
Trotz neuer Luftschläge: Washington und Teheran setzen Friedensgespräche fort
Nachrichtenagenturen melden unter Berufung auf CNN und Diplomaten, dass die Verhandlungen zwischen den USA und Iran selbst nach gegenseitigen nächtlichen Angriffen weitergingen und nicht zum Stillstand kamen.
Trotz einer deutlichen Eskalation der militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran bleiben die diplomatischen Bemühungen um ein Friedensabkommen offenbar auf Kurs. Wie der Nachrichtensender CNN aus diplomatischen Kreisen erfuhr, wurden die Gespräche auch in der Nacht zum Donnerstag fortgesetzt, nachdem beide Seiten Luftschläge auf militärische Ziele des jeweils anderen ausgeführt hatten. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor gewarnt, Washington werde weitere Angriffe fliegen, sollte Teheran nicht rasch in eine Friedenslösung einwilligen. Die amerikanische Luftwaffe griff nach Angaben des Zentralkommandos (CENTCOM) von Mittwochabend bis in die frühen Morgenstunden Stellungen im Iran an, während die iranischen Streitkräfte ihrerseits US-Stützpunkte in der Region ins Visier nahmen.
Die jüngste Runde der Gewalt begann bereits Anfang der Woche, als eine amerikanische Apache-Kampfhubschrauber nahe der Straße von Hormus abgeschossen wurde. Dieses Ereignis löste eine Serie wechselseitiger Attacken aus, die sich am Donnerstag zum zweiten Mal in Folge fortsetzten. Die Konfrontation gefährdet den fragilen Waffenstillstand, der erst im April nach wochenlangen schweren Kämpfen vereinbart worden war. Der Krieg selbst war Ende Februar mit massiven US-Luftangriffen auf iranische Einrichtungen ausgebrochen, nachdem Washington Teheran vorgeworfen hatte, Aufständische in der Region zu unterstützen.
Beobachter in Europa, insbesondere in Berlin, betrachten die Entwicklung mit wachsender Sorge. Deutschland und seine europäischen Partner hatten sich stets für eine diplomatische Lösung des Konflikts stark gemacht und drängen auf eine Deeskalation. Die anhaltenden Gespräche zeigen, dass beide Seiten trotz der militärischen Eskalation einen Kommunikationskanal aufrechterhalten. Allerdings bleibt ungewiss, wie lange diese duale Strategie aus Verhandlungen und Gewaltanwendung tragfähig ist. Sollte der Waffenstillstand endgültig scheitern, droht eine umfassende militärische Auseinandersetzung, die die gesamte Golfregion destabilisieren und die internationale Energieversorgung beeinträchtigen könnte. Dies hätte unmittelbare Auswirkungen auf die ohnehin angespannte Wirtschaftslage in Europa, das stark von Ölimporten aus dem Nahen Osten abhängig ist.
Aus Washingtoner Sicht signalisiert das Fortführen der Gespräche, dass die Regierung Trump weiterhin auf Druck und Dialog setzt. In Teheran hingegen betont man das Recht auf Selbstverteidigung, zeigt sich aber zugleich verhandlungsbereit. Die diplomatischen Kanäle, so der CNN zufolge informierte Kreise, seien durch die nächtlichen Angriffe nicht unterbrochen worden. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Bemühungen um eine politische Lösung der Eigendynamik der Gewalt standhalten können.
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | −0.70 | critical |
|---|---|---|
| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
Nach den gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran gehen die Verhandlungen weiter, doch die Sorge um die Krise in der Straße von Hormus wächst. Die arabischen Hauptstädte betrachten die iranischen Angriffe als klaren Verstoß gegen das internationale Recht und schlagen Alarm hinsichtlich regionaler Sicherheit und globaler Energieströme.
Trotz der gegenseitigen Angriffe zwischen den USA und dem Iran gehen die Verhandlungen weiter. Beobachter aus Südostasien verfolgen aufmerksam das Risiko von Energieversorgungsstörungen durch die Straße von Hormus, was sich auf die Weltwirtschaft auswirken könnte.
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