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Pogačars Rückkehr zur Vuelta: Der Dominator will die letzte Lücke schließen

Der Slowene Tadej Pogačar bestätigt seine Teilnahme an der Spanien-Rundfahrt und strebt nach dem fünften Tour-Sieg den historischen Grand-Tour-Zyklus an.

Die Nachricht, die das Fahrerfeld der Vuelta a España in Unruhe versetzt, kam am Montag aus dem Lager des UAE Team Emirates: Tadej Pogačar kehrt zur Spanien-Rundfahrt zurück. „Es ist wahr, er kommt zurück“, verkündete der Rennstall in den sozialen Medien. Der 27-jährige Slowene, der wenige Tage zuvor seinen fünften Triumph bei der Tour de France gefeiert hatte, wird die letzte große Landesrundfahrt der Saison erstmals seit 2019 wieder in Angriff nehmen. Damals, bei seinem Grand-Tour-Debüt, hatte er mit drei Etappensiegen und dem dritten Gesamtrang aufhorchen lassen – es ist bis heute sein schlechtestes Ergebnis bei einer dreiwöchigen Rundfahrt, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung anmerkte. Nun, sieben Jahre später, formuliert Pogačar das Ziel unmissverständlich: „Die Motivation ist hoch, das Jahr gut zu beenden, und die Vuelta wird ein großes Ziel sein. Das Team ist stark, und wir hoffen, Großes zu leisten.“

An seiner Seite wird ein ausgewiesenes Aufgebot stehen, das die Ambitionen unterstreicht. Mit dem Portugiesen João Almeida, dem Australier Jay Vine und dem Franzosen Pavel Sivakov verfügt die Mannschaft über eine geballte Kraft für die Berge. Der junge Spanier Pablo Torres gibt sein Grand-Tour-Debüt, während Domen Novak, Kevin Vermaerke und Ivo Oliveira die Formation komplettieren. Nicht im Aufgebot steht dagegen der Mexikaner Isaac del Toro, dessen Entwicklung in den vergangenen Monaten viele Beobachter eine Nominierung erwarten ließ. Die Teamleitung setzt damit voll auf Erfahrung, um den Kapitän bei seinem historischen Vorhaben zu unterstützen.

Denn Pogačar fehlt nur noch der Sieg bei der Vuelta, um den Kreis der drei großen Rundfahrten zu schließen. Nach dem Giro d’Italia 2024 und fünf Triumphen bei der Tour de France wäre er der neunte Fahrer, dem dieses Karriere-Kunststück gelingt. Gelingt ihm zudem der Gewinn der Vuelta in derselben Saison wie der Tour, würde er in einen exklusiven Klub aufrücken: Nur Jacques Anquetil, Bernard Hinault und Chris Froome gelang bisher das Double aus Frankreich- und Spanien-Rundfahrt in einem Jahr. Die Strecke der 81. Austragung, die am 22. August in Monaco beginnt und nach rund 3300 Kilometern am 13. September in Granada endet, scheint dafür gemacht: Sieben Bergankünfte und zwei Einzelzeitfahren prägen das Profil, darunter die bislang ungenutzte Steigung zum Collado del Alguacil als Etappenkönigin.

Die Konkurrenz wird überschaubar sein. Wie die italienische Zeitung Il Post berichtet, werden voraussichtlich weder Jonas Vingegaard noch Remco Evenepoel, Florian Lipowitz oder Paul Seixas am Start stehen – jene Fahrer also, die Pogačar bei der Tour am nächsten kamen. Vuelta-Direktor Javier Guillén hatte bereits vor der Bestätigung Optimismus verbreitet: „Dieses Jahr sind wir besonders optimistisch. Ich wette diesmal mehr denn je, dass er dabei sein wird.“ Als weitere Zugpferde sind Primoz Roglic und Wout van Aert angekündigt, doch die Ausgangslage ist eindeutig. „Der beste Radprofi des Planeten hat noch eine Rechnung offen mit der Vuelta“, schrieb die F.A.Z., „seine Startzusage ist eine schlechte Nachricht für alle Gegner.“

Für Pogačar ist die Spanien-Rundfahrt damit mehr als ein Saisonabschluss. Sie ist die Chance, eine der letzten offenen Rechnungen seiner Karriere zu begleichen und den Radsport in eine Ära zu führen, in der die großen Rundfahrten wieder von einem Einzelnen beherrscht werden. Der erste Schritt auf diesem Weg erfolgt am 22. August mit dem Auftaktzeitfahren in Monaco.

Divergenz — wer erzählt sie wie
Achse: Entusiasmo vs. Scetticismo
45%Mittel
3 Blöcke · Positionen von −0.10 bis +1.00
Scetticismo europeoEntusiasmo del Golfo
GLFEURLAT
Abweichung zwischen Presseblöcken
Arabische Golfpresse+1.00aligned
Kontinentaleuropäische Presse−0.10neutral
Lateinamerikanische Presse+0.30aligned
Arabische Golfpresse+1.00
Stimme

The Gulf celebrates the return of the champion to complete the feat, proud of its team's role.

Mechanismusorgoglio di squadra

It highlights the strength of the team and the support from the Gulf, creating a sense of belonging and shared success.

Auslassung

It omits the reduced importance of the Vuelta compared to other Grand Tours and the exclusion of Del Toro.

TriumphPragmatismus
Kontinentaleuropäische Presse−0.10
Stimme

Europa beobachtet mit Distanz Pogacars Teilnahme, schmälert die Bedeutung der Vuelta oder bedauert die Rivalen.

Mechanismusironia scettica

Es verwendet einen Ton zwischen ironisch und kritisch, um die Begeisterung auszugleichen, und betont den Mangel an echter Konkurrenz.

Auslassung

Es lässt den Stolz des UAE-Teams und den Kontext der Unterstützung aus dem Golf aus.

SkepsisIronieGeteilte Stimmen
Lateinamerikanische Presse+0.30
Stimme

Latin America alternates between enthusiasm for Pogacar's achievement and disappointment over the exclusion of the Mexican rider.

Mechanismusdualità locale

It highlights local interest, creating a tension between global celebration and local loss.

Auslassung

It does not highlight the historical magnitude of Pogacar's possible triple crown, focusing instead on the local absence.

TriumphOpferrolleGeteilte Stimmen
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Montag, 3. August 2026

Pogačars Rückkehr zur Vuelta: Der Dominator will die letzte Lücke schließen

Der Slowene Tadej Pogačar bestätigt seine Teilnahme an der Spanien-Rundfahrt und strebt nach dem fünften Tour-Sieg den historischen Grand-Tour-Zyklus an.

Die Nachricht, die das Fahrerfeld der Vuelta a España in Unruhe versetzt, kam am Montag aus dem Lager des UAE Team Emirates: Tadej Pogačar kehrt zur Spanien-Rundfahrt zurück. „Es ist wahr, er kommt zurück“, verkündete der Rennstall in den sozialen Medien. Der 27-jährige Slowene, der wenige Tage zuvor seinen fünften Triumph bei der Tour de France gefeiert hatte, wird die letzte große Landesrundfahrt der Saison erstmals seit 2019 wieder in Angriff nehmen. Damals, bei seinem Grand-Tour-Debüt, hatte er mit drei Etappensiegen und dem dritten Gesamtrang aufhorchen lassen – es ist bis heute sein schlechtestes Ergebnis bei einer dreiwöchigen Rundfahrt, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung anmerkte. Nun, sieben Jahre später, formuliert Pogačar das Ziel unmissverständlich: „Die Motivation ist hoch, das Jahr gut zu beenden, und die Vuelta wird ein großes Ziel sein. Das Team ist stark, und wir hoffen, Großes zu leisten.“

An seiner Seite wird ein ausgewiesenes Aufgebot stehen, das die Ambitionen unterstreicht. Mit dem Portugiesen João Almeida, dem Australier Jay Vine und dem Franzosen Pavel Sivakov verfügt die Mannschaft über eine geballte Kraft für die Berge. Der junge Spanier Pablo Torres gibt sein Grand-Tour-Debüt, während Domen Novak, Kevin Vermaerke und Ivo Oliveira die Formation komplettieren. Nicht im Aufgebot steht dagegen der Mexikaner Isaac del Toro, dessen Entwicklung in den vergangenen Monaten viele Beobachter eine Nominierung erwarten ließ. Die Teamleitung setzt damit voll auf Erfahrung, um den Kapitän bei seinem historischen Vorhaben zu unterstützen.

Denn Pogačar fehlt nur noch der Sieg bei der Vuelta, um den Kreis der drei großen Rundfahrten zu schließen. Nach dem Giro d’Italia 2024 und fünf Triumphen bei der Tour de France wäre er der neunte Fahrer, dem dieses Karriere-Kunststück gelingt. Gelingt ihm zudem der Gewinn der Vuelta in derselben Saison wie der Tour, würde er in einen exklusiven Klub aufrücken: Nur Jacques Anquetil, Bernard Hinault und Chris Froome gelang bisher das Double aus Frankreich- und Spanien-Rundfahrt in einem Jahr. Die Strecke der 81. Austragung, die am 22. August in Monaco beginnt und nach rund 3300 Kilometern am 13. September in Granada endet, scheint dafür gemacht: Sieben Bergankünfte und zwei Einzelzeitfahren prägen das Profil, darunter die bislang ungenutzte Steigung zum Collado del Alguacil als Etappenkönigin.

Die Konkurrenz wird überschaubar sein. Wie die italienische Zeitung Il Post berichtet, werden voraussichtlich weder Jonas Vingegaard noch Remco Evenepoel, Florian Lipowitz oder Paul Seixas am Start stehen – jene Fahrer also, die Pogačar bei der Tour am nächsten kamen. Vuelta-Direktor Javier Guillén hatte bereits vor der Bestätigung Optimismus verbreitet: „Dieses Jahr sind wir besonders optimistisch. Ich wette diesmal mehr denn je, dass er dabei sein wird.“ Als weitere Zugpferde sind Primoz Roglic und Wout van Aert angekündigt, doch die Ausgangslage ist eindeutig. „Der beste Radprofi des Planeten hat noch eine Rechnung offen mit der Vuelta“, schrieb die F.A.Z., „seine Startzusage ist eine schlechte Nachricht für alle Gegner.“

Für Pogačar ist die Spanien-Rundfahrt damit mehr als ein Saisonabschluss. Sie ist die Chance, eine der letzten offenen Rechnungen seiner Karriere zu begleichen und den Radsport in eine Ära zu führen, in der die großen Rundfahrten wieder von einem Einzelnen beherrscht werden. Der erste Schritt auf diesem Weg erfolgt am 22. August mit dem Auftaktzeitfahren in Monaco.

Divergenz — wer erzählt sie wie
Achse: Entusiasmo vs. Scetticismo
45%Mittel
3 Blöcke · Positionen von −0.10 bis +1.00
Scetticismo europeoEntusiasmo del Golfo
GLFEURLAT
Abweichung zwischen Presseblöcken
Arabische Golfpresse+1.00aligned
Kontinentaleuropäische Presse−0.10neutral
Lateinamerikanische Presse+0.30aligned
Arabische Golfpresse+1.00
Stimme

The Gulf celebrates the return of the champion to complete the feat, proud of its team's role.

Mechanismusorgoglio di squadra

It highlights the strength of the team and the support from the Gulf, creating a sense of belonging and shared success.

Auslassung

It omits the reduced importance of the Vuelta compared to other Grand Tours and the exclusion of Del Toro.

TriumphPragmatismus
Kontinentaleuropäische Presse−0.10
Stimme

Europa beobachtet mit Distanz Pogacars Teilnahme, schmälert die Bedeutung der Vuelta oder bedauert die Rivalen.

Mechanismusironia scettica

Es verwendet einen Ton zwischen ironisch und kritisch, um die Begeisterung auszugleichen, und betont den Mangel an echter Konkurrenz.

Auslassung

Es lässt den Stolz des UAE-Teams und den Kontext der Unterstützung aus dem Golf aus.

SkepsisIronieGeteilte Stimmen
Lateinamerikanische Presse+0.30
Stimme

Latin America alternates between enthusiasm for Pogacar's achievement and disappointment over the exclusion of the Mexican rider.

Mechanismusdualità locale

It highlights local interest, creating a tension between global celebration and local loss.

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It does not highlight the historical magnitude of Pogacar's possible triple crown, focusing instead on the local absence.

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