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Ausgabe von 20:00 CETSamstag, 8. August 2026
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Donnerstag, 11. Juni 2026

Raffi Ahmad weist Vorwürfe im Zollskandal zurück: Nur ein Foto vor Blueray

Der indonesische Präsidentengesandte Raffi Ahmad bestreitet jede Verwicklung in den Korruptionsfall um die Spedition Blueray Cargo und spricht von einer Verwechslung.

Der indonesische Präsidentengesandte für Jugend und Kunst, Raffi Ahmad, hat sich gegen Vorwürfe zur Wehr gesetzt, in einen Korruptionsskandal im Zollwesen verwickelt zu sein. In einer Pressekonferenz in Jakarta erklärte er gemeinsam mit seinem Anwalt Hotman Paris, dass er keinerlei geschäftliche Beziehungen zur Spedition Blueray Cargo unterhalte. Der Vorwurf, er habe über diese Firma elektronische Geräte wie das iPhone 17 illegal nach Indonesien einführen lassen, sei haltlos. Ahmad räumte lediglich ein, sich im Oktober 2025 während einer Reise in die USA vor dem Firmensitz in New York fotografiert zu haben – auf Bitten eines Angestellten. Dies sei jedoch kein Besuch gewesen, sondern eine bloße Gefälligkeit.

Der Fall hatte in Indonesien für Aufsehen gesorgt, nachdem Ahmads Name in einem Gerichtsverfahren wegen mutmaßlicher Bestechung von Zollbeamten gefallen war. Die Ermittlungen der Korruptionsbekämpfungsbehörde KPK richten sich gegen mehrere Beschuldigte, die illegale Importe von Elektronik über Blueray Cargo abgewickelt haben sollen. Ahmad betonte, er sei als Staatsbediensteter besonders darauf bedacht, seinen Ruf zu schützen, und habe die Unwahrheiten daher umgehend richtigstellen wollen. Der Gouverneur von West-Java, Dedi Mulyadi, der sich kürzlich mit Ahmad austauschte, zeigte sich solidarisch und verwies auf die gemeinsame Erfahrung, Opfer von Falschinformationen zu werden.

Unabhängig von den Zollvorwürfen sorgte Ahmad zuletzt mit einem milliardenschweren Geschäft für Schlagzeilen: Gemeinsam mit seiner Frau Nagita Slavina erwarb er über seine Investmentfirma 1,9 Milliarden Aktien des Unternehmens Satu Visi Putra (VISI) und wurde damit zum Mehrheitsaktionär. Der Kaufpreis belief sich auf umgerechnet rund 178 Milliarden indonesische Rupiah. Analysten sehen darin einen strategischen Schritt, um im wachsenden Markt für Werbematerialien und Digitaldruck Fuß zu fassen. Die Transaktion unterstreicht Ahmads unternehmerisches Engagement, das in scharfem Kontrast zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen steht.

Beobachter in Jakarta werten die schnelle und öffentliche Klarstellung als Versuch, politischen Schaden von der Regierung abzuwenden, der Ahmad als Präsidentengesandter nahesteht. Die Affäre um Blueray Cargo zeigt einmal mehr die Anfälligkeit des indonesischen Zollsystems für Korruption, das bereits mehrfach Gegenstand von Ermittlungen war. Für Ahmad selbst dürfte der Fall vorerst ausgestanden sein, solange keine neuen Beweise auftauchen. Die kommenden Wochen werden jedoch zeigen, ob die Ermittler weitere Verbindungen zwischen Politik und Wirtschaft aufdecken.

Aktuell
Witkoff und Kushner könnten in den nächsten Tagen Kiew und Moskau besuchen·Ein Mann im Schaukasten: Netflix’ surreale Werbeaktion für „The Last House“·Flug in Kanada gestrichen, weil Kleinkind sich nicht anschnallen ließ·Eierwurf im Parlament: Kosovo steckt in politischer Krise fest·Iranisches Staatsfernsehen zeigt Video von Oberstem Führer – Gesundheit bleibt unklar·Persepolis verpflichtet Taheri, scheitert an Hosseinnejad und warnt vor Leaks·Proteste in Jharkhand gegen Prüfungsunregelmäßigkeiten dauern an – Gespräche ohne Ergebnis·Nolans ‚Odyssee‘ lockt Millionen ins Kino, doch die Deutung bleibt umstritten·Witkoff und Kushner könnten in den nächsten Tagen Kiew und Moskau besuchen·Ein Mann im Schaukasten: Netflix’ surreale Werbeaktion für „The Last House“·Flug in Kanada gestrichen, weil Kleinkind sich nicht anschnallen ließ·Eierwurf im Parlament: Kosovo steckt in politischer Krise fest·Iranisches Staatsfernsehen zeigt Video von Oberstem Führer – Gesundheit bleibt unklar·Persepolis verpflichtet Taheri, scheitert an Hosseinnejad und warnt vor Leaks·Proteste in Jharkhand gegen Prüfungsunregelmäßigkeiten dauern an – Gespräche ohne Ergebnis·Nolans ‚Odyssee‘ lockt Millionen ins Kino, doch die Deutung bleibt umstritten·
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Raffi Ahmad weist Vorwürfe im Zollskandal zurück: Nur ein Foto vor Blueray

Der indonesische Präsidentengesandte Raffi Ahmad bestreitet jede Verwicklung in den Korruptionsfall um die Spedition Blueray Cargo und spricht von einer Verwechslung.

Der indonesische Präsidentengesandte für Jugend und Kunst, Raffi Ahmad, hat sich gegen Vorwürfe zur Wehr gesetzt, in einen Korruptionsskandal im Zollwesen verwickelt zu sein. In einer Pressekonferenz in Jakarta erklärte er gemeinsam mit seinem Anwalt Hotman Paris, dass er keinerlei geschäftliche Beziehungen zur Spedition Blueray Cargo unterhalte. Der Vorwurf, er habe über diese Firma elektronische Geräte wie das iPhone 17 illegal nach Indonesien einführen lassen, sei haltlos. Ahmad räumte lediglich ein, sich im Oktober 2025 während einer Reise in die USA vor dem Firmensitz in New York fotografiert zu haben – auf Bitten eines Angestellten. Dies sei jedoch kein Besuch gewesen, sondern eine bloße Gefälligkeit.

Der Fall hatte in Indonesien für Aufsehen gesorgt, nachdem Ahmads Name in einem Gerichtsverfahren wegen mutmaßlicher Bestechung von Zollbeamten gefallen war. Die Ermittlungen der Korruptionsbekämpfungsbehörde KPK richten sich gegen mehrere Beschuldigte, die illegale Importe von Elektronik über Blueray Cargo abgewickelt haben sollen. Ahmad betonte, er sei als Staatsbediensteter besonders darauf bedacht, seinen Ruf zu schützen, und habe die Unwahrheiten daher umgehend richtigstellen wollen. Der Gouverneur von West-Java, Dedi Mulyadi, der sich kürzlich mit Ahmad austauschte, zeigte sich solidarisch und verwies auf die gemeinsame Erfahrung, Opfer von Falschinformationen zu werden.

Unabhängig von den Zollvorwürfen sorgte Ahmad zuletzt mit einem milliardenschweren Geschäft für Schlagzeilen: Gemeinsam mit seiner Frau Nagita Slavina erwarb er über seine Investmentfirma 1,9 Milliarden Aktien des Unternehmens Satu Visi Putra (VISI) und wurde damit zum Mehrheitsaktionär. Der Kaufpreis belief sich auf umgerechnet rund 178 Milliarden indonesische Rupiah. Analysten sehen darin einen strategischen Schritt, um im wachsenden Markt für Werbematerialien und Digitaldruck Fuß zu fassen. Die Transaktion unterstreicht Ahmads unternehmerisches Engagement, das in scharfem Kontrast zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen steht.

Beobachter in Jakarta werten die schnelle und öffentliche Klarstellung als Versuch, politischen Schaden von der Regierung abzuwenden, der Ahmad als Präsidentengesandter nahesteht. Die Affäre um Blueray Cargo zeigt einmal mehr die Anfälligkeit des indonesischen Zollsystems für Korruption, das bereits mehrfach Gegenstand von Ermittlungen war. Für Ahmad selbst dürfte der Fall vorerst ausgestanden sein, solange keine neuen Beweise auftauchen. Die kommenden Wochen werden jedoch zeigen, ob die Ermittler weitere Verbindungen zwischen Politik und Wirtschaft aufdecken.

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