
Goldpreis unter 4.040 Dollar gefallen – Märkte warten auf Fed-Entscheidung
Der Goldpreis gab am Dienstag um bis zu ein Prozent nach; die Unsicherheit über eine mögliche Zinserhöhung der US-Notenbank belastete das Edelmetall.
Die Notierung für Gold fiel am Dienstag um bis zu ein Prozent auf rund 4.040 Dollar je Feinunze und bewegte sich damit nahe der Unterstützungsmarke von 4.000 Dollar. Der Rückgang erfolgte im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die am Mittwoch das Ergebnis ihrer zweitägigen Sitzung bekanntgibt. Die August-Futures an der Comex lieferten 0,94 Prozent auf 4.038,70 Dollar ab.
Die Markterwartungen hinsichtlich einer möglichen Straffung der Geldpolitik sind uneinheitlich. Während aus Swap-Kontrakten eine Wahrscheinlichkeit von rund 40 Prozent für eine Anhebung um einen Viertelprozentpunkt abgeleitet wird, rechnen laut dem FedWatch Tool der CME 38 Prozent der Händler mit einem solchen Schritt – ein deutlicher Anstieg gegenüber 16 Prozent in der Vorwoche. Sollte die Fed die Zinsen unverändert lassen, aber einen restriktiven Ausblick signalisieren, könnte dies die realen Renditen und den US-Dollar stützen und die Erholung des Goldes vorerst begrenzen, erklärte Christopher Wong von der Oversea-Chinese Banking Corp. Steigende Realzinsen setzen das zinslose Gold unter Druck.
Trotz des jüngsten Rückgangs hält sich das Edelmetall seit Ende Juni über der Marke von 4.000 Dollar, angetrieben von Käufen bei Rücksetzern. Goldgedeckte börsengehandelte Fonds verzeichneten fünf Handelstage in Folge Mittelzuflüsse – die längste Serie seit Mai. Die jüngste Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran, bei der beide Seiten eine Feuerpause einhielten und Gespräche wiederaufnahmen, dämpfte die geopolitischen Sorgen, während der Ölpreis über 80 Dollar je Barrel die Inflationserwartungen hochhielt.
Die anhaltende Unsicherheit spiegelt sich auch in den Anpassungen der Preisprognosen wider. So senkte das Commerzbank seine Schätzung für den Goldpreis zum Jahresende von 4.800 auf 4.500 Dollar je Feinunze, erwartet jedoch eine Erholung auf 5.000 Dollar bis Ende 2027, falls die Fed ihren Straffungskurs nicht fortsetzt. Die Bank hält die derzeitigen Zinserwartungen für übertrieben und rechnet mit unveränderten Leitzinsen bis zum Jahresende.
Der weitere Verlauf hängt nun entscheidend von der Fed-Sitzung ab. Marktbeobachter erwarten, dass eine hawkishere Tonlage oder ein tatsächlicher Zinsschritt den Goldpreis zusätzlich belasten könnte, während ein Zögern der Währungshüter Spielraum für eine Gegenbewegung schaffen würde.
| Iranische & verwandte Presse | +0.20 | neutral |
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| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
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Gold prices in Iran rebounded after two days of decline, driven by domestic political factors such as Trump's statements and regional tensions. The market sees a recovery in demand, but uncertainties over political risks remain. Focus is on local gold, dollar, and coin prices.
Gold's decline is attributed to the anticipation of the Fed's rate decision and the ceasefire in the Middle East that calms inflation fears. Traders project a rate hike. Gold moves in a narrow range, little sensitive to the drop in yields.
Gold prices in Dubai fell ahead of the Fed decision. The drop of 3.50 dirham for 24-karat gold brings the price to 487.50 dirham per gram. Prices have fluctuated in a wide range during July.
Gold prices fall under pressure from the dollar ahead of the Fed, but the regional political context is central: talk of a Middle East reordering by the Trump administration, with Lebanon as a sensitive link. The focus is on geopolitical implications rather than market data.
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