
Formel 1 verlegt Bahrain-Grand-Prix nach Malaysia
Wegen der anhaltenden Kriegshandlungen im Nahen Osten wird der ursprünglich abgesagte Große Preis von Bahrain Anfang Oktober auf dem Sepang International Circuit ausgetragen.
Die Formel 1 und der Automobil-Weltverband FIA gaben am Sonntag am Rande des Großen Preises von Ungarn bekannt, dass der für April abgesagte Große Preis von Bahrain vom 2. bis 4. Oktober 2026 auf dem Sepang International Circuit in Malaysia stattfinden wird. Das Rennen trägt offiziell den Namen „Gulf Air Grand Prix von Bahrain in Malaysia“. Wie die F1 mitteilte, übernimmt das Königreich Bahrain einen Großteil der Kosten für die kurzfristige Verlegung, nachdem die ursprüngliche Austragung in Sachir aufgrund der Eskalation des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran unmöglich geworden war. Bahrain ist Sitz der Fünften Flotte der US-Marine und wurde laut Berichten Ziel iranischer Raketen- und Drohnenangriffe.
Aus Sicht der Rennserie erklärte F1-CEO Stefano Domenicali, die Lösung demonstriere die Anpassungsfähigkeit des Sports und bewahre einen vollen Rennkalender. FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem betonte, die Sicherheit aller Beteiligten habe während des gesamten Prozesses oberste Priorität gehabt. Die malaysische Regierung unter Premierminister Anwar Ibrahim würdigte die Vereinbarung als Ausdruck gegenseitigen Vertrauens und langjähriger Freundschaft mit Bahrain. Der malaysische Sportanalyst Datuk Pekan Ramli mahnte indes, der wirtschaftliche Nutzen für Malaysia müsse im Vordergrund stehen, zumal das Land nur als Ersatzstandort fungiere.
Durch die Verlegung umfasst der Kalender 2026 nun 23 statt der ursprünglich 24 Rennen, nachdem auch der Große Preis von Saudi-Arabien ersatzlos gestrichen wurde. Sepang fügt sich als drittes Rennen eines Triple-Headers zwischen Aserbaidschan (26. September) und Singapur (11. Oktober) ein. Die Strecke nahe dem Flughafen von Kuala Lumpur war von 1999 bis 2017 fester Bestandteil des F1-Kalenders und wird weiterhin für die MotoGP genutzt. Die letzten beiden Saisonläufe in Katar und Abu Dhabi bleiben laut mehreren Quellen aufgrund der unsicheren Lage im Nahen Osten gefährdet; als mögliche Ersatztermine werden Doppelrennen in Las Vegas oder europäische Strecken wie Imola und Portimão gehandelt. Eine Entscheidung wird frühestens Ende September erwartet.
Der Konflikt hat bereits weitere Rennserien erfasst. So stehen die finalen Läufe der Langstrecken-Weltmeisterschaft in Katar und Bahrain sowie der MotoGP-Lauf in Katar und die Rallye Saudi-Arabien vor einer Absage oder Verlegung. Für Malaysia wertete der frühere Sepang-CEO Razlan Razali die einmalige Rückkehr als Test, ob eine dauerhafte F1-Rückkehr erstrebenswert sei. Die endgültige Zustimmung des FIA-Weltrats steht noch aus.
| Südostasiatische Presse | +0.20 | neutral |
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| Chinesische Presse | +0.70 | aligned |
| Indische & südasiatische Presse | 0.00 | neutral |
Southeast Asian press presents the return of F1 to Sepang as a mixed opportunity: on one hand pride in hosting a major event again, on the other awareness that costs and revenues are controlled by Bahrain. Financial and logistical details are highlighted, with a pragmatic tone balancing enthusiasm and realism.
Chinese press describes the relocation of the Bahrain Grand Prix to Malaysia as an unexpected opportunity for Kuala Lumpur, capable of generating economic benefits and strengthening the country's role as a stable regional hub. The emphasis is on the positive side, with a celebratory and strategic tone.
Indian and South Asian press reports the announcement in a purely factual manner, noting that the event is subject to final approvals. No analysis or commentary, only essential data.
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