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Ausgabe von 20:00 CETMontag, 3. August 2026
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Sonntag, 3. Mai 2026

Trump bezweifelt Irans Friedensplan: „Noch nicht genug bezahlt“ – neue Angriffe drohen

US-Präsident Donald Trump hat eine neue 14-Punkte-Friedensinitiative Irans zur Beendigung des seit Februar tobenden Krieges erhalten, aber umgehend Zweifel an ihrer Akzeptanz angemeldet. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump, er könne sich nicht vorstellen, dass der Plan annehmbar sei, denn Teheran habe „noch keinen ausreichend hohen Preis für das gezahlt, was es der Menschheit und der Welt in den letzten 47 Jahren angetan hat“. Gegenüber Reportern in Florida ließ er offen, ob die USA die seit dem 8. April geltende Waffenruhe wieder brechen: „Wenn sie sich schlecht benehmen, ist ein erneuter Angriff durchaus möglich.“

Das iranische Angebot, das über Pakistan als Vermittler übermittelt wurde, zielt auf einen endgültigen Kriegsabschluss innerhalb von 30 Tagen ab – anders als die von Washington geforderten zwei Monate Waffenstillstand. Nach Angaben der Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars verlangt Teheran unter anderem den vollständigen Abzug amerikanischer Truppen aus der Region, die Aufhebung der Seeblockade und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte in Milliardenhöhe. Zudem soll ein neuer Mechanismus für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus etabliert werden, während Gespräche über das iranische Atomprogramm auf eine spätere Phase verschoben werden sollen. Aus Teheraner Sicht ist das ein bedeutendes Zugeständnis, um eine Einigung zu ermöglichen.

Die Führung in Teheran stellt sich jedoch auf beide Szenarien ein. Der stellvertretende Außenminister Kazem Gharibabadi erklärte, der Ball liege nun im Feld der USA, die zwischen Diplomatie und Konfrontation wählen müssten. Irans Streitkräfte seien für beide Wege gerüstet. Die Revolutionsgarden gingen noch weiter und stellten Trump vor die Wahl zwischen einem „schlechten Abkommen“ und einer „unmöglichen Militäroperation“ – der Entscheidungsspielraum Washingtons sei geschrumpft. Ein hochrangiger Militärvertreter hält eine Wiederaufnahme der Kämpfe für „wahrscheinlich“.

Die regionale Lage bleibt angespannt. Trotz des Waffenstillstands zwischen Israel und der Hisbollah hat die israelische Armee neue Luftangriffe auf den Südlibanon geflogen, bei denen am Wochenende mindestens sieben Menschen getötet wurden. Die Hisbollah wiederum feuerte Raketen auf israelische Stellungen ab. Für Europa und insbesondere für Deutschland, Österreich und die Schweiz ist die Entwicklung von unmittelbarer Bedeutung: Eine Blockade der Straße von Hormus oder eine erneute Eskalation droht die Ölpreise in die Höhe zu treiben und die ohnehin fragile Energieversorgung weiter zu belasten. Berlin, Wien und Bern setzen daher auf verstärkte diplomatische Initiativen, doch ihre Hebel sind begrenzt, solange Washington und Teheran auf Konfrontationskurs bleiben.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob Trump die genauen Formulierungen des iranischen Plans tatsächlich prüft – oder ob er die militärische Option vorzieht. Sollte er die Vorschläge ablehnen, droht nicht nur die Rückkehr zu offenen Kampfhandlungen, sondern auch eine Vertiefung der Spannungen im gesamten Nahen Osten. Europa muss sich auf eine Phase erhöhter Unsicherheit einstellen, in der Diplomatie und Abschreckung gleichermaßen gefordert sind.

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Trump bezweifelt Irans Friedensplan: „Noch nicht genug bezahlt“ – neue Angriffe drohen

US-Präsident Donald Trump hat eine neue 14-Punkte-Friedensinitiative Irans zur Beendigung des seit Februar tobenden Krieges erhalten, aber umgehend Zweifel an ihrer Akzeptanz angemeldet. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump, er könne sich nicht vorstellen, dass der Plan annehmbar sei, denn Teheran habe „noch keinen ausreichend hohen Preis für das gezahlt, was es der Menschheit und der Welt in den letzten 47 Jahren angetan hat“. Gegenüber Reportern in Florida ließ er offen, ob die USA die seit dem 8. April geltende Waffenruhe wieder brechen: „Wenn sie sich schlecht benehmen, ist ein erneuter Angriff durchaus möglich.“

Das iranische Angebot, das über Pakistan als Vermittler übermittelt wurde, zielt auf einen endgültigen Kriegsabschluss innerhalb von 30 Tagen ab – anders als die von Washington geforderten zwei Monate Waffenstillstand. Nach Angaben der Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars verlangt Teheran unter anderem den vollständigen Abzug amerikanischer Truppen aus der Region, die Aufhebung der Seeblockade und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte in Milliardenhöhe. Zudem soll ein neuer Mechanismus für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus etabliert werden, während Gespräche über das iranische Atomprogramm auf eine spätere Phase verschoben werden sollen. Aus Teheraner Sicht ist das ein bedeutendes Zugeständnis, um eine Einigung zu ermöglichen.

Die Führung in Teheran stellt sich jedoch auf beide Szenarien ein. Der stellvertretende Außenminister Kazem Gharibabadi erklärte, der Ball liege nun im Feld der USA, die zwischen Diplomatie und Konfrontation wählen müssten. Irans Streitkräfte seien für beide Wege gerüstet. Die Revolutionsgarden gingen noch weiter und stellten Trump vor die Wahl zwischen einem „schlechten Abkommen“ und einer „unmöglichen Militäroperation“ – der Entscheidungsspielraum Washingtons sei geschrumpft. Ein hochrangiger Militärvertreter hält eine Wiederaufnahme der Kämpfe für „wahrscheinlich“.

Die regionale Lage bleibt angespannt. Trotz des Waffenstillstands zwischen Israel und der Hisbollah hat die israelische Armee neue Luftangriffe auf den Südlibanon geflogen, bei denen am Wochenende mindestens sieben Menschen getötet wurden. Die Hisbollah wiederum feuerte Raketen auf israelische Stellungen ab. Für Europa und insbesondere für Deutschland, Österreich und die Schweiz ist die Entwicklung von unmittelbarer Bedeutung: Eine Blockade der Straße von Hormus oder eine erneute Eskalation droht die Ölpreise in die Höhe zu treiben und die ohnehin fragile Energieversorgung weiter zu belasten. Berlin, Wien und Bern setzen daher auf verstärkte diplomatische Initiativen, doch ihre Hebel sind begrenzt, solange Washington und Teheran auf Konfrontationskurs bleiben.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob Trump die genauen Formulierungen des iranischen Plans tatsächlich prüft – oder ob er die militärische Option vorzieht. Sollte er die Vorschläge ablehnen, droht nicht nur die Rückkehr zu offenen Kampfhandlungen, sondern auch eine Vertiefung der Spannungen im gesamten Nahen Osten. Europa muss sich auf eine Phase erhöhter Unsicherheit einstellen, in der Diplomatie und Abschreckung gleichermaßen gefordert sind.

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