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SportSonntag, 31. Mai 2026

Fünfter Streich für Finnland: Helenius’ Overtime-Tor besiegelt Schweizer Final-Trauma

Gastgeber Schweiz unterliegt im dritten WM-Final in Folge mit 0:1 – Finnland feiert nach drei titellosen Jahren den fünften Weltmeistertriumph.

Mit einem präzisen Alleingang in der Verlängerung hat der erst 20-jährige Konsta Helenius die Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in Zürich entschieden. Vor 10.000 Zuschauern in der ausverkauften SwissLife Arena erzielte der Stürmer in der 71. Minute das einzige Tor des Abends und machte Finnland zum fünften Mal in seiner Geschichte zum Weltmeister. Zuvor hatten die Schiedsrichter einen finnischen Treffer nach Videobeweis wegen hohen Stocks aberkannt, was die Spannung über die reguläre Spielzeit und eine torlose Verlängerung hinauszögerte. Doch Helenius, der bereits im Halbfinale gegen Kanada getroffen hatte, ließ sich nicht beirren und stürzte die Schweiz in kollektive Fassungslosigkeit.

Für die Eidgenossen wiederholt sich damit ein vertrautes Drehbuch: Bereits zum fünften Mal seit 2013 standen sie in einem WM-Endspiel – und zum fünften Mal verließen sie das Eis als Verlierer. Zum dritten Mal in Folge endete das Finale 0:1 nach Verlängerung, nachdem sie im Vorjahr den USA und 2025 in Prag Kanada unterlegen waren. «Es ist bitter, schon wieder so knapp zu scheitern», sagte Nino Niederreiter, während Trainer Jan Cadieux von einer «brutalen Enttäuschung» sprach. Die Enttäuschung wiegt umso schwerer, als die Schweiz das Turnier zuvor makellos absolviert und auch Finnland in der Vorrunde mit 4:2 bezwungen hatte. Trotz individueller Glanzleistungen – Roman Josi wurde zum wertvollsten Spieler gewählt, Sven Andrigetto war Topscorer – blieb der Mannschaftserfolg erneut verwehrt.

Finnland hingegen krönte eine konzentrierte Turnierleistung. Nach dem Heimtriumph 2022 waren drei Jahre ohne Medaille vergangen; nun meldet sich das Team von Antti Pennanen eindrucksvoll zurück. Aus schwedischer Perspektive unterstreicht der Sieg die finnische Effizienz, gerade in Drucksituationen – ein Merkmal, das die «Sydsvenskan» an Helenius’ kaltblütigem Tor hervorhob. Russische Medien wie «Kommersant» verweisen auf die gewachsene Tradition: Seit 1995 holte Finnland fünf Titel und festigt seinen Platz unter den Eishockey-Großmächten.

Neben dem Finale schrieb Norwegen Geschichte: Im Spiel um Platz drei besiegten die Skandinavier Kanada mit 3:2 nach Verlängerung und gewannen erstmals eine WM-Medaille. Aus Moskauer Sicht unterstreicht dies die zunehmende Ausgeglichenheit des internationalen Eishockeys, in dem selbst etablierte Nationen wie Kanada nicht mehr vor Überraschungen gefeit sind. Für die deutschsprachigen Länder bleibt die Schweizer Serie ein zwiespältiges Signal: Einerseits zeigt die kontinuierliche Präsenz in den Finals die hohe Qualität des Schweizer Eishockeys; andererseits wächst der Druck, den entscheidenden Schritt zu gehen. Mit Blick auf die kommenden Titelkämpfe in Tampere und Wien wird sich zeigen, ob die Schweiz ihre Finalphobie überwinden oder ob Finnland und der aufstrebende Norden die Maßstäbe setzen.

Divergenz — wer erzählt sie wie
15%Niedrig
2 Blöcke · Positionen von −0.30 bis 0.00
KritischWohlwollend
EURRUS
Abweichung zwischen Presseblöcken
Kontinentaleuropäische Presse0.00neutral
Russische & GUS-Presse−0.30critical
Kontinentaleuropäische Presse0.00

Finnland zerstörte vor heimischer Kulisse die Schweizer Goldträume und holte durch ein Overtime-Tor von Konsta Helenius den fünften WM-Titel. Für die Schweiz ist es die sechste verlorene Finalpartie, die dritte in Folge, obwohl das Team bis dahin eine makellose Turnierleistung gezeigt hatte. Der nordische Coup beendet drei magere Jahre, während der Gastgeber einmal mehr das bittere Drehbuch erlebt, kurz vor dem Gipfel zu scheitern.

TriumphSkepsis
Russische & GUS-Presse−0.30

Finnland besiegte die Schweiz mit 1:0 nach Verlängerung und wurde zum fünften Mal Weltmeister; den entscheidenden Treffer erzielte Konsta Helenius. Norwegen holte Bronze durch einen Sieg gegen Kanada – die erste WM-Medaille überhaupt. Die Mannschaften Russlands und Weißrusslands nahmen aufgrund internationaler Sanktionen nicht am Turnier teil.

DistanzPragmatismus
Aktuell
Massengrab in Gaza: 112 Tote der Familien Abu Sharia und Hassayna beigesetzt·Ebola-Ausbruch in Kongo fordert mehr als 1700 Todesopfer·Washington signalisiert Einigung mit Teheran über Öffnung der Straße von Hormus·HSBC steigert Halbjahresgewinn um 23 Prozent und kündigt Aktienrückkauf an·Nach erzwungenem Ministerrücktritt: Indiens CJP-Bewegung schließt Parteigründung aus·Erdbeben der Stärke 4,3 nahe Pisa – keine Berichte über Verletzte·Schwere Turbulenzen auf Air-India-Flug: Maschine verliert 300 Fuß Höhe, mehrere Verletzte·Leak zu Samsung Galaxy S27 Ultra: Weniger Kameras, neues Pro-Modell·Massengrab in Gaza: 112 Tote der Familien Abu Sharia und Hassayna beigesetzt·Ebola-Ausbruch in Kongo fordert mehr als 1700 Todesopfer·Washington signalisiert Einigung mit Teheran über Öffnung der Straße von Hormus·HSBC steigert Halbjahresgewinn um 23 Prozent und kündigt Aktienrückkauf an·Nach erzwungenem Ministerrücktritt: Indiens CJP-Bewegung schließt Parteigründung aus·Erdbeben der Stärke 4,3 nahe Pisa – keine Berichte über Verletzte·Schwere Turbulenzen auf Air-India-Flug: Maschine verliert 300 Fuß Höhe, mehrere Verletzte·Leak zu Samsung Galaxy S27 Ultra: Weniger Kameras, neues Pro-Modell·
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Sonntag, 31. Mai 2026

Fünfter Streich für Finnland: Helenius’ Overtime-Tor besiegelt Schweizer Final-Trauma

Gastgeber Schweiz unterliegt im dritten WM-Final in Folge mit 0:1 – Finnland feiert nach drei titellosen Jahren den fünften Weltmeistertriumph.

Mit einem präzisen Alleingang in der Verlängerung hat der erst 20-jährige Konsta Helenius die Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in Zürich entschieden. Vor 10.000 Zuschauern in der ausverkauften SwissLife Arena erzielte der Stürmer in der 71. Minute das einzige Tor des Abends und machte Finnland zum fünften Mal in seiner Geschichte zum Weltmeister. Zuvor hatten die Schiedsrichter einen finnischen Treffer nach Videobeweis wegen hohen Stocks aberkannt, was die Spannung über die reguläre Spielzeit und eine torlose Verlängerung hinauszögerte. Doch Helenius, der bereits im Halbfinale gegen Kanada getroffen hatte, ließ sich nicht beirren und stürzte die Schweiz in kollektive Fassungslosigkeit.

Für die Eidgenossen wiederholt sich damit ein vertrautes Drehbuch: Bereits zum fünften Mal seit 2013 standen sie in einem WM-Endspiel – und zum fünften Mal verließen sie das Eis als Verlierer. Zum dritten Mal in Folge endete das Finale 0:1 nach Verlängerung, nachdem sie im Vorjahr den USA und 2025 in Prag Kanada unterlegen waren. «Es ist bitter, schon wieder so knapp zu scheitern», sagte Nino Niederreiter, während Trainer Jan Cadieux von einer «brutalen Enttäuschung» sprach. Die Enttäuschung wiegt umso schwerer, als die Schweiz das Turnier zuvor makellos absolviert und auch Finnland in der Vorrunde mit 4:2 bezwungen hatte. Trotz individueller Glanzleistungen – Roman Josi wurde zum wertvollsten Spieler gewählt, Sven Andrigetto war Topscorer – blieb der Mannschaftserfolg erneut verwehrt.

Finnland hingegen krönte eine konzentrierte Turnierleistung. Nach dem Heimtriumph 2022 waren drei Jahre ohne Medaille vergangen; nun meldet sich das Team von Antti Pennanen eindrucksvoll zurück. Aus schwedischer Perspektive unterstreicht der Sieg die finnische Effizienz, gerade in Drucksituationen – ein Merkmal, das die «Sydsvenskan» an Helenius’ kaltblütigem Tor hervorhob. Russische Medien wie «Kommersant» verweisen auf die gewachsene Tradition: Seit 1995 holte Finnland fünf Titel und festigt seinen Platz unter den Eishockey-Großmächten.

Neben dem Finale schrieb Norwegen Geschichte: Im Spiel um Platz drei besiegten die Skandinavier Kanada mit 3:2 nach Verlängerung und gewannen erstmals eine WM-Medaille. Aus Moskauer Sicht unterstreicht dies die zunehmende Ausgeglichenheit des internationalen Eishockeys, in dem selbst etablierte Nationen wie Kanada nicht mehr vor Überraschungen gefeit sind. Für die deutschsprachigen Länder bleibt die Schweizer Serie ein zwiespältiges Signal: Einerseits zeigt die kontinuierliche Präsenz in den Finals die hohe Qualität des Schweizer Eishockeys; andererseits wächst der Druck, den entscheidenden Schritt zu gehen. Mit Blick auf die kommenden Titelkämpfe in Tampere und Wien wird sich zeigen, ob die Schweiz ihre Finalphobie überwinden oder ob Finnland und der aufstrebende Norden die Maßstäbe setzen.

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Finnland zerstörte vor heimischer Kulisse die Schweizer Goldträume und holte durch ein Overtime-Tor von Konsta Helenius den fünften WM-Titel. Für die Schweiz ist es die sechste verlorene Finalpartie, die dritte in Folge, obwohl das Team bis dahin eine makellose Turnierleistung gezeigt hatte. Der nordische Coup beendet drei magere Jahre, während der Gastgeber einmal mehr das bittere Drehbuch erlebt, kurz vor dem Gipfel zu scheitern.

TriumphSkepsis
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Finnland besiegte die Schweiz mit 1:0 nach Verlängerung und wurde zum fünften Mal Weltmeister; den entscheidenden Treffer erzielte Konsta Helenius. Norwegen holte Bronze durch einen Sieg gegen Kanada – die erste WM-Medaille überhaupt. Die Mannschaften Russlands und Weißrusslands nahmen aufgrund internationaler Sanktionen nicht am Turnier teil.

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