
Massive Familienzerstörung: 145 000 US-Kinder durch Trumps Abschiebungen von Eltern getrennt
Ein Bericht des Brookings-Instituts beziffert die Zahl der betroffenen US-Bürgerkinder weit höher als bisher bekannt. Die Hälfte hat mexikanische Wurzeln.
Einem neuen Bericht des Washingtoner Brookings-Instituts zufolge sind seit Beginn der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump im Januar 2025 mehr als 145 000 minderjährige US-Bürger von der Inhaftierung mindestens eines Elternteils betroffen. Rund 22 000 Kinder hätten sogar beide Eltern verloren. Die Erhebung stützt sich auf rund 400 000 Festnahmen durch die Einwanderungsbehörde ICE, die im Rahmen von Massenrazzien im ganzen Land erfolgten. Besonders alarmierend: 36 Prozent der betroffenen Kinder sind jünger als sechs Jahre.
Aus Washingtoner Sicht verteidigt die Regierung die verschärfte Gangart mit dem Verweis auf rechtsstaatliche Notwendigkeiten. Doch Beobachter in Mexiko weisen darauf hin, dass 54 Prozent der getrennten Kinder mexikanische Wurzeln haben – ein Beleg für die gezielte Belastung von Herkunftsfamilien. In europäischen Hauptstädten stößt die Praxis auf scharfe Kritik: Menschenrechtsorganisationen vergleichen die massenhaften Trennungen mit den 2018 eingestellten „Familientrennungen“ an der Südgrenze, nur dass diese nun landesweit und ohne öffentliche Aufmerksamkeit geschehen.
Die aktuellen Zahlen übertreffen die damaligen Schätzungen um ein Vielfaches, zumal die Festnahmen nicht mehr auf Grenzregionen beschränkt sind. Das Brookings-Institut warnt, dass die tatsächliche Zahl weit höher liegen könne, da viele Fälle nicht erfasst würden. In Einzelfällen wie dem des sechsjährigen Liam Conejo Ramos, der mit seinem Spiderman-Rucksack die Mutter ins Gefängnis begleiten musste, wird die Tragödie sichtbar.
Rechtliche Schritte gegen die Praxis sind bereits anhängig; Kläger berufen sich auf den Grundsatz des Familiennachzugs und das Kindeswohl. In den kommenden Monaten dürfte das Thema zum Wahlkampfschlager werden – vor allem in Bundesstaaten mit hohem lateinamerikanischen Bevölkerungsanteil. Die Regierung steht vor der Herausforderung, Abschiebungen mit den Rechten von Kindern in Einklang zu bringen, die verfassungsgemäß US-Bürger sind.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.60 | critical |
|---|---|---|
| Lateinamerikanische Presse | −0.80 | critical |
| Israelische Presse | −0.70 | critical |
Ein Brookings-Bericht schätzt, dass über 100.000 US-amerikanische Kinder von der Inhaftierung ihrer Eltern im Rahmen von Trumps Abschiebungskampagne betroffen sind. Die Analyse unterstreicht das Ausmaß der Familientrennungen, das zuvor unterschätzt wurde. Ein Bundesrichter hat zudem ICE-Festnahmen in Gerichtsgebäuden eingeschränkt, was rechtlichen Widerstand signalisiert.
Über 145.000 US-Kinder wurden aufgrund von ICE-Maßnahmen unter Trump von ihren Eltern getrennt. Der Bericht zeigt, dass mehr als 22.000 Kinder beide Elternteile durch Inhaftierung verloren haben. Diese Politik zerstört Familien und verursacht unermessliches Leid.
Der Bericht zeigt, dass über 100.000 Kinder, viele davon US-Bürger, von ihren Eltern getrennt wurden. Eine Mutter wurde von ihrem Arbeitsplatz geholt und sitzt weiterhin in Haft, getrennt von ihrem zweijährigen Sohn. Diese Politik verursacht eine humanitäre Krise.
Erweitere deinen Horizont
US-Senat verabschiedet Sanktionspaket mit Zolldrohung gegen Russland-Energiekäufer
7 Sprachen · 40 Quellen
Aus Economy & MarketsSteigende Kreditvorsorgen belasten Bankbilanzen in Schwellenländern
2 Sprachen · 6 Quellen
Aus TechnologyNASA-Astronauten bereiten bei Außeneinsatz neue Solarpaneele für ISS vor
3 Sprachen · 7 Quellen