
Seltener Vollmond: Am 31. Mai vereinen sich Blue Moon und Mikromond
Das doppelte Himmelsereignis – ein 'Blue Moon' und zugleich ein Mikromond – tritt am 31. Mai 2026 ein und wird von verschiedenen Kulturen unterschiedlich gedeutet. Zuletzt war diese Kombination 2020 zu sehen.
Am kommenden Sonntag, dem 31. Mai 2026, ereignet sich ein astronomisches Doppelphänomen. Der Vollmond ist nicht nur ein sogenannter „Blue Moon“, also der zweite Vollmond innerhalb eines Kalendermonats, sondern zugleich ein Mikromond – die kleinste Erscheinungsform des Erdtrabanten, weil er sich im erdfernsten Punkt seiner Bahn (Apogäum) befindet. Eine solche Kombination ist selten: Die letzte wurde im Oktober 2020 beobachtet, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA vermerkt.
Der Begriff „Blue Moon“ hat nichts mit der Farbe zu tun; der Mond erscheint wie gewohnt silbrig oder golden. Astronomen unterscheiden zwischen dem kalendarischen Blue Moon – bei dem innerhalb eines Monats zwei Vollmonde stattfinden – und dem saisonalen Blue Moon, dem dritten von vier Vollmonden in einer astronomischen Jahreszeit. Am 31. Mai handelt es sich um einen kalendarischen Blue Moon, den ersten seit dem 30. August 2023. Die Bezeichnung Mikromond rührt daher, dass der Mond etwa 14 Prozent kleiner wirkt als ein Supermond – ein Unterschied, der mit bloßem Auge kaum zu erkennen ist, wie Wissenschaftler in Indien und Australien betonen.
Aus Washingtoner Sicht betont die NASA die Seltenheit des Ereignisses, während in der indischen Presse ausführlich die Sichtbarkeit im Subkontinent erörtert wird. In Indonesien tritt der Astronom vom Bandung Institute of Technology (ITB) der falschen Erwartung entgegen, der Mond könne sich tatsächlich blau färben. Die iranische Zeitung Hamshahri erinnert an die mittelalterliche Redewendung „when the moon turns blue“ und verweist auf die nächsten Termine: Der folgende kalendarische Blue Moon erscheint 2037, der saisonale bereits 2027. In Argentinien wird das Phänomen hingegen fälschlich als saisonaler Blue Moon beschrieben – ein Beispiel dafür, wie kulturelle Missverständnisse die Rezeption prägen. In Deutschland widmet sich die Boulevardpresse dem astrologischen Aspekt: Der Blue Moon stehe im Zeichen des Schützen und bringe Themen wie Freiheit und Wahrheit in den Fokus, wobei vier Sternzeichen besonders betroffen sein sollen.
Die nächste Koinzidenz von Blue Moon und Mikromond wird erst in Jahren wiederkehren, möglicherweise im Oktober 2027, wenn der nächste saisonale Blue Moon auf ein Apogäum treffen könnte, doch die genauen Termine sind noch nicht bestätigt. Fest steht: Die Faszination für den Erdtrabanten bleibt interkulturell und verbindet astronomische Präzision mit volkstümlicher Deutung. Für Beobachter in Mitteleuropa bietet der späte Mai 2026 gute Sichtbedingungen, sofern das Wetter mitspielt.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Kontinentaleuropäische Presse | +0.20 | neutral |
| Arabische Golfpresse | +0.70 | aligned |
Der heutige Vollmond ist zugleich ein Blue Moon und ein Mikromond, eine seltene Konstellation. Der Mond befindet sich im Apogäum, seinem erdfernsten Punkt, und erscheint etwas kleiner als gewöhnlich, ohne tatsächliche Farbänderung.
Der Vollmond am 31. Mai, ein 'Blue Moon' im Schützen, bringt eine Energiewelle zu den Themen Freiheit und Schicksal. Menschen mit bestimmten Sternzeichen spüren stärker den Drang, Lebenspläne und tiefe Überzeugungen zu überdenken.
Ein seltener blauer Mikromond geht heute Abend über den VAE auf, und die Dubai Astronomy Group veranstaltet einen öffentlichen Beobachtungsabend mit Teleskopen und Installationen. Eine Gelegenheit, ein Phänomen, das Wissenschaft und Staunen verbindet, live zu erleben.
Erweitere deinen Horizont
US-Senat verabschiedet Sanktionspaket mit Zolldrohung gegen Russland-Energiekäufer
8 Sprachen · 40 Quellen
Aus Economy & MarketsSteigende Kreditvorsorgen belasten Bankbilanzen in Schwellenländern
2 Sprachen · 6 Quellen
Aus TechnologyNASA-Astronauten bereiten bei Außeneinsatz neue Solarpaneele für ISS vor
3 Sprachen · 7 Quellen