
Dembélé erneut zum besten Spieler der Ligue 1 gekürt – PSG dominiert UNFP-Gala
Ousmane Dembélé verteidigt seinen Titel als Ligue-1-Spieler des Jahres. Paris Saint-Germain stellt sechs Akteure in der Elf der Saison. Hakimi trainiert wieder individuell.
Aus Pariser Sicht war der Montagabend eine einzige Bestätigung der eigenen Dominanz: Ousmane Dembélé wurde zum zweiten Mal in Folge als bester Spieler der Ligue 1 ausgezeichnet. Der 28-jährige französische Nationalstürmer, der im Vorjahr nach einer überragenden Saison sogar den Ballon d’Or gewonnen hatte, setzte sich bei der 34. Verleihung der UNFP-Trophäen gegen seine Klubkollegen Nuno Mendes und Vitinha sowie gegen Florian Thauvin (Lens) und Mason Greenwood (Marseille) durch. Dass Dembélé die Ehrung als fünfter Spieler überhaupt verteidigen konnte, wiegt umso schwerer, als er in dieser Spielzeit immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte und nur in neun Partien von Beginn an stand. Dennoch kommt er auf zehn Tore und sechs Vorlagen in zwanzig Einsätzen – eine Quote, die seine Klasse unterstreicht, aber auch die relative Schwäche der Konkurrenz belegt.
Parallel zu Dembélés Triumph demonstrierte der Hauptstadtklub seine personelle Breite: Gleich sechs Spieler schafften es in die offizielle Elf der Saison, darunter der marokkanische Nationalspieler Achraf Hakimi. Der Rechtsverteidiger, der am Montagabend selbst bei der Gala anwesend war, befindet sich nach einer Verletzung auf dem Weg zurück. Wie der Klub mitteilte, absolvierte Hakimi bereits individuelles Training auf dem Platz, während Willian Pacho, Nuno Mendes und Warren Zaïre-Emery noch behandelt werden. Aus Rabater Sicht ist die Botschaft eindeutig: Paris hofft, den Kapitän der „Löwen des Atlas“ rechtzeitig für das Finale der europäischen Königsklasse am 30. Mai in Budapest gegen den FC Arsenal fit zu bekommen. Dass Hakimi nach seiner starken Saison nun die letzte Hürde vor dem Endspiel nehmen muss, zeigt den schmalen Grat zwischen Höchstleistung und Verletzungspech im modernen Profifußball.
Bemerkenswert ist auch der zweite Erfolg von Désiré Doué: Der 20-jährige Mittelfeldspieler wurde zum zweiten Mal in Folge als bester Nachwuchsspieler der Liga ausgezeichnet – ein Kunststück, das zuvor nur Eden Hazard und Kylian Mbappé gelungen war. Aus Münchner Sicht erhält die Gala eine zusätzliche Note durch die Auszeichnung von Michaël Olisé, der als bester französischer Profi im Ausland geehrt wurde. Der Bayern-Spieler steuerte in dieser Saison 22 Tore und 30 Vorlagen bei und wird mit der französischen Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft reisen. Währenddessen holte sich Lens’ Trainer Pierre Sage den Preis für den besten Coach – ein Hinweis darauf, dass der Nordklub in dieser Saison nicht nur die Meisterschaft, sondern auch das Pokalfinale erreicht hat.
Der Blick nach vorne gehört nun dem Spitzenspiel zwischen Paris Saint-Germain und dem RC Lens, das am kommenden Wochenende ansteht. Für Dembélé, Doué und den genesenden Hakimi ist es der letzte Härtetest vor dem europäischen Endspiel. Lens, das unter Sage eine bemerkenswerte Entwicklung genommen hat, wird alles daran setzen, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Aus österreichischer und Schweizer Perspektive bleibt die Frage, ob die Konkurrenz in Frankreich langfristig aufholen kann – oder ob die personelle Übermacht des PSG, die sich auch bei den Einzelauszeichnungen spiegelt, eine Ära der Monokultur einleitet, die der Spannung der Ligue 1 abträglich ist. Das Finale in Budapest wird zeigen, ob die Pariser auch auf internationalem Parkett bestehen können.
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Ousmane Dembélé wurde zum zweiten Mal zum besten Spieler der Ligue 1 gekürt, während PSG bei der UNFP-Gala alle wichtigen Preise abräumte. Bei aller individuellen Klasse warf die Zeremonie erneut ein Schlaglicht auf das finanzielle Ungleichgewicht, das dem Pariser Klub die Dominanz im französischen Fußball ermöglicht. Kritiker fragen, ob eine solche Talentkonzentration der Wettbewerbsfähigkeit der Liga zuträglich ist.
Die Krönung von Ousmane Dembélé zum besten Spieler der Ligue 1 ist ein Beleg für die Vision und die Investitionen von Qatar Sports Investments in Paris Saint-Germain. Die Dominanz von PSG bei der UNFP-Gala spiegelt den Erfolg einer langfristigen Strategie zum Aufbau eines Weltklasse-Clubs wider. Dieser Erfolg unterstreicht den wachsenden Einfluss der Golf-Investitionen im globalen Sport.
Der französische Stürmer Ousmane Dembélé wurde als bester Spieler der Ligue 1 ausgezeichnet, während sein Klub PSG die jährliche UNFP-Preisverleihung dominierte. Die Veranstaltung verlief wie erwartet, wobei der Pariser Klub die meisten der wichtigsten Auszeichnungen einheimste.
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