
Neuer kehrt zurück: Nagelsmann setzt auf Routinier im deutschen WM-Tor
Manuel Neuer wird trotz Verletzungssorgen und internationalem Rücktritt Deutschlands Nummer eins bei der WM 2026. Bundestrainer Nagelsmann vertraut auf die Erfahrung des 40-Jährigen.
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat eine überraschende Personalentscheidung getroffen: Manuel Neuer, der 2024 seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt hatte, wird als Torhüter Nummer eins zur Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko reisen. Nagelsmann bestätigte dies auf einer Pressekonferenz und betonte, dass die Rückkehr des 40-Jährigen nach reiflicher Überlegung erfolgte. „Wir haben Manuel kontaktiert und gefragt, ob er wieder für die Nationalmannschaft spielen möchte“, erklärte der Trainer. Die Nominierung stößt nicht nur auf Zustimmung: In deutschen Medien, etwa bei Bild, wird diskutiert, ob jüngere Talente wie Kölns Said El Mala, der mit 13 Saisontoren auf sich aufmerksam machte, zu Unrecht nicht berücksichtigt wurden.
Die Entscheidung für Neuer ist jedoch nicht ohne Risiko. Der Keeper des FC Bayern leidet unter einer wiederkehrenden Wadenverletzung am selben Bein, das er sich 2022 bei einem Skiunfall gebrochen hatte. Bayern München teilte am Freitag mit, dass Neuer für das DFB-Pokalfinale nicht zur Verfügung stehe – ein weiterer Hinweis auf seine angeschlagene Verfassung. Dennoch zeigte der Torwart in dieser Saison weiterhin herausragende Leistungen, etwa als Mann des Spiels im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid. Aus Münchner Sicht wiegt die Verletzung schwer, doch Nagelsmann setzt auf die Erfahrung des Weltmeisters von 2014.
International wird die Rückkehr Neuers mit gemischten Gefühlen verfolgt. Während die indonesische Nachrichtenagentur Antara die Kontroverse um die Ausbootung jüngerer Keeper betont, heben brasilianische Medien die Überraschung über das Comeback hervor. Beobachter in Jakarta fragen sich, ob die Abhängigkeit von einem fast 41-Jährigen langfristig sinnvoll ist. Nagelsmann selbst zeigt sich zuversichtlich: „Der wichtigste Punkt ist, dass wir glauben, dies sei die beste Mannschaft, die als Gruppe gut zusammenarbeiten wird.“ Der Bundestrainer vertraut darauf, dass die Mischung aus Routine und neuem Elan den Erfolg bringen kann.
Die WM in Nordamerika wird für Deutschland zum Prüfstein. Nach dem frühen Aus bei den vergangenen Turnieren soll der Neuaufbau gelingen – mit einem alten, aber bewährten Rückhalt. Die endgültige Leistungsfähigkeit Neuers wird sich allerdings erst im Turnierverlauf zeigen, wenn die Belastung zunimmt. Die Diskussion um seine Verletzungsanfälligkeit begleitet die Mannschaft bereits jetzt. Sollte Neuer jedoch an seine Bestform anknüpfen, könnte seine Erfahrung der jungen DFB-Elf den entscheidenden Vorteil verschaffen.
| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Kontinentaleuropäische Presse | +0.20 | neutral |
The Southeast Asian press frames the England squad announcement in terms of the nation's long-awaited quest for a second World Cup title, underscoring the 60-year drought since 1966. The tone is reflective and slightly skeptical about England's ability to finally end the curse. Little attention is given to Nagelsmann's German squad, focusing instead on England's historical burden.
Continental European media, especially German outlets, cover Nagelsmann's squad announcement with a sense of urgency and insider detail, reporting on player phone calls and leaked lists. The narrative is pragmatic, focusing on tactical choices and squad composition, with a slight patriotic undertone. The England 'finding phase' is mentioned as a contrast to Germany's clear plan.
Erweitere deinen Horizont
Trump setzt geplante Großangriffe auf Iran aus und knüpft Bedingungen an rasche Einigung
1 Sprache · 74 Quellen
Aus Economy & MarketsMexikos Wirtschaft wächst im zweiten Quartal so stark wie seit über fünf Jahren nicht mehr
1 Sprache · 18 Quellen
Aus TechnologyChery Q erhält auf der GIIAS 2026 über 6.000 Vorbestellungen
1 Sprache · 15 Quellen