
Apple und OpenAI verschärfen Rechtsstreit um angeblichen Geheimnisverrat
Der ChatGPT-Entwickler beantragt die endgültige Abweisung der Klage, während Apple auf die Dringlichkeit verweist und ein erstes Hardware-Gerät des Rivalen ins Feld führt.
Die juristische Auseinandersetzung zwischen Apple und OpenAI hat sich in dieser Woche deutlich zugespitzt. In einem neuen Schriftsatz vor einem Bundesgericht in San José, Kalifornien, wirft Apple dem ChatGPT-Entwickler „wiederholten und vorsätzlichen Diebstahl“ von Geschäftsgeheimnissen vor. Ziel sei es, die eigenen Hardware-Ambitionen voranzutreiben. OpenAI beantragte seinerseits die dauerhafte Abweisung der Klage und bezeichnete die Vorwürfe als „bis ins Mark verfault“.
Aus Sicht von Apple entsteht der Schaden bereits in der Gegenwart. Ohne eine einstweilige Verfügung könne OpenAI jeden Tag weitere Informationen in die Entwicklung eigener Geräte einfließen lassen, was eine Rückabwicklung zunehmend erschwere. OpenAI hält dagegen, Apple nutze eine haltlose Klage als Vorwand, um von eigenen Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung und der Integration künstlicher Intelligenz in seine Produkte abzulenken. Die Anwälte des KI-Unternehmens verweisen auf die kalifornische Gesetzgebung, die den Wechsel von Arbeitnehmern ausdrücklich fördere.
Zur Untermauerung der Dringlichkeit zitiert Apple einen Medienbericht über ein mit Spannung erwartetes erstes Gerät von OpenAI. Demnach handelt es sich um einen bildschirmlosen vernetzten Lautsprecher, der gemeinsam mit dem Studio des früheren Apple-Designchefs Jony Ive entworfen wurde. Bloomberg zufolge soll das kreisrunde Gerät zwischen 300 und 400 Dollar kosten und 2027 auf den Markt kommen. OpenAI hat diese Angaben nicht bestätigt und erklärte vor Gericht, man arbeite an etwas völlig Neuem, das keine Designelemente mit Apple-Produkten teile.
Im Kern des Streits steht der Vorwurf, der frühere Apple-Designvize und heutige Hardware-Chef von OpenAI, Tang Tan, habe einen internen Codenamen genutzt, um von Bewerbern Informationen zu erlangen, und von Kandidaten das Mitbringen von Prototypen verlangt. OpenAI nennt dies branchenübliche Praxis und betont, Tan habe neue Mitarbeiter angewiesen, keine vertraulichen Informationen preiszugeben. Gleichzeitig wirft OpenAI Apple vor, die eigenen Daten nicht ausreichend geschützt zu haben, da das Unternehmen noch lange nach dem Weggang eines früheren Ingenieurs auf dessen persönliche Konten zugegriffen habe. Die nächste mündliche Verhandlung vor Richter Edward Davila ist für den 1. Oktober angesetzt.
| Lateinamerikanische Presse | −0.40 | critical |
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| Kontinentaleuropäische Presse | −0.20 | neutral |
| Arabische Golfpresse | 0.00 | neutral |
OpenAI gefährdet Leben und stiehlt Geschäftsgeheimnisse; die Opfer verdienen Gerechtigkeit.
Nutzt den medizinischen Fall, um die Gefahr zu verallgemeinern, und verlagert den Fokus von rechtlichen Fakten auf menschliche Auswirkungen.
Es lässt die Tatsache aus, dass OpenAI das Astra-Modell aus Sicherheitsgründen pausiert hat, was ein umsichtiges Unternehmen zeigen würde.
OpenAI handelt umsichtig, indem es ein zu gefährliches Modell pausiert; Sicherheit muss vor Profit kommen.
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Dies ist ein normaler Rechtsstreit zwischen zwei Technologiegiganten, der vor Gericht gelöst werden muss.
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