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Ausgabe von 10:00 CETSonntag, 9. August 2026
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Donnerstag, 7. Mai 2026

Tolucas 4:0-Gala gegen LAFC ebnet den Weg zu einem rein mexikanischen Concachampions-Finale

Toluca dreht einen 1:2-Rückstand durch ein 4:0 gegen LAFC und trifft im Finale der CONCACAF Champions Cup auf Tigres. Das Endspiel findet am 30. Mai statt.

Der Deportivo Toluca hat sich mit einer furiosen Aufholjagd ins Finale der CONCACAF Champions Cup gekämpft. Nach einer 1:2-Niederlage im Hinspiel bei Los Angeles FC gelang den Diablos Rojos im Estadio Nemesio Diez ein 4:0-Erfolg, der nicht nur den Gesamtsieg von 5:2 bedeutete, sondern auch ein rein mexikanisches Endspiel beschert. Gegner am 30. Mai in der Bombonera werden die Tigres aus Monterrey sein, die sich zuvor gegen Nashville durchgesetzt hatten. Es ist die erste internationale Finalteilnahme Tolucas seit zwölf Jahren – und die Gelegenheit, sich für die dramatische Finalniederlage im Apertura 2025 zu revanchieren, als man den Tigres im Elfmeterschießen unterlag.

Die Partie in Toluca begann mit intensivem Druck der Hausherren, doch der französische Torhüter Hugo Lloris hielt seinen Klub zunächst im Spiel. Erst in der zweiten Halbzeit fiel der Bann: Helinho verwandelte einen Foulelfmeter zur Führung, nachdem er selbst im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Nur zehn Minuten später erhöhte der 20-jährige Everardo López mit einem sehenswerten Schuss, der Lloris keine Abwehrchance ließ – es war sein erstes Tor für Toluca. In der Nachspielzeit vollendete der Brasilianer Paulinho mit einem Doppelpack binnen zwei Minuten die Demütigung des MLS-Vertreters. Der Treffer zum 3:0 fiel zudem nach einem schweren Abwehrfehler der Gäste.

In Mexiko wird der Triumph als weiterer Beleg für die Dominanz der heimischen Liga im kontinentalen Vergleich gewertet. Das Fehlen der Nationalspieler Alexis Vega und Jesús Gallardo, die für die Weltmeisterschaft geschont wurden, schien die Mannschaft unter Trainer Antonio Mohamed nicht zu schwächen. Aus Toluca selbst berichten Beobachter von einer elektrisierenden Atmosphäre: Der „zwölfte Mann“ im Stadion habe den Druck auf LAFC so erhöht, dass die Kalifornier nie zu ihrem Spiel fanden. Für das Team aus Los Angeles endet damit eine Saison, in der es zwar in der MLS konkurrenzfähig blieb, aber international erneut hinter den eigenen Ansprüchen zurückblieb.

Der Blick richtet sich nun auf das Endspiel in der Bombonera, das als Duell zweier taktisch grundverschiedener Teams gilt. Während Tigres auf eine erfahrene Achse um den französischen Stürmer André-Pierre Gignac setzt, vertraut Toluca auf die Explosivität von Helinho und die Abschlussstärke Paulinhos. Die Tatsache, dass erstmals seit Jahren zwei Vereine aus derselben Liga um den Titel spielen, könnte dem Turnier zu neuer Aufmerksamkeit in Nord- und Mittelamerika verhelfen. Für Toluca geht es zudem um eine Generationenchance: Nach einem Jahrzehnt ohne internationalen Titel wäre der Gewinn der Concacaf-Krone der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

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Donnerstag, 7. Mai 2026

Tolucas 4:0-Gala gegen LAFC ebnet den Weg zu einem rein mexikanischen Concachampions-Finale

Toluca dreht einen 1:2-Rückstand durch ein 4:0 gegen LAFC und trifft im Finale der CONCACAF Champions Cup auf Tigres. Das Endspiel findet am 30. Mai statt.

Der Deportivo Toluca hat sich mit einer furiosen Aufholjagd ins Finale der CONCACAF Champions Cup gekämpft. Nach einer 1:2-Niederlage im Hinspiel bei Los Angeles FC gelang den Diablos Rojos im Estadio Nemesio Diez ein 4:0-Erfolg, der nicht nur den Gesamtsieg von 5:2 bedeutete, sondern auch ein rein mexikanisches Endspiel beschert. Gegner am 30. Mai in der Bombonera werden die Tigres aus Monterrey sein, die sich zuvor gegen Nashville durchgesetzt hatten. Es ist die erste internationale Finalteilnahme Tolucas seit zwölf Jahren – und die Gelegenheit, sich für die dramatische Finalniederlage im Apertura 2025 zu revanchieren, als man den Tigres im Elfmeterschießen unterlag.

Die Partie in Toluca begann mit intensivem Druck der Hausherren, doch der französische Torhüter Hugo Lloris hielt seinen Klub zunächst im Spiel. Erst in der zweiten Halbzeit fiel der Bann: Helinho verwandelte einen Foulelfmeter zur Führung, nachdem er selbst im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Nur zehn Minuten später erhöhte der 20-jährige Everardo López mit einem sehenswerten Schuss, der Lloris keine Abwehrchance ließ – es war sein erstes Tor für Toluca. In der Nachspielzeit vollendete der Brasilianer Paulinho mit einem Doppelpack binnen zwei Minuten die Demütigung des MLS-Vertreters. Der Treffer zum 3:0 fiel zudem nach einem schweren Abwehrfehler der Gäste.

In Mexiko wird der Triumph als weiterer Beleg für die Dominanz der heimischen Liga im kontinentalen Vergleich gewertet. Das Fehlen der Nationalspieler Alexis Vega und Jesús Gallardo, die für die Weltmeisterschaft geschont wurden, schien die Mannschaft unter Trainer Antonio Mohamed nicht zu schwächen. Aus Toluca selbst berichten Beobachter von einer elektrisierenden Atmosphäre: Der „zwölfte Mann“ im Stadion habe den Druck auf LAFC so erhöht, dass die Kalifornier nie zu ihrem Spiel fanden. Für das Team aus Los Angeles endet damit eine Saison, in der es zwar in der MLS konkurrenzfähig blieb, aber international erneut hinter den eigenen Ansprüchen zurückblieb.

Der Blick richtet sich nun auf das Endspiel in der Bombonera, das als Duell zweier taktisch grundverschiedener Teams gilt. Während Tigres auf eine erfahrene Achse um den französischen Stürmer André-Pierre Gignac setzt, vertraut Toluca auf die Explosivität von Helinho und die Abschlussstärke Paulinhos. Die Tatsache, dass erstmals seit Jahren zwei Vereine aus derselben Liga um den Titel spielen, könnte dem Turnier zu neuer Aufmerksamkeit in Nord- und Mittelamerika verhelfen. Für Toluca geht es zudem um eine Generationenchance: Nach einem Jahrzehnt ohne internationalen Titel wäre der Gewinn der Concacaf-Krone der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

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