports nicht allein an den TV-Zahlen, und die NHL muss sich möglicherweise mit weniger glamourösen Finalpaarungen arrangieren.
Carolina steht nach zwanzig Jahren wieder im Stanley-Cup-Final, nachdem es Montreal mit 6:1 bezwang. Die entscheidende Serie gegen Vegas mit dem Schweizer Torhüter Schmid beginnt in Kürze.
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