
Narges Mohammadi aus Krankenhaus entlassen – Nobelpreisträgerin zurück in Teheraner Wohnung
Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi wurde nach einem Herzinfarkt aus dem Krankenhaus entlassen und kehrte unter Auflagen nach Hause zurück.
Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi hat das Krankenhaus in Teheran verlassen und ist in ihre Wohnung zurückgekehrt. Die 54-Jährige war nach einem Zusammenbruch im Gefängnis von Zandschan am 1. Mai zunächst auf die Intensivstation verlegt und später in die Hauptstadt geflogen worden, wo sie sich einer Angioplastie unterzog. Am 18. Mai erfolgte die Entlassung, wie ihre Stiftung mitteilte. Mohammadi muss jedoch für mindestens einen Monat täglich zur Physiotherapie in die Klinik kommen. Die Ärzte warnen vor den Folgen anhaltender psychischer Belastung, die die Herz- und Blutdruckprobleme verschärft habe.
Aus Teheraner Sicht bleibt die Lage prekär. Zwar wurde Mohammadi gegen Kaution freigelassen, doch die Haftstrafe ist nicht aufgehoben. Beobachter in der iranischen Hauptstadt verweisen auf die wiederholte Inhaftierung der Aktivistin, die zuletzt im Dezember 2025 festgenommen wurde. Ihre Tochter Kiana Rahmani forderte, die Mutter dürfe „unter keinen Umständen“ ins Gefängnis zurück, da dies ihre Gesundheit gefährde. Internationale Stimmen, darunter Menschenrechtsorganisationen, sehen in der Freilassung unter Auflagen keinen Durchbruch, sondern eine erzwungene humanitäre Maßnahme. Die iranischen Behörden betonen dagegen, Mohammadi erhalte die notwendige medizinische Versorgung.
Die Vorgänge werfen ein Schlaglicht auf die prekäre Situation politischer Gefangener im Iran. Mohammadi, die 2023 den Friedensnobelpreis erhielt, ist Symbolfigur des Widerstands gegen die repressive Justiz. Ihre Gesundheit hat sich während der Haft erheblich verschlechtert; der jüngste Zusammenbruch war bereits der zweite Verlust des Bewusstseins binnen kurzer Zeit. Wie lange sie tatsächlich in Freiheit bleiben kann, ist ungewiss. Experten gehen davon aus, dass eine erneute Inhaftierung fatale Folgen haben könnte. Die internationale Gemeinschaft, darunter auch Regierungen in Berlin, Wien und Bern, dürfte die Entwicklung genau verfolgen, während die iranische Führung unter innenpolitischem Druck steht.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.50 | critical |
|---|---|---|
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.20 | neutral |
| Lateinamerikanische Presse | −0.40 | critical |
Die Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi wurde aus dem Krankenhaus entlassen, aber Ärzte warnen eindringlich vor einer Rückkehr ins Gefängnis aufgrund schwerwiegender Gesundheitsrisiken. Ihre Stiftung betont den fortlaufenden medizinischen Bedarf, während Menschenrechtsaktivisten eine erneute Inhaftierung befürchten. Der Fall unterstreicht die anhaltende Unterdrückung durch das iranische Regime.
Europäische Medien berichten, dass Narges Mohammadi nach 18 Tagen Krankenhausaufenthalt entlassen wurde, nachdem sie aus der Haft zur Notfallbehandlung verlegt worden war. Ärzte stellen fest, dass sie täglich Physiotherapie benötigt, und betonen, dass zukünftiger Stress oder Provokation ihren Zustand ernsthaft verschlechtern könnte. Die Berichterstattung bleibt sachlich und betont ihren Nobelpreis-Status ohne direkte Verurteilung.
Die brasilianischen Medien berichten über die Entlassung der Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi aus dem Krankenhaus und konzentrieren sich auf ihren fragilen Gesundheitszustand nach wochenlangem Krankenhausaufenthalt. Die Erzählung hebt ihre Inhaftierung durch das iranische Regime und das anhaltende Risiko einer erneuten Festnahme hervor und weckt Mitgefühl und Besorgnis.
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